Das Elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) erhöht die Kontrolle über das Fahrzeug in fahrdynamischen Grenzsituationen. Es reduziert die Schleudergefahr und verbessert damit die Spurtreue. ESP erkennt Richtungswunsch und Reaktion des Autos. Es erzeugt durch Bremseingriffe an den einzelnen Rädern einseitige Kräfte, die dem Wagen helfen, in die gewünschte Richtung zu fahren. Das Programm nutzt die Fahrhilfen
Anti-Blockier-System (ABS),
Elektronische Bremskraftverteilung (EBV),
Elektronische Differenzialsperre (EDS) sowie
Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) und ist permanent aktiv. In der neuesten Variante ESP8.0 bietet das ESP zudem eine Trockenbremsfunktion: In regelmäßigen Abständen streift das System bei schlechten Witterungsbedingungen durch ein für den Fahrer nicht spürbares Anlegen der Bremsbeläge Wasser von den Bremsscheiben. Dies verkürzt den Anhalteweg bei Nässe im Vergleich zu herkömmlichen Bremssystemen.
Hinweis:
ESP kann die physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht außer Kraft setzen. Überfordert ein Fahrer die Möglichkeiten von Fahrwerk und ESP, so kann auch ESP einen Unfall nicht verhindern.