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Audi Stakeholder-Forum 2014

Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen sind Megathemen der kommenden Jahre, die die Mobilität entscheidend prägen und verändern werden. Beim Audi Stakeholder-Forums 2014, das in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin stattfand, standen sie im Mittelpunkt der Diskussionen.

Das Audi Stakeholder-Forum 2014 stand unter dem Motto „Vernetzte Fahrzeuge – wie gestaltet Audi die Mobilität der Zukunft?“. Rund 120 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten über die Zukunft der Mobilität, unter ihnen waren Vertreter von Siemens, Greenpeace, des VDA oder des Bundekriminalamtes (BKA). Die Zusammenstellung des Teilnehmerkreises sorgte für intensive und konstruktive Diskussionen.

„Durch die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander, Fahrzeugen und Infrastruktur oder Fahrzeugen und dem Internet kann die Sicherheit auf der Straße deutlich erhöht werden“, betonte Axel Strotbek, Finanzvorstand der AUDI AG. Digitalisierung und Vernetzung böten neue Entwicklungschancen für die Mobilität der Zukunft, verbunden mit einem Plus an Lebensqualität, so Strotbek weiter. Er verwies zudem auf die Herausforderungen, die durch die Datennutzung entstehen.

Für Tech-Blogger Sascha Pallenberg wird das Auto nicht aus den Städten verschwinden, sondern zum zentralen Netzwerkknoten werden. In seiner Keynote zeigte Pallenberg auf, wie einerseits globale Entwicklungen die Mobilität revolutionieren, andererseits das Automobil selbst revolutionäre Entwicklungen anstoßen kann. Dabei plädierte er für mehr Mut beim Umgang mit Themen wie Digitalisierung und Daten-Vernetzung. Das digitalisierte Auto habe das Potenzial, „the next big thing“ zu werden. Allerdings sei hier nicht die Automobilindustrie allein gefragt. Nach Pallenberg wird das Auto zunehmend zu einem Produkt der Vernetzung und des Austausches zwischen Branchen und Sektoren, die momentan noch weitgehend unabhängig voneinander agieren.

In drei Workshops diskutierten Teilnehmer und Audi-Vertreter intensiv über die Themen „Vernetzte Fahrzeuge“, „Vernetzte Daten“ und „Vernetzte Stadt“. In Bezug auf eine vernetzte Mobilität ist es aus Sicht der Stakeholder besonders wichtig, dass die Entscheidungshoheit beim Umgang mit Daten beim Kunden bleibt: Er muss auch in Zukunft selbst bestimmen können, welche Daten er nutzen und weitergeben möchte. Zudem soll durch die Vernetzung von Fahrzeugen die Verkehrssicherheit erhöht werden. Hier seien Automobilhersteller besonders gefordert. Eine zunehmende Vernetzung muss außerdem – so ein zentrales Ergebnis der Diskussionen – mit einer erhöhten Transparenz gegenüber Kunden und der Gesellschaft einhergehen.

Die Zukunft der Mobilität mit all ihren Potenzialen und Herausforderungen ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Teilnehmer des Forums waren sich einig, dass keine Branche die Mobilitätsprobleme in den Städten im Alleingang lösen könne. Automobilhersteller müssten das Thema Big Data mutiger angehen, um Systemgrenzen zu überwinden und partnerschaftlich an Mobilitätskonzepten für die Zukunft zu arbeiten.