AUDI AG

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Arbeitsschutz, Ergonomie und Gesundheitsmanagement

Die Gesundheit seiner Mitarbeiter ist Audi ein wichtiges Anliegen. Mit umfangreichen Maßnahmen für den Arbeitsschutz und einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement möchte Audi die Fitness und Zufriedenheit seiner Belegschaft langfristig erhalten. Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze spielen dabei eine wichtige Rolle.

Arbeitsschutz ist in erster Linie Prävention. Die Maßnahmen des Arbeitsschutzes sollen die Mitarbeiter vor arbeitsbedingten Verletzungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewahren und sind deshalb Bestandteil der Fürsorgepflicht des Managements. Sämtliche Maßnahmen zum Arbeitsschutz bei Audi sind in die betrieblichen Abläufe integriert. Audi verbessert permanent die Arbeitsbedingungen, um physische und psychische Belastungen der Mitarbeiter zu reduzieren.

Auch das zunehmende Alter der Belegschaft wird berücksichtigt. Arbeitsplätze und Arbeitsumgebung gestaltet das Unternehmen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus der Arbeitswelt. So können ältere, aber auch leistungsgewandelte und schwerbehinderte Beschäftigte weiterhin ihr Know-how und ihre Fähigkeiten für Audi einsetzen.

Um die körperliche Belastung der Mitarbeiter systematisch zu verringern, entwickelt Audi ständig neue Systeme zur Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie. Zu den sichtbaren Beispielen zählen ergonomische Montagesitze in der Produktion oder höhenverstellbare Schreibtische in Büroräumen. Spezielle Schulungen für die Mitarbeiter sowie die Möglichkeit, selbst Verbesserungsvorschläge einzureichen, fördern zusätzlich die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und -prozessen. Zum Beispiel testet Audi seit einiger Zeit den sogenannten Chairless Chair in der Produktion: Diese Hightech-Konstruktion aus Carbon ermöglicht den Mitarbeitern das Sitzen ganz ohne Stuhl. Zugleich wird die Körperhaltung verbessert und die Beinbelastung reduziert.

Auch die Kooperation von Mensch und Maschine bietet große Chancen für ergonomische Verbesserungen. Audi hat im Stammwerk Ingolstadt einen Roboter im Serieneinsatz, der Hand in Hand mit den Menschen arbeitet – ohne Sicherheitsabsperrung und ideal angepasst an den Arbeitstakt des Mitarbeiters. Der Roboter ist mit einer Kamera sowie einem integrierten Saugnapf ausgestattet, mit welchem er Bauteile direkt aus den Ladungsträgern holt und sie dem Mitarbeiter anreicht – in einer ergonomisch optimalen Position.

Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement wird bei Audi als Führungsaufgabe verstanden. Basis ist eine Betriebsvereinbarung zwischen Betriebsrat und Unternehmen, die sämtliche Maßnahmen zum Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiter bündelt.

Wichtiges Instrument ist der seit Juli 2006 bestehende Audi Checkup – ein individuelles Präventionsprogramm für alle Mitarbeiter. Mit modernen Diagnoseverfahren und umfassenden Beratungsgesprächen hilft der Audi Checkup, Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und kann während der Arbeitszeit erfolgen. Weitere Beispiele für das Gesundheitsmanagement sind Schutzimpfungen, Raucherentwöhnung und Sportkurse sowie individuelle medizinische Beratung – bei arbeitsbezogenen gesundheitlichen Beschwerden oder auch psychischen Problemen.