Erst zum zweiten Mal ist die Formel E in Marokko zu Gast. Der Marrakesch E-Prix ist das einzige Formel-E-Rennen, das in Afrika ausgetragen wird.
Daniel Abt über Marrakesch

„Vom Flair, von der Kultur, von den Menschen her unterscheidet sich Marrakesch sehr von den anderen Events. In der vergangenen Saison sind wir am Freitag auf Kamelen geritten – das war schon speziell. Gefahren wird auf einer permanenten Rennstrecke, die aber einem Stadtkurs ähnelt. Es gibt viele Mauern, von denen man sich fernhalten sollte, und die Hotels liegen zum Teil innerhalb des Kurses.“

FAKTEN ZUM RENNEN

Datum: 13. Januar 2018

Streckenname: Circuit International Automobile Moulay El Hassan

Streckenlänge: 2,971 Kilometer

Kurven: 12

Topspeed: ca. 200 km/h

Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 105/50 km/h

Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2016)

Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 5. Platz, Lucas di Grassi (2016)

Rundenrekord, Qualifying: Jean-Éric Vergne, 1.20,993 Min. (2016)

Rundenrekord, Rennen: Loïc Duval, 1.22,600 Min. (2016)

Verkehr in Marrakesch

Mobilität in der „Perle des Südens“ bietet viele Facetten. Das Königreich Marokko verfügt über das am besten ausgebaute Bahnstreckennetz Nordafrikas. Marrakesch, mit knapp einer Million Einwohner die viertgrößte Stadt des Landes, nimmt durch die zentrale Lage eine wichtige Funktion ein. Der hochmoderne und saubere, im traditionell orientalischen Stil gehaltene Hauptbahnhof ist ein echtes Prunkstück. Innerhalb von Marrakeschs Grenzen stehen Einheimischen und Touristen vielfältige Möglichkeiten der Fortbewegung zur Verfügung: Bus, Sammeltaxi oder auch die Pferdekutsche. Von der Nutzung eines Mietwagens ist abzuraten.