AUDI AG

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Pilotiertes Fahren

Entspannter fahren, mehr Sicherheit im Straßenverkehr, weniger Staus und Umweltbelastung: Das pilotierte Fahren bildet dank seiner vielfältigen Vorteile eines der wichtigsten Entwicklungsfelder bei Audi. Über 15 Jahre an laufender Forschung und Erprobung fließen kontinuierlich in die Serienentwicklung ein.

Die Vorarbeit ist getan

 

Bereits heute ist es Audi gelungen, die komplexe Technologie des pilotierten Fahrens so effizient und intelligent zu vernetzen, dass sie kaum Platz im Auto beansprucht, kaum Mehrgewicht verursacht und kaum mehr Energie verbraucht. Um die Vision vom pilotierten Fahren Realität werden zu lassen, testet Audi seit gut 15 Jahren an verschiedenen Orten – auch auf der Rennstrecke, dem härtesten Testlabor.

Fahrerlos am Limit: der Audi RS 7 piloted driving concept

 

Dass pilotiertes Fahren sogar am Limit möglich ist, bewies die Marke mit den Vier Ringen im Oktober 2014. Ohne Fahrer umrundete der Audi RS 7 piloted driving concept im Renntempo den Grand-Prix-Kurs in Hockenheim. Für die zentimetergenaue Orientierung auf der Strecke nutzte das Fahrzeug speziell aufbereitete GPS-Daten, die per WLAN nach dem Automotive-Standard und redundant per Hochfrequenzfunk ins Auto übertragen wurden. Parallel dazu filmten 3D-Kameras den Kurs. Ein Rechenprogramm glich die Bildinformationen mit einem im Fahrzeug hinterlegten Datensatz ab.

The drive of Audi RS 7 piloted driving concept

Von der Rennstrecke in die Serie

 

Aus den Testfahrten am physikalischen Limit leiten die Audi Ingenieure unter anderem Erkenntnisse für die Entwicklung von automatischen Ausweichfunktionen in kritischen Fahrsituationen ab – eine wesentliche Voraussetzung für das pilotierte Fahren und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Schon heute machen die Fahrerassistenzsysteme von Audi das Fahren entspannter und souveräner. Das Angebot reicht vom Audi side assist über den Audi active lane assist bis hin zum adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion inklusive Audi pre sense front.

Audi TTS Pikes Peak

Bisherige Erfolge des pilotierten Fahrens

Bereits 2009 testete Audi als erster Hersteller das pilotierte Fahren in der Wüste: Mit ca. 210 km/h stellte der Audi TTS auf den Salzseen von Bonneville einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Ein Jahr später meisterte das Fahrzeug – ebenfalls ohne Fahrer – die legendäre Bergrennstrecke Pikes Peak in Colorado in nur 27 Minuten. 2013 bekam Audi in Nevada als erster Fahrzeughersteller die Testerlaubnis für selbstfahrende Fahrzeuge und präsentierte noch im selben Jahr seine Vision des pilotierten Fahrens im Stau und beim Parken. In Zukunft können Fahrer demnach ihr Auto vor der Garage oder einer engen Parklücke bequem von außen per Funkschlüssel oder Smartphone bedienen.

 
Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS)

Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS)

Audi baut seinen Vorsprung durch Technik kontinuierlich aus und verwendet schon jetzt serienreife Technik. Statt die Steuergeräte für einzelnen Fahrerassistenzsysteme wie bislang üblich räumlich getrennt voneinander anzuordnen, konzentriert Audi diese in Zukunft an einem Ort: Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät führt dazu erstmalig alle verfügbaren Sensorinformationen auf engstem Raum zusammen – dabei ist das zFAS aktuell nicht größer als ein Laptop und wird im weiteren Entwicklungsprozess noch weiter schrumpfen. Das Ergebnis: Die redundant berechneten Umfeldinformationen stehen nun allen Fahrerassistenzsystemen zur Verfügung. Ein unschätzbarer Vorteil, gerade für das pilotierte Fahren.