Nach einem dritten Platz am Samstag und einem vierten Platz am Sonntag verließ Audi Pilot Mattias Ekström vom Audi Sport Team Abt Sportsline den Norisring als Führender der DTM-Gesamtwertung.
DTM Norisring, Rennen 2
DTM Norisring, Rennen 1
Ekström Hauptdarsteller

Die Fans in Nürnberg erlebten zwei spektakuläre Rennen, in denen Mattias Ekström aus Audi Sicht jeweils der Hauptdarsteller war. Am Samstag gingen alle Autos nach einem kräftigen Regenschauer kurz vor dem Start auf Regenreifen ins Rennen. Routinier Ekström verbesserte sich bei den schwierigen Bedingungen gleich vom sechsten auf den zweiten Platz und lieferte sich anschließend während des gesamten Rennens ein Duell mit BMW-Pilot Maxime Martin. Mit Rang drei holte sich Ekström die Tabellenführung, die er am Sonntag mit einem vierten Platz verteidigen konnte.

 

Nach einer hektischen Anfangsphase mit zahlreichen Kollisionen wurde das Sonntagsrennen infolge eines schweren Unfalls von Gary Paffett und Mike Rockenfeller mit der Roten Flagge unterbrochen. Nach dem Restart behauptete Mattias Ekström zunächst den vierten Platz, ehe der Schwede in der vorletzten Runde den BMW von Marco Wittmann überholte und sich Rang drei schnappte. Den verdienten Platz auf dem Podium verlor Ekström jedoch wieder, als ihm Wittmann in der letzten Kurve aufs Heck fuhr und Mercedes-Benz-Pilot Edoardo Mortara im spektakulären Fotofinish der lachende Dritte war. Wittmann hatte Ekström bereits am Anfang neben der Strecke mit Kontakt überholt. Der BMW-Pilot erhielt eine Verwarnung.

Glück im Unglück

Glück im Unglück hatte am Norisring Mike Rockenfeller. Sein Audi RS 5 DTM wurde bei Halbzeit des Sonntagsrennens am Ende der Start-Ziel-Geraden vom außer Kontrolle geratenen Mercedes-Benz des Briten Gary Paffett getroffen. Bei der heftigen Kollision zog sich Rockenfeller am linken Fuß eine Fraktur des fünften Mittelfußknochens zu.

 

„Wir sind froh, dass Mike (Rockenfeller) und auch Gary (Paffett) bei diesem wirklich schlimm aussehenden Unfall nichts Ernsteres passiert ist“, sagte Audi Motorsportchef Dieter Gass. „Es beweist einmal mehr, wie hoch der Sicherheitsstandard in der DTM ist. Das war ein aufregendes Wochenende mit zwei spektakulären Rennen, einer tollen Kulisse an beiden Tagen und den Norisring-typischen engen Zeitabständen. Die Fans sind voll auf ihre Kosten gekommen.“

Norisring

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:
DTM Norisring