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Audi Stakeholder-Forum 2012

Beim Audi Stakeholder-Forum 2012, das am Standort Ingolstadt stattfand, haben Experten aus dem Unternehmen mit allen relevanten Anspruchsgruppen über Corporate Responsibility diskutiert. In vier Workshops setzten sich die Teilnehmer mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander, im Mittelpunkt stand der Wandel der Mobilität. Mehr als 60 Gäste aus internationalen Firmen, Umweltschutz- und Hilfsorganisationen, Verbänden und der Wissenschaft nahmen an dem Gespräch teil.

Audi-Personalvorstand Thomas Sigi betonte in seiner Keynote: „Unternehmen sind ein bedeutender Teil der Gesellschaft. Wir haben die Chance und Verpflichtung, unsere Gesellschaft lebenswerter zu machen. Wir streben bei allen wichtigen Entscheidungen nach der Balance zwischen gesellschaftlicher Verantwortung, Ökologie und Ökonomie. Wir tun dies in offenem Austausch mit der Gesellschaft, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Stakeholdern.“

Prof. Dr.-Ing. Peter F. Tropschuh, Leiter Audi Nachhaltigkeit, gab während des Forums detaillierten Einblick in die Nachhaltigkeitsstrategie von Audi. Verantwortung zu übernehmen, sei schon seit langem im Selbstverständnis verankert. „Wirtschaftliche Stabilität, sportliche Mobilität und Verantwortung sind für Audi kein Widerspruch“, unterstrich Tropschuh. Der Schwerpunkt liege darauf, die Produktion und die Mobilität Schritt für Schritt CO2-neutral zu gestalten.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte Audi die Erwartungen der gesellschaftlich relevanten Gruppen in einer Online-Umfrage und in Experten-Interviews erfasst. Wichtige Ergebnisse waren, dass die Stakeholder bei Audi die Mitarbeiterverantwortung besonders positiv einschätzten und dem Bereich Produkt die höchste Bedeutung beimaßen. Die Teilnehmer diskutierten die Resultate und Schlussfolgerungen der Befragung mit den Audi Experten Dr. Dagobert Achatz, Leiter Betrieblicher Umweltschutz in Ingolstadt, Stefanie Ulrich, Personalleiterin Standort Neckarsulm, Johann Gessler, Leiter Prüfwesen Aggregate, und Prof. Dr.-Ing. Peter F. Tropschuh.

Aus Sicht der Stakeholder sollten sich Automobilhersteller besonders mit vier Fragestellungen beschäftigen. Die erste von ihnen war die Mobilität im Umbruch. Hier ging es darum, wie ein gesamthaftes Technologie-Konzept zu alternativen Energieträgern und Elektromobilität aussehen sollte und wo hier die Grenzen eines Automobilherstellers liegen. Beim Thema Umweltschutz an den Standorten stand die Frage im Mittelpunkt, ob Wasser und CO2 in allen Regionen die wichtigsten ökologischen Herausforderungen sind. Weitere Aspekte waren, wie das Unternehmen Mitarbeiter für den Umweltschutz begeistern kann und ob es zu seinen Aufgaben gehört, biologische Vielfalt zu schützen.

Das dritte Themenfeld betraf das soziale Engagement im Verhältnis von Arbeitgeber und Beschäftigten. Hier ging es darum, wie man Mitarbeiter dazu motivieren kann, an Angeboten zur Gesundheitsvorsorge teilzunehmen und wie sich freiwilliges Engagement fördern lässt. Eine weitere Frage lautete: Welche Möglichkeiten haben Mitarbeiter, ihr fachliches Können in die Gesellschaft einzubringen?

Beim Themenkomplex Transparenz und Berichterstattung ging es primär um die Frage, welche Rolle ein großes Industrieunternehmen in der Gesellschaft übernehmen muss. Zudem diskutierten die Teilnehmer darüber, welche Erwartungen an einen Corporate Responsibility Report zu richten sind und welche Kommunikationskanäle sich für die Stakeholder eignen.