AUDI AG

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Compliance und Risikomanagement

Die Reduzierung von Risiken ist zur Absicherung einer langfristig erfolgreichen Unternehmensstrategie unerlässlich. Deshalb sind bei Audi die Mitarbeiter in die Risikominimierung eingebunden – bis hinein in die Fachebenen. Ebenso breit aufgestellt zeigt sich das Compliance-Management: Durch Schulungen wird unternehmensweit ein einheitliches Bewusstsein für wesentliche Compliance-Themen geschaffen.

Mit den konzernweiten Risiko- und Compliance-Managementsystemen sind die strategischen und operativen Unternehmensziele bestmöglich gegen Risiken abgesichert. Für die Unternehmensführung ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Entscheidungen mit den Gesetzen sowie den internen Regeln und Werten in Einklang stehen. Die Grundlage hierfür bilden die konzernweit gültigen Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct).

Compliance steht bei Audi für Aktivitäten, die in ihrer Gesamtheit das regelkonforme Verhalten der Organmitglieder und der Mitarbeiter im Hinblick auf alle gesetzlichen Ge- und Verbote und internen Regularien sicherstellen sollen.

Aber nicht nur die Einhaltung geltender Gesetze und betrieblicher Regelungen ist elementar, sondern auch Integrität, also ein (unternehmerisches) Handeln bzw. eine Haltung, die neben ökonomischen Zielsetzungen ethischen Grundsätzen wie gegenseitigem Respekt, Aufrichtigkeit, Wertschätzung, Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und Fairness folgt und dabei auch Gemeinwohlinteressen berücksichtigt.

Für den Umgang mit Risiken setzt Audi auf ein System aus Zentralem und Operativem Risikomanagement. Bei der systemischen Ausgestaltung der Risikomanagementarchitektur folgt Audi dem sogenannten „Three Lines of Defense“-Modell mit klarer Aufgaben- und Funktionstrennung. Die erste Verteidigungslinie bilden die Geschäftsbereiche, die als Risikoeigentümer selbstständig für die operative Steuerung von Risiken, Gegenmaßnahmen und Kontrollen verantwortlich sind. Die zweite Verteidigungslinie bildet die zentrale Governance-, Risk- und Compliance-Organisation, welche unter Anderem als beratende Funktionalität die Geschäftsbereiche im Rahmen des operativen Risikomanagements unterstützt. Die dritte Verteidigungslinie wird durch die interne Revision als unabhängige Instanz wahrgenommen, welche die Prüfung der systemischen und operativen Risikomanagement- und Kontrollaktivitäten verantwortet.

Das Risikomanagement- und Risikokontrollsystem basiert auf dem international anerkannten Standard des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO). Es unterstützt dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren, zu minimieren und falls möglich zu vermeiden.