AUDI AG

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Verantwortung für die Mitarbeiter


Audi übernimmt Verantwortung für seine Mitarbeiter – zum Beispiel bei der Kinderbetreuung, bei der Qualifikation und beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hinter all diesen Aktivitäten steht ein Menschenbild, das die Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter in jeder Lebensphase in den Mittelpunkt stellt.

Flexible Betreuungsangebote und Teilzeitmodelle

Audi unterstützt seine Mitarbeiter mit flexiblen Arbeitsformen und Kinderbetreuungsangeboten dabei, ihren individuellen Lebensentwurf zu verwirklichen und Beruf und Familie zu vereinbaren. So bietet das Unternehmen seit fast zehn Jahren für seine Mitarbeiter Belegplätze in Kinderkrippen an, für Schulkinder gibt es eigene Ferienbetreuungsangebote. Ein neues Angebot stellt die flexible Kurzzeitbetreuung im Ingolstädter miedelHaus dar; mit ihr lassen sich Betreuungsengpässe wie Schließtage und Dienstreisen auffangen. Auch an den ausländischen Audi Standorten Györ und Changchun gibt es Kooperationen mit Kindergärten und Schulen.

Ein weiterer Baustein zur Flexibilisierung der Arbeit besteht in Teilzeit- und Tele-arbeit, auch im Schichtsystem. Das Thema Elternzeit steht bei Audi ebenfalls hoch im Kurs – 2013 befanden sich insgesamt 1.732 Mitarbeiter in Elternzeit, davon 62 Prozent Männer. Über das Programm „Job & Family“ können Mütter und Väter in Elternzeit, aber auch pflegende Angehörende zusätzliche Job-Qualifizierungen erwerben, um leichter wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Audi Mitarbeiter, die sich länger der Familie widmen wollen, als es die gesetzliche Elternzeit vorsieht, können die vierjährige Wiedereinstellungszusage in Anspruch nehmen.

Aus- und Weiterbildungsangebote

Audi investiert in die junge Generation und stellt jährlich mehrere hundert Jugendliche als Azubis ein, 2013 begannen rund 715 Schulabgänger ihre Ausbildung im Unternehmen. Berufsausbildung und duale Studiengänge bei Audi sind ganzheitliche Personalentwicklungsmaßnahmen. Die Maßnahmen dazu sind z.B. Teamtrainings, individuelle Weiterbildungsmaßnahmen und Auslandsaufenthalte.

Audi arbeitet daran, die hohen deutschen Ausbildungsstandards auch an den Standorten im Ausland wie Györ und Brüssel zu etablieren. Für die künftigen Werke in China und Mexiko hat die Rekrutierung von Ausbildungsleitern und Ausbildern bereits begonnen.

Als weltweit aktiver Automobilhersteller braucht Audi hoch qualifizierte Fachkräfte. Technikbegeisterten (Fach-)Abiturienten ermöglicht das Programm „Studium und Erfahrung in der Praxis“ (StEP) eine Doppelqualifikation: Es verbindet eine Berufsausbildung bei Audi mit einem Ingenieursstudium an der Hochschule Ingolstadt.

Junge Menschen, die aufgrund schlechter oder fehlender Schulabschlüsse keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, finden bei Audi mit dem Einstiegsqualifizierungsprogramm EQ Unterstützung. Im „Förderjahr“ können diese Jugendlichen handwerkliche Grundkenntnisse erwerben.

Die Produktion bei Audi wird immer komplexer – deshalb gewinnt die zielgerichtete Qualifizierung der Belegschaft immer mehr Bedeutung. Entsprechend vielfältig sind die Weiterbildungsmaßnahmen. Neben zahlreichen Schulungen nutzt das Unternehmen hier das Fachwissen der eigenen Belegschaft; die internen Referenten treten in Workshops und mit Vorträgen auf. Für besonders engagierte und qualifizierte Beschäftigte steht das Audi Mitarbeiter Stipendium bereit.

Studierende, die ihr Praktikum bei Audi überdurchschnittlich gut abgeschlossen haben, können sich für das Audi Student-Line Programm (SLP) bewerben. Audi fördert sowohl das lebensbegleitende Lernen in allen Mitarbeiterkreisen als auch altersgemischte Teams in den direkten und indirekten Bereichen.

Der faire Umgang mit den Mitarbeitern hat bei Audi Tradition, Vielfalt und Chancengleichheit werden großgeschrieben. Das gilt für die gezielte Förderung von Frauen, die derzeit etwa 14 Prozent der Beschäftigten ausmachen, ebenso wie für die Integration von Menschen mit Behinderungen – 2013 betrug der Anteil an Beschäftigten mit Schwerbehinderung an beiden deutschen Standorten 6,1 Prozent. Darüber hinaus vergibt Audi Aufträge an soziale Einrichtungen.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Mit einem umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz möchte Audi die Arbeitsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter und auch ihre Zufriedenheit langfristig erhalten. Verantwortliche und Führungskräfte bekommen dazu regelmäßig Schulungen. Alle betrieblichen Abläufe integrieren Maßnahmen zum Arbeitsschutz – die Arbeitssicherheit ist bei Audi Teil des integrierten Planungsprozesses. Der Unfallindex im Unternehmen lag 2013 auf dem niedrigen Niveau von 2,9. Diese Kennzahl gibt an, wie viele Betriebsunfälle, ab einem Tag Arbeitsausfall gezählt, je eine Million geleisteter Arbeitsstunden geschehen.

Das vorbeugende Gesundheitsmanagement und stetige Fortschritte bei der Ergonomie sorgen dafür, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhalten. Sichtbare Beispiele für Verbesserungen sind zum Beispiel die ergonomischen Montagesitze in der Produktion oder die höhenverstellbaren Schreibtische in neu eingerichteten Büros. Schon bei der Planung von Produkten und Prozessen beurteilen und gestalten qualifizierte Ingenieure die Arbeitsplatzergonomie. Dieser Planungsprozess findet alternsbezogen statt – eine besondere Stärke von Audi. So können Mitarbeiter in allen Phasen ihres Arbeitslebens, aber auch leistungsgewandelte und schwerbehinderte Beschäftigte ihr Know-how und ihre Fähigkeiten einsetzen.

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