AUDI AG

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CO₂-neutrale Logistik

Die Logistik von Audi hat die Aufgabe, die für die Produktion benötigten Materialien pünktlich, in Topqualität und flexibel bereitzustellen, und kümmert sich um die Transporte. Auch hier verfolgt das Unternehmen zahlreiche Ansätze, um den CO₂-Ausstoß weiter zu senken.

Im Jahr 2010 war Audi das erste Unternehmen, das auf den CO2-neutralen Schienentransport Eco Plus des Dienstleisters DB Schenker setzte, die sogenannten Grünen Züge. Für das vom TÜV zertifizierte Angebot, das für Transporte innerhalb Deutschlands gilt, kauft die Deutsche Bahn Strom aus regenerativen Quellen ein. Mit den Grünen Zügen, die Transporte von den Werken Ingolstadt und Neckarsulm zum Verladehafen in Emden übernehmen, verringerte das Unternehmen in 2016 den CO2-Ausstoß um 11.601 Tonnen gegenüber einem herkömmlichen Bahntransport.

Am Standort Ingolstadt ist bereits seit einem Jahr eine 1.000 PS starke Plug-in-Hybridlok erfolgreich bei der Werkeisenbahn im Einsatz. Sie liefert Komponenten und Teile emissionsfrei in die Werkhallen. Seit Oktober 2016 ist eine zweite Hybrid-Lok in Betrieb. Beide stoßen pro Jahr bis zu 120 Tonnen weniger CO2 aus. Im Werk Neckarsulm transportiert ein Spediteur seit September 2016 seine Lieferungen mit zwei Biomethan-getriebenen LKW. Das Biogas wird aus Abfall- und Reststoffen gewonnen und ermöglicht einen nahezu klimaneutralen Betrieb.

Zur weiteren Entlastung der CO2-Bilanz führt Audi in Ingolstadt und Neckarsulm stufenweise das Konzernprojekt „LKW Quick Check-in“ ein. Hier steuert und optimiert das Unternehmen die Warenanlieferung mithilfe einer App. Die Lieferanten und Speditionen übermitteln die Frachtpapiere digital, auch die Verbuchung der geladenen Waren erfolgt automatisch. Gleichzeitig verfolgt die Audi-Logistik die ankommenden LKW mittels GPS-Tracking, steuert die Anlieferung in Echtzeit und leitet sie per App an die zugewiesene Ladestelle.