AUDI AG

Toggle Menu

Audi Stakeholder-Forum 2015

Im Oktober 2015 fand die erste Berufsausbildungskonferenz unter dem Motto „Chancen der Dualen Ausbildung in Ungarn“ bei der AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. statt. Die Konferenz unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Mihály Varga bot den rund 200 Teilnehmern eine Plattform für Networking, fachlichen Austausch und Diskussion über die künftige Gestaltung der Dualen Ausbildung in Ungarn. Der Stakeholder-Dialog wurde von Audi gemeinsam mit der Deutsch-Ungarischen Industrie und Handelskammer (DUIHK), der Deutschen Botschaft und der ungarischen Regierung initiiert.

„Bestens qualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. In diesem Sinne fördern wir seit 2001 die Duale Berufsausbildung bei Audi Hungaria“, sagt Dr. Elisabeth Knab, Geschäftsführerin für Personalwesen der Audi Hungaria. Audi tritt in den Dialog mit relevanten Anspruchsgruppen, um gemeinsam das Konzept der Berufsausbildung der Nachwuchskräfte zu optimieren und dieses Modell zu fördern. „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam die erste Berufsausbildungskonferenz ins Leben rufen konnten. Audi Hungaria als größter Arbeitgeber der Region bietet sehr gerne den Rahmen für die Veranstaltung“, so Dr. Elisabeth Knab weiter.

Ziel der Konferenz war es, den laufenden Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Bildungspartnern zu fördern, von den Entscheidungsträgern der Regierung bis zu den Vertretern und Experten der Berufsschulen und der Wirtschaft. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen der dualen Berufsausbildung zu diskutieren, ihre Anforderungen zu beleuchten und gemeinsam Perspektiven und optimale Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Die Vorteile der dualen Berufsausbildung für das Land Ungarn und die Firmen in Ungarn wurden in den Fokus gestellt, denn Bildung stellt eine wesentliche Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg dar. Fest steht, dass das Image und die Akzeptanz der dualen Berufsausbildung in Ungarn für ein Gelingen weiter gestärkt werden müssen. Dabei ist es die Aufgabe aller Beteiligten die einzelnen Erfolgsfaktoren der dualen Berufsausbildung zu vermitteln. Das sind bei einer Ausbildung bei Audi zum einen ein über das Land hinaus geltender Abschluss sowie eine bilinguale Ausbildung.

„Im harten internationalen Wettbewerb kann Ungarn nur dann bestehen, wenn der Anteil von Jugendlichen und Erwachsenen mit qualifizierter Berufsausbildung zunimmt, gleichzeitig muss aber auch die Qualität der Ausbildung steigen“, erklärte Ildikó Jakabucz, stellvertretende Leiterin für Berufsbildung bei der Deutsch-Ungarischen Industrie-und Handelskammer. „Die Berufsbildung ist der Bereich, in dem die zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft im Voraus abgebildet werden müssen. Dafür müssen die Bildungsinhalte aktualisiert werden, doch gilt es auch, bei Schülern und Eltern Anreize für die Wahl einer Berufsausbildung zu schaffen, vor allem für die Berufe, in denen Fachkräfte fehlen“, fügte sie hinzu.

Dr. Elisabeth Knab, Ungarns Wirtschaftsminister Mihály Varga, die Vizepräsidentin der DUIHK, Ildikó Jakabucz, und der deutsche Botschafter Heinz-Peter Behr eröffneten die Konferenz. Auf dem Programm standen neben Diskussionen und Workshops zum Thema Duale Ausbildung auch Fachvorträge, unter anderem von Dr. László Odrobina, stellvertretender Staatssekretär für Nationale Wirtschaft. Weitere Experten auf dem Gebiet referierten beispielsweise über das „Deutsch-ungarische Kooperationsprojekt zur internationalen Berufsausbildung“, die „Duale Berufsausbildung und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt“ oder „Karriere durch Berufsausbildung“.