Autohaus Model & Nölscher GmbH & Co. KG Audi Lexikon

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AA6_D_10773Phantom drawing of the Audi A4 (B7) Saloon showing drivetrain and suspension

Airbag

Airbags reduzieren das Risiko schwerer Kopf- und Brustkorbverletzungen bei Kollisionen mit entsprechender Unfallschwere. Wird von den Crashsensoren ein dem Auslösewert entsprechender Aufprall registriert, zündet das Airbagsteuergerät einen Gasgenerator. Er füllt die Airbags, die im Lenkrad bzw. auf der Beifahrerseite in der Armaturentafel untergebracht sind (Front-Airbags), innerhalb von 30 bis 40 Millisekunden. Die aktivierten Airbags fangen Kopf sowie Oberkörper ab und verteilen die Belastungen auf eine möglichst große Fläche. Bereits nach 120 Millisekunden entweicht das Gas und der Luftsack fällt in sich zusammen. Die reduzierte Bewegung von Hals und Nacken trägt dazu bei, Verletzungen zu reduzieren. Eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Systems ist die zweistufige Auslösung der Front-Airbags. Die definierte Auslösung der Airbags in zwei Stufen, je nach Aufprallschwere, reduziert die Belastung, die auf Fahrer und Beifahrer im Falle eines Unfalles einwirkt. Optimaler Schutz ist nur dann gegeben, wenn die Insassen richtig angeschnallt sind, denn die Airbags bilden zusammen mit den Gurtstraffern ein abgestimmtes Sicherheitssystem. Neben den Front-Airbags werden auch noch Seiten-Airbags sowie das Kopfairbagsystem sideguard angeboten. (siehe auch: Kopf-Thorax-Seitenairbag, Seitenairbag, sideguard)