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Johann Baptist Winklhofer

Als Sohn eines Bierbrauers am 23. Juni 1859 in München geboren, absolvierte Johann Baptist Winklhofer später eine Lehre als Mechaniker. Nach 1880 begann er verstärkt, sich für die damals in Mode gekommenen Hochräder zu interessieren.

Seit 1883 war Johann Baptist Winklhofer als Reisevertreter für die englischen Hochräder der Marke Rudge tätig. Während dieser Zeit lernte er seinen späteren Teilhaber Richard Adolf Jaenicke kennen, mit dem er 1885 eine Fahrradreparaturwerkstatt in Chemnitz gründete. 1886 wurde dort die Fertigung eigener Fahrräder aufgenommen, die unter dem Markennamen 'Wanderer' vertrieben wurden.

Wanderer Fahrradwerke AG

Nach Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1896 (Wanderer Fahrradwerke AG) war Winklhofer seit 1. Oktober 1897 alleiniger Vorstand. 1902 trat er von dieser Position zurück und wechselte in den Aufsichtsrat der Firma. Diese Funktion behielt er bis 1929 bei. 1916 gründete er in München ein weiteres Unternehmen, in dem zunächst Munition, später dann Antriebsketten für Maschinen und Kraftfahrzeuge hergestellt wurden. Diese wurden unter der Markenbezeichnung IWIS bekannt, eine Abkürzung des Namens Johann Winklhofer Söhne. Johann Baptist verstarb am 28. März 1949 in Landsberg am Lech.