Erfolgreiches Wochenende für Audi in Russland: Am Samstag sorgten René Rast und Mike Rockenfeller für einen Audi Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Mattias Ekström mit Platz zwei die Tabellenführung zurück. DTM-Rookie René Rast liegt nur einen Punkt dahinter auf Position zwei.
DTM Moskau, Rennen 2
DTM Moskau, Rennen 1
Ein Punkt Vorsprung

Mann des Tages am Samstag war René Rast. Obwohl er noch nie zuvor in Russland war und den Moscow Raceway nur aus dem Simulator kannte, sicherte sich der Deutsche die Pole-Position und anschließend einen in der DTM seltenen Start-Ziel-Sieg. „Es war ein geniales Rennen“, sagte Rast nach seinem zweiten Sieg in der DTM. „Das Auto war mega, der Boxenstopp super – einen großen Dank an das Team! In der Meisterschaft wieder ganz vorne zu sein ist ein tolles Gefühl.“ Nicht minder eindrucksvoll war der zweite Platz von Mike Rockenfeller, der nach seinem unverschuldeten Unfall auf dem Norisring mit einem gebrochenen linken Fuß startete und auf dem Moscow Raceway mit rechts bremsen musste.

Hauptdarsteller im Thriller am Sonntag war Mattias Ekström. Nach einer frühen Safety-Car-Phase hatten jene Piloten einen Nachteil, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Reifenwechsel an die Box gekommen waren. Dazu zählte auch Ekström, der nach anfänglich klarer Führung auf den zehnten Platz zurückfiel und sich Position um Position wieder nach vorn arbeiten musste. Im Ziel fehlten dem Schweden nur 0,376 Sekunden zum ersten Saisonsieg. „Nach Budapest ist es das zweite Mal, dass mich ein Safety-Car den Sieg kostet“, sagte Ekström nach dem von harten Duellen und spektakulären Überholmanövern gekennzeichneten Rennen. „Aber am Ende bin ich heute mit Platz zwei, 20 Punkten aus Qualifying und Rennen sowie der Tabellenführung sehr zufrieden.“

René Rast erkämpfte sich am Sonntag Platz vier und liegt damit in der Gesamtwertung nach zehn Läufen nur einen Punkt hinter Ekström auf Platz zwei.

Beste Unterhaltung

Audi behauptete in Moskau auch die Führung in der Hersteller- und in der Teamwertung. Entsprechend positiv war das Fazit von Audi Motorsportchef Dieter Gass: „Wir haben auch in Moskau zwei tolle DTM-Rennen erlebt. Vor allem am Sonntag wurde von der ersten bis zur letzten Runde unheimlich viel geboten. Bessere Unterhaltung kann man sich als Motorsport-Fan kaum wünschen. Aus Audi-Sicht war der Doppelsieg am Samstag natürlich ein Traum. Am Sonntag hat uns wie schon in Budapest das frühe Safety-Car einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Glück konnten sich unsere Jungs wieder durch das Feld nach vorn kämpfen. So haben wir unsere Position in allen drei Meisterschaften verbessert.“

Moscow Raceway

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:
DTM Moskau