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Bernd Rosemeyer

Bernd Rosemeyer wurde am 14. Oktober 1909 in Lingen/Emsland geboren. Mit 21 Jahren fuhr der gelernte Kfz.-Schlosser sein erstes Motorradrennen. Nach sehr erfolgreichen Jahren wechselte er im März 1933 in das NSU-Werksteam, Ende des gleichen Jahres zur DKW-Rennabteilung nach Zschopau. Ein besonderer Triumph war der Gewinn des Goldenen Mannschaftspreis bei der Internationalen Sechstagefahrt.

Nach Tests im Rennwagen der Auto Union auf dem Nürburgring erhielt Rosemeyer im Oktober 1934 einen Fahrervertrag. Am 26. Mai 1934 bestritt er auf der Berliner Avus sein erstes Rennen: viertschnellste Startzeit, Startplatz in der ersten Reihe! Nach zahlreichen zweiten und dritten Plätzen gewann er am 29. September 1935 sein erstes Rennen im Auto Union Wagen. Hierbei lernte er auch seine spätere Frau, die bekannte Fliegerin Elly Beinhorn kennen.

Triumphjahr 1936

1936 gewann Rosemeyer das legendäre Nebelrennen auf dem Nürburgring, den Großen Preis von Deutschland und zwischen 15. August und 27. September jedes der folgenden fünf Rennen hintereinander: die Coppa Acerbo in Pescara, den Großen Preis der Schweiz in Bern, das Bergrennen am Schauinsland, den Großen Preis von Italien in Monza und das Bergrennen am Feldberg. Als Erster überhaupt fuhr er die Nürburgring-Runde unter 10 min. Die Titel Deutscher Berg- und Straßenmeister 1936 sowie der seit 1935 verliehene Europameister gingen 1936 ebenfalls an ihn.

Rekordfahrten

Auf dem stromlinienverkleideten Auto Union Wagen, erzielte er bei Rekordversuchen im Oktober 1937 als Erster auf einer Verkehrsstraße eine Geschwindigkeit von über 400 km/h (406 km/h). Sein bei gleichem Anlass gefahrener Beschleunigungsrekord von 188,7 km/h – über 1 km mit stehendem Start – blieb sehr viele Jahre unübertroffen. Am 28. Januar 1938 verunglückte der Rennfahrer bei einem Rekordversuch mit über 430 km/h. Der Nachwelt ist er bis auf den heutigen Tag als einer des besten deutschen Rennfahrer in Erinnerung geblieben.