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Der Audi h-tron quattro concept

Große Reichweite, kurze Betankungszeiten, sportliche Fahrleistungen: Der Audi h-tron quattro concept zeigt das große Potenzial der Brennstoffzellentechnologie und gibt einen Ausblick auf das pilotierte Fahren und Parken. Die starke Brennstoffzelle der fünften Generation leistet bis zu 110 kW. Die zusätzliche Batterie liefert bis zu 100 kW für ein kurzzeitiges Boosten.

Zero emission: Brennstoffzellenantrieb mit Effizienz und Power

Die Brennstoffzelle – 600 km Reichweite

 

Rein elektrisches Fahren mit Wasserstoff als Energiequelle: Die fünfte Generation der Brennstoffzellentechnologie von Audi und Volkswagen verwendet noch leichterer Materialien und überzeugt durch eine Leistung von bis zu 110 kW, verbessertes Ansprechverhalten und längere Lebensdauer. Der gesteigerte Wirkungsgrad von über 60 Prozent liegt weit über dem Niveau eines Verbrennungsmotors.

Die drei Wasserstofftanks für den „Stack“ befinden sich platzsparend unter der Passagierzelle beziehungsweise dem Gepäckraum. Bei 700 bar Druck speichern sie etwa 6 kg Wasserstoff – für bis zu 600 km Reichweite. Das Volltanken dauert rund vier Minuten – wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor.

Elektrifizierter quattro: der e-Antrieb

 

Zum Boosten und Rekuperieren ergänzt ein kompakter Lithium-Ionen-Akku unter der Fahrgastzelle den Brennstoffzellenantrieb mit bis zu 100 kW. Weitere Effizienzhighlights bilden eine Wärmepumpe zur Klimatisierung des Innenraums und das große Solardach mit maximal 320 Watt Leistung – für jährlich bis zu 1.000 km mehr Reichweite.

Der Strom aus Brennstoffzelle und Hochvoltbatterie treibt zwei E-Maschinen an – eine an der Vorderachse mit 90 kW und eine an der Hinterachse mit 140 kW. Ein intelligentes Management steuert situationsabhängig das Zusammenspiel. Die Fahrleistungen: Mit 550 Nm Systemdrehmoment beschleunigt der Audi h-tron quattro concept in weniger als 7 s von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 200 km/h begrenzt.

Die Audi e-Gas Anlage – global emissionsfrei

 

Mit Wasserstoff aus regenerierbaren Quellen fährt der Audi h-tron quattro concept nicht nur lokal, sondern auch global emissionsfrei. Im norddeutschen Werlte arbeitet die weltweit erste industrielle Power-to-Gas-Anlage. Seit 2013 nutzt sie Strom aus Windenergie, um Wasser per Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff zu zerlegen. Derzeit entsteht hier durch Reaktion mit CO2 synthetisches Methan – das Audi e-gas für den A3 g-tron* und den A4 g-tron* mit CNG-Antrieb. Künftig kann auch Wasserstoff abgezweigt werden, um Brennstoffzellenautos klimaschonend anzutreiben.

Das pilotierte Fahren – Ausblick auf die Serie

 

Der Audi h-tron quattro concept hat bereits alle Technologien für das pilotierte Fahren und Parken an Bord – Radarsensoren, eine neuartige Videokamera, Ultraschallsensoren und einen Laserscanner. Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS) errechnet aus allen verfügbaren Sensorinformationen in Echtzeit ein vollständiges Umgebungsmodell des Autos. Die vom zFAS mit Daten versorgten Systeme können auf dieser Grundlage die Fahreraufgabe übernehmen – beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h.

Nach mehrjähriger Pionierarbeit soll diese Technologie 2017 erstmals in Serie gehen – mit der nächsten Generation der Oberklassenlimousine Audi A8.

Die Beleuchtungstechnologie: Laser und OLED

Beim Audi h-tron quattro concept zeigen alle Hauptlichtfunktionen den nächsten Entwicklungsschritt in der automobilen Lichttechnologie: Der obere Bereich der Scheinwerfer nutzt die neue, extrem hoch auflösende Matrix-Laser-Technologie. Im unteren Bereich: die Lichtsignatur – korrespondierend mit den Lamellen im Singleframe-Grill. Ergänzend zur weißen Tagfahrlichtsignatur strahlen flache OLED-Elemente (organic light emitting diode) seitlich und nach oben ein homogenes blaues Licht ab.

 

Geht der Fahrer mit dem Funkschlüssel auf die Technikstudie zu, sendet eine in die Schweller integrierte Lichtleiste in Matrix-LED-Technologie weißes Licht aus. Es begleitet ihn als so genannter "Lightway“ bis zum Einstieg ins Auto, wobei es sich dynamisch an die Position des Fahrers anpasst. Beim pilotierten Fahren leuchten seitlich blaue horizontale Linien als Erkennungsmerkmal. Passend zur Front setzen sich auch die Heckleuchten aus zwei Elementen mit mehreren OLED-Einheiten zusammen.

Die OLED-Displays im Bedien- und Anzeigekonzept

Im Zentrum des fahrerorientierten Cockpits steht das Audi virtual cockpit curved OLED mit seinem gekrümmten Display. Links davon: ein Touch-Display für die Lichtsteuerung und das pilotierte Fahren. Rechts: ein großes Display zum Management von Medien und Navigation. Zwei weitere OLED-Displays vor dem Mitteltunnel dienen der Anzeige des Antriebsstatus, der Klimatisierung und frei programmierbaren Infofunktionen. Zwei gekurvte Displays im vorderen Bereich der Türen dienen als digitale Außenspiegel. Im Rahmen des Rearseat Entertainment Konzepts können auch die Fondpassagiere mit dem Fahrer Daten austauschen – mittels zweier Audi tablets mit OLED-Display, die sich aus ihren Halterungen ausklingen und außerhalb des Autos weiterbetreiben lassen. Die Konzeptstudie ist über den schnellen LTE-Standard (4G) mit dem Internet vernetzt.

 

Das Bedien- und Anzeigenkonzept des Audi h-tron quattro concept harmoniert perfekt mit der plastischen, fahrerorientierten Architektur des Cockpits, die von großen OLED-Displays geprägt wird. Audi führt hier die Linie seiner jüngsten Konzeptstudien fort – einige Details werden in absehbarer Zeit in die Serie einziehen.

Hightech von Audi: das Fahrwerk

 

Luftfederung mit geregelter Dämpfung: Das Fahrwerk mit adaptive air suspension sport senkt mit zunehmendem Tempo die Karosserie in zwei Stufen bis zu 30 mm ab und verringert so den Luftwiderstand. Weitere Effizienzvorteile bringen leichte Fünflenker-Konstruktionen aus Aluminium und hochfestem Stahl, die als Vorder- und Hinterachse dienen. Die 22-Zoll-Räder sind mit rollwiderstandsoptimierten Serienreifen der Größe 265/40 R22 ausgestattet.

Das Package: viel Raum für vier Personen und Gepäck

 

Der Fahrer und bis zu drei Passagiere nehmen auf sportlichen Einzelsitzen Platz, die Beinfreiheit im Fond ist großzügig. Trotz der sportlichen Dachkontur genießen alle Personen reichlich Kopffreiheit. Der Gepäckraum fasst schon im Normalzustand 500 Liter – mit geklappten Fondsitzlehnen wächst das Volumen auf 1.610 Liter.

Einfaches Beladen: Zwei Sensoren an der Heckklappenverkleidung erfassen das Gepäck, das hinter dem Auto steht. Eine Software berechnet die optimale Verteilung im Gepäckraum. Ein am Heckausschnitt angebrachter Sieben-Zoll-Monitor informiert den Fahrer über die optimale Beladungsreihenfolge.

Das Design und die Aerodynamik

 

Ästhetik und Aerodynamik im Einklang: Die Technikstudie des fünftürigen SUV mit sportlicher Linienführung ist 4,88 Meter lang, 1,93 Meter breit, aber nur 1,54 Meter hoch. Coupéhaft dynamisch wirkt die Silhouette mit ihrem extrem flachen, hinten stark eingezogenen Glashaus. Die fließende Schulterlinie bildet markante Blisterkonturen über den Rädern – ein Hinweis auf den elektrifizierten quattro Antrieb. Breite Radspiegel und kantige Seitenschweller unterstreichen den robusten Charakter des Autos.

Entscheidend für eine hohe Reichweite, Effizienz und Aeroakustik auf Topniveau: der cw-Wert von nur 0,27. Zu den aufwendigen Detailmaßnahmen zählen Kameras als Ersatz für die Außenspiegel und Aerodynamikelemente an Flanken, Unterboden und Heck. Bei höherem Tempo sorgen sie für eine verbesserte Umströmung und zahlen so ebenfalls auf das Effizienzkonto des Audi h-tron quattro concept ein.


Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi A3 Sportback g-tron:
CNG-Verbrauch kg/100 km: 3,6 – 3.3**;
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,5 –5,1**;
CO2-Emission kombiniert in g/km (CNG): 98 – 89**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 128 – 117**

Audi A4 Avant g-tron:
Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

** Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.