AUDI AG

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Lieferantenmanagement

Neben hohen Anforderungen an Qualität, technologischer Kompetenz, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit erwartet der Audi -Konzern von seinen Lieferanten die strikte Einhaltung von Nachhaltigkeitsanforderungen. Sie haben sich zur Einhaltung der „Anforderungen des Volkswagen-Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Beziehungen mit Geschäftspartnern“ verpflichtet. Dieses Konzept orientiert sich an Prinzipien, die im UN Global Compact, der Charta der Internationalen Handelskammer für eine langfristige und tragfähige Entwicklung sowie den einschlägigen Konventionen der International Labor Organization festgeschrieben sind.

Forderungen an die Lieferanten sind beispielsweise die Anwendung eines Umweltmanagementsystems, die Vermeidung von Umwelt- und Gesundheitsschäden bei der Produktion, die Anerkennung der Vereinigungsfreiheit für die Mitarbeiter und ein Verbot der Kinder- und Zwangsarbeit. Zudem fordert Audi, dass die Arbeitszeiten und die Vergütung mindestens den nationalen gesetzlichen Vorgaben und Mindestnormen genügen. Die Grundlage all unserer Geschäftsbeziehungen bilden dabei die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte. Diese zu respektieren und unserer Sorgfaltspflicht nachzukommen ist in der Audi Grundsatzerklärung für die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte festgeschrieben. Jeder Verstoß gegen Menschenrechte oder geltendes Recht kann über das konzernweite Hinweisgebersystem unter compliance@audi.de sowohl von Mitarbeitern als auch Dritten zur Sprache gebracht werden und wird konsequent von den zuständigen Abteilungen verfolgt.

Auf Konzernebene existieren seit 2006 die „Anforderungen des Volkswagen Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Beziehungen zu Geschäftspartnern“ (kurz: Nachhaltigkeitsanforderungen). Seit 2016 gibt es einen neuen Passus über den Umgang mit Konfliktmineralien. Der Volkswagen Konzern erwartet von seinen Lieferanten, jegliche von konfliktbehafteten Schmelzen stammende Materialien zu vermeiden, deren Abbau, Transport, Handel, Verarbeitung oder Export direkt oder indirekt bewaffnete Nicht-Regierungs-Truppen unterstützt. Auf Anfrage seitens des Volkswagen-Konzerns müssen alle Informationen über die Herkunft der Mineralien, die von Lieferanten oder Zulieferanten bezogen werden, offengelegt werden. Mit den Anforderungen des Volkswagen Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Beziehungen zu Geschäftspartnern werden auch Korruptionsbekämpfung, Geldwäsche, Import- und Exportkontrollen sowie Aussagen zum freien Wettbewerb noch stärker berücksichtigt.

Der Volkswagen Konzern behält sich das Recht vor, die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen gegebenenfalls vor Ort beim Geschäftspartner zu überprüfen. Mit sogenannte Ad-hoc-Teams gehen wir jedem begründetem Hinweis auf einen Verstoß gegen unsere Nachhaltigkeitsanforderungen nach, bewerten die Antworten und erarbeiten bei Bedarf gemeinsam mit dem Lieferanten Maßnahmenpläne, um mögliche Missstände abzustellen. Im Vordergrund der Maßnahmen stehen für Audi die positive Weiterentwicklung von Geschäftsbeziehungen und der partnerschaftliche Dialog mit den Lieferanten. Wenn Audi Nachbesserungen in puncto Umwelt- oder Sozialstandards für nötig erachtet, bietet das Unternehmen seinen Lieferanten Schulungen an, um sich im Bereich Nachhaltigkeit weiterqualifizieren zu können. Seit Anfang 2012 steht auf der Business-Plattform des Volkswagen-Konzerns ein verpflichtendes eLearning-Qualifizierungsmodul zum Thema Nachhaltigkeit bereit. Zudem gibt es Trainings und für ausgewählte Lieferanten spezifische Formate wie Stakeholder-Dialoge und Sustainability Roundtables.

Bei Audi selbst finden regelmäßig Schulungen für die Einkäufer zu Nachhaltigkeitsthemen statt, die von der internen Beschaffungsakademie veranstaltet werden.

Die Anforderungen des VW-Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen sind unter www.vwgroupsupply.com zu finden und zum Download hinterlegt.

 

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