AUDI AG

Toggle Menu

Produktverantwortung


Die Produktion und der Absatz der Automobile von Audi wachsen seit vielen Jahren – 2013 hat das Unternehmen mehr als 1,57 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Mit dem Erfolg wird jedoch auch die Verantwortung immer größer – gegenüber den Kunden, der Umwelt und den natürlichen Ressourcen. Audi begegnet dieser Herausforderung mit der weiteren Senkung des Verbrauchs und der Entwicklung neuer Technologien bei Antrieben und Kraftstoffen. Das große Ziel besteht darin, die CO2-Emissionen drastisch zu verringern.

Effizienztechnologien, Umweltbilanz und Sicherheit

Laut einer Studie des Centers of Automotive Management ist Audi schon heute der Premiumhersteller mit der niedrigsten Flottenemission in Deutschland: Über 100 Motor- und Getriebevarianten liegen im durchschnittlichen CO2-Ausstoß bereits heute bei 140 Gramm pro km oder darunter. Die Ingenieure arbeiten unter Hochdruck daran, den Verbrauch weiter zu senken.

Die TDI- und TSFI-Motoren – beides bahnbrechende Entwicklungen von Audi – werden auf Jahre hinaus wichtige Säulen der Mobilität bleiben. Die Technologien aus dem Modularen Effizienzbaukasten, etwa das Zylindermanagement (COD, cylinder on demand) bringen schon heute starke Kraftentfaltung mit hoher Effizienz zusammen, im Vergleich zu den direkten Vorgängermodellen ist der Verbrauch bis zu 30 Prozent zurückgegangen. Künftige Entwicklungen lassen in den nächsten Jahren bei den TDI- und TFSI-Aggregaten weitere Einsparpotenziale im Bereich um 20 Prozent erwarten.

Als weitere Innovations-Kernkompetenz von Audi trägt der ultra-Leichtbau ebenfalls stark zur Effizienz bei. In vielen Modellreihen senkt Aluminium das Gewicht der Karosserie im großen Stil. Auf den heutigen Audi Space Frame (ASF) mit seinem Aluminiumgerüst folgt als nächste Entwicklungsstufe ein Space Frame, der verschiedene Werkstoffe, darunter auch Faserverbundmaterialien wie CFK und GFK, miteinander kombiniert. Alle neuen Autos von Audi sollen weniger Gewicht auf die Waage bringen als ihre jeweiligen Vorgängermodelle.

In der Umweltbilanz, die Audi für alle neuen Modelle erstellt, wirken sich die Effizienztechnologien, unterstützt durch den ultra-Leichtbau, sehr positiv aus. Beim neuen A3 1.4 TFSI etwa, der je nach Motorisierung bis zu 90 Kilogramm leichter ist als sein Vorgängermodell, ist der Ausstoß an Treibhausgasen um bis zu neun Prozent gesunken. Die Umweltbilanz bewertet alle Umweltwirkungen eines Autos im Laufe seines gesamten Lebenszyklus. Sie beginnt mit der Gewinnung der Rohstoffe und endet mit dem Recycling. Für 95 Prozent des Fahrzeuggewichts kann Audi die Verwertbarkeit nachweisen. Für die nächsten Jahre arbeiten die Vorentwickler von Audi bereits an radikal neuen Werkstoffen, die aus nachwachsenden Rohstoffen oder Biopolymeren entstehen.

Sicherheit ist ein Wert, den Audi sehr ernst nimmt – das gilt für die passive wie für die aktive Sicherheit. Die Audi Accident Research Unit (AARU) analysiert Unfälle aus dem Straßenverkehr in Kooperation mit der Universitätsklinik Regensburg und gewinnt dadurch praktische Erkenntnisse. Vor kurzem hat das Unternehmen der Hochschule Ingolstadt eine Professur für Fahrzeugsicherheit und Signalverarbeitung gestiftet.

Schon heute machen leistungsfähige Assistenzsysteme – von der adaptive cruise control mit Stop & Go Funktion bis zu Audi pre sense – das Fahren in den Autos mit den Vier Ringen souverän und entspannt. Der nächste Schritt werden in wenigen Jahren die Systeme für pilotiertes Fahren sein. Wie der Autopilot an Bord eines Flugzeugs können sie die Fahraufgabe für einen begrenzten Zeitraum übernehmen – immer dann, wenn es der Fahrer wünscht.

Audi e-tron

Eine dritte Säule für die nachhaltige Mobilität der Zukunft ist die Elektrifizierung des Antriebs. Drei Hybridmodelle – der A6 hybrid, der A8 hybrid und der Q5 hybrid quattro – sind schon auf der Straße, 2014 folgt der Audi A3 Sportback e-tron. Sein 1.4 TFSI und die E-Maschine sorgen mit 150 kW (204 PS) Systemleistung und 350 Nm Systemdrehmoment für sportliche Fahrleistungen. Der Verbrauch nach ECE-Norm beschränkt sich im Mittel auf 1,5 Liter Kraftstoff pro 100 km, die elektrische Reichweite beträgt 50 km.

Die elektrifizierten Modelle mit der Bezeichnung e-tron bieten eine erhebliche elektrische Reichweite und lassen sich an der Steckdose laden. Wie bei allen Modellen von Audi bestimmen auch bei ihnen Faszination und Emotion den Charakter. Mittelfristig soll die e-tron-Technologie zu einer tragenden Säule des Unternehmens heranwachsen.

Audi e-fuels

Auch bei der Entwicklung von neuen Energieträgern denkt Audi in großen Maßstäben und handelt konkret: Als erster Automobilhersteller weltweit ist das Unternehmen in die Entwicklung und Produktion erneuerbarer Kraftstoffe, die ohne Biomasse auskommen, eingestiegen.

Im Audi e-gas project, das 2013 in Werlte (Emsland) startet, hat Audi eine ganze Kette nachhaltiger Energieträger aufgebaut. An ihrem Anfang stehen Ökostrom, Wasser und die Bindung von CO2. Die Endprodukte der Audi e-gas Anlage sind Wasserstoff (Audi e-hydrogen) und das synthetische Audi e-gas, das mit Erdgas nahezu identisch ist. Mit ihm lassen sich Autos wie der neue A3 Sportback g-tron betreiben, der 2013 an den Start geht.

Mittelfristig entwickelt Audi die Biokraftstoffe der nächsten Generation. Sie basieren nicht mehr auf Biomasse, stehen also nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, und ermöglichen weit höhere Erträge als konventionelle Biokraftstoffe. Zusammen mit einem Partner aus den USA arbeitet das Unternehmen zum Beispiel an der Produktion von synthetischem Ethanol (Audi e-ethanol) und synthetischem Diesel (Audi e-diesel).

Dokumente als PDF