AUDI AG

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Verantwortungsvolles Wirtschaften


Der Audi Konzern betrachtet es als eine seiner zentralen Aufgaben, nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, sondern darüber hinaus seine Geschäfte werteorientiert und zukunftsfähig im Sinne seiner Interessengruppen zu führen. Nur in Verbindung mit Rentabilität kann Wachstum den Premiumanspruch des Audi Konzerns erfüllen und so zu einer langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts führen.

Qualitatives Wachstum und ökonomische Stabilität

Mit mehr als 1,57 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen hat die Marke Audi 2013 trotz der schwierigen Marktbedingungen in Europa einen weiteren Auslieferungsrekord erzielt. Dabei steigerte Audi die Umsatzerlöse auf 49,880 Mrd. Euro und erzielte ein Operatives Ergebnis von 5,030 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr 2013 lag die Operative Umsatzrendite mit 10,1 Prozent leicht über dem strategischen Zielkorridor von acht bis zehn Prozent.

Bei der Unternehmenssteuerung setzt Audi auf effektive und effiziente Strukturen und Prozesse, auf ein langfristig angelegtes Investitionsmanagement sowie auf kontinuierliche Kostenoptimierungen. Eine hohe Selbstfinanzierungskraft hilft, die Investitions- und Handlungsspielräume dauerhaft aufrechtzuerhalten. Das Ziel, die Investitionen grundsätzlich aus dem selbsterwirtschafteten Cashflow zu finanzieren, ist dabei zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Eigenkapitalquote spiegelt die ausgewogene Kapitalstruktur wider und ist ein klares Signal für die hohe Stabilität des Unternehmens.

Mit den konzernweiten Risiko- und Compliance-Managementsystemen sind die strategischen und operativen Unternehmensziele bestmöglich gegen Risiken abgesichert. Für die Unternehmensführung ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Entscheidungen mit den Gesetzen sowie den internen Regeln und Werten in Einklang stehen. Vor diesem Hintergrund hat der Bereich Governance, Risk & Compliance ein präventives Compliance-Verständnis entwickelt, das die Analysen betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Risiken miteinander verknüpft. Das Risikomanagement- und Kontrollsystem, basierend auf dem international anerkannten Standard des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO), unterstützt dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren, zu minimieren und falls möglich zu vermeiden.

Auch in Zukunft will das Unternehmen weiter wachsen und investiert bis 2018 rund 22 Mrd. Euro für Innovationen und neue Technologien sowie den Ausbau der weltweiten Fertigungsstrukturen. Allein in Deutschland will die Marke mit den vier Ringen im Jahr 2014 1.500 neue Mitarbeiter einstellen und 750 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bieten.

Zielvereinbarung an Nachhaltigkeit ausgerichtet

Die Mitglieder des Audi Managements vereinbaren zu Beginn jeden Jahres mit ihren jeweiligen Führungskräften individuell ihre Ziele. Grundidee dieses Vereinbarungsprozesses ist die enge Verknüpfung der einzelnen Individualziele mit den sechs Unternehmenszielen, die in der Strategie 2020 der AUDI AG festgeschrieben sind:

  • Überlegene Finanzkraft
  • Kontinuierliches Wachstum 
  • Beste Imageposition und Kundenstruktur
  • Innovationsführerschaft
  • Weltweit attraktiver Arbeitgeber
  • Nachhaltigkeit in Produkten und Prozessen

Das Audi Verständnis von Nachhaltigkeit lautet, bei jeder Entscheidung ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte einzubeziehen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit die Verantwortung als verlässlicher Arbeitgeber abzusichern. Die Ableitung der individuellen Ziele aus der Unternehmensstrategie hat somit den Effekt, dass jedes Einzelziel einen Beitrag zur Erreichung der übergeordneten Leitbilder leistet.

Mitbestimmung und Sozialpartnerschaften

Für Audi als fairen Sozialpartner spielt die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat eine wichtige Rolle. Neben der Beschäftigungssicherung verfolgt auch der Betriebsrat das Ziel, die Wirtschaftlichkeit und die Zukunftsfähigkeit zu erhalten – denn nur in einem Unternehmen, das langfristig erfolgreich ist, sind die Arbeitsplätze dauerhaft sicher.

Im Sinne der Mitarbeiter achtet die Arbeitnehmervertretung darauf, dass geltende Gesetze und Vorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen eingehalten werden. Das Betriebsverfassungsgesetz räumt dem Betriebsrat Mitbestimmung und Mitwirkung in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten ein.

Darüber hinaus engagiert sich der Betriebsrat bei der Aus- und Weiterbildung der Belegschaftsmitglieder. Neben dem Ausschuss für berufliche Bildung und Konzeptentwicklung gibt es auch eine Ideenkommission auf Ebene des Gesamtbetriebsrats, die mit dem Audi Ideen-Programm zusammenarbeitet. 2013 hat das Unternehmen rund 17.130 Verbesserungsvorschläge umgesetzt und durch die Ideen der Mitarbeiter 65,6 Mio. Euro eingespart. Im Sommer letzten Jahres gab es gezielte Aktionswochen zu den Themenbereichen Nachhaltigkeit sowie Gesundheits- und Arbeitsschutz.

Kundenorientierung

Im Zentrum der Audi Strategie steht die Mission „Wir begeistern Kunden weltweit“. Entsprechend hoch sind die Ziele, die sich Audi bei der Kundenbetreuung steckt. Kundenzufriedenheit hat höchste Priorität. Ein Beispiel: Der so genannte Kundentisch ist ein Gremium, das regelmäßig konkrete Kundenanliegen analysiert und löst. Neben Top-Managern nehmen hier auch der Vertriebsvorstand und der Vorstandsvorsitzende teil.

Im Juli 2012 hat in der Londoner Innenstadt die erste Audi City eröffnet – ein neues, innovatives Vertriebsformat. In der Audi City können die Kunden nicht nur die ganze Vielfalt der Audi Modelle und ihrer Ausstattungsoptionen dank hochmoderner virtueller Techniken selbst erleben und konfigurieren, sie ist auch ein Ort für den Dialog mit Kunden und Fans der Marke sowie kultureller Events. Anfang 2013 folgte die Audi City Beijing und im Februar diesen Jahres die Audi City Berlin. Weitere Standorte in internationalen Metropolen werden folgen.

Neben den hohen Anforderungen an die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit erwartet der Audi Konzern von seinen Lieferanten die strikte Einhaltung seiner Nachhaltigkeitsstandards. Es ist ein erklärtes Ziel in der Beschaffungspolitik der AUDI AG, durch die Auswahl geeigneter Lieferanten das Markenversprechen „Vorsprung durch Technik“ einzulösen. Um Synergiepotenziale optimal zu nutzen, wählt Audi geeignete Geschäftspartner in Kooperation mit dem Volkswagen Konzern aus.

Dem Beschaffungsmanagement des Volkswagen Konzerns liegt seit 2006 das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ zugrunde, das den Lieferanten Auflagen wie die Anwendung eines Umweltmanagementsystems oder die Vermeidung von Umwelt- und Gesundheitsschäden macht. Darüber hinaus wird von den Lieferanten erwartet, dass sie ihrerseits die Nachhaltigkeit bei ihren Zulieferern sicherstellen. Das Konzept orientiert sich an Prinzipien, die im UN Global Compact, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen sowie den einschlägigen Konventionen der International Labour Organization festgeschrieben sind.

Darüber hinaus engagiert sich Audi gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche und der Umweltorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature) im Rahmen der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Ziel der Initiative ist es, bis Ende 2014 einen globalen Standard für nachhaltiges Aluminium zu entwickeln. Dabei sollen umweltbezogene und soziale Kriterien festgelegt werden, die für alle Stadien der Rohmaterialgewinnung, Produktion und Verarbeitung gelten.

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