Airbags reduzieren das Risiko schwerer Kopf- und Brustkorbverletzungen bei Kollisionen mit entsprechender Unfallschwere. Wird von den Crashsensoren ein dem Auslösewert entsprechender Aufprall registriert, zündet das
Airbagsteuergerät einen Gasgenerator. Er füllt die Airbags, die im Lenkrad bzw. auf der Beifahrerseite in der Armaturentafel untergebracht sind (Front-Airbags), innerhalb von 30 bis 40 Millisekunden. Die aktivierten Airbags fangen Kopf sowie Oberkörper ab und verteilen die Belastungen auf eine möglichst große Fläche. Bereits nach 120 Millisekunden entweicht das Gas und der Luftsack fällt in sich zusammen. Die reduzierte Bewegung von Hals und Nacken trägt dazu bei, Verletzungen zu reduzieren. Optimaler Schutz ist nur dann gegeben, wenn die Insassen richtig angeschnallt sind, denn
Gurtstraffer und Airbags bilden ein abgestimmtes Sicherheitssystem. Neben den Front-Airbags werden auch noch Seiten-Airbags angeboten. (siehe auch:
Kopf-Thorax-Seiten-Airbag,
Seiten-Airbag,
sideguard)