AUDI AG

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Richard Bruhn

Dr. Richard Bruhn wurde am 25. Juni 1886 in Cismar/Ostholstein geboren. Nach kaufmännischer Ausbildung und dem Studium der Nationalökonomie in Kiel gehörte er den Direktorien verschiedener Industrieunternehmen in Deutschland an.

Ab 1930 führte er im Auftrag der Sächsischen Staatsbank die langwierigen Verhandlungen bezüglich einer Vereinigung der vier sächsischen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer. Im Juni 1932 führten diese schließlich zur Gründung der Auto Union AG, Chemnitz.

Dr. Richard Bruhn wurde nach Gründung der Auto Union AG in den Vorstand berufen. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs führte er das Unternehmen und trug damit auch die Verantwortung für den Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ-Insassen und Kriegsgefangenen bei der Auto Union AG.

Wiederaufbau nach dem Krieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es seine Kontakte, die es ermöglichten, mit Vertrauenskrediten die Auto Union in Ingolstadt und Düsseldorf aus dem Nichts wieder aufzubauen. Von 1949 bis 1956 war Dr. Richard Bruhn Vorsitzender der Geschäftsführung der Auto Union GmbH. Am 6. November 1956 trat Richard Bruhn in den Ruhestand und verstarb am 8. Juli 1964 in Düsseldorf.