Ein Rennen in der Stadt der Liebe: Seit seiner Premiere 2016 zählt der Paris E-Prix zu den beliebtesten Rennen im Kalender.
Lucas di Grassi über Paris

„In der Saison 2015/2016 habe ich den ersten Paris E-Prix überhaupt gewonnen. In der vergangenen Saison lief es für uns überhaupt nicht gut. Generell gehört die Location aber zu den schönsten überhaupt. Es hat sich sicherlich niemand vorstellen können, dass es im Motorsport mal ein Rennen unweit des Eiffelturms geben könnte. Aber die Formel E hat es möglich gemacht. Die Rennstrecke ist technisch sehr anspruchsvoll. Es gibt nur wenige Möglichkeiten zum Überholen. Das Wetter in Paris kann sehr wechselhaft sein. Am Samstag der vergangenen Saison hatten wir starken Regen. Die Formel-E-Autos sind im Regen ziemlich schwierig zu beherrschen.“

FAKTEN ZUM RENNEN

Datum: 28. April 2018

Streckenname: Circuit des Invalides

Streckenlänge: 1,92 Kilometer

Kurven: 14

Topspeed: ca. 190 km/h

Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 120/45 km/h

Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2017), Lucas di Grassi (2016)

Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2016)

Rundenrekord, Qualifying: Sam Bird, 1.01,514 Min. (2016)

Rundenrekord, Rennen: Nick Heidfeld, 1.02,323 Min. (2016)

Verkehr in Paris

Als ortsunkundiger Autofahrer hat man es in Paris schwer. Undurchsichtige Straßenführungen, Staus en masse, riesige Kreisverkehre, so gut wie keine Parkplätze. Dazu kommt der ununterbrochen verstopfte „Boulevard Périphérique“. Die Folge: Im Winter 2016 raubte eine riesige Smogwolke den Charme der „Stadt der Liebe“. Der Autoverkehr in Paris und 22 umliegenden Kommunen wurde mehrere Tage lang stark eingeschränkt. Wer seinen Teil zum Umweltschutz in Paris beitragen möchte, der nutzt den öffentlichen Personennahverkehr. Das ideale Fortbewegungsmittel ist die weltberühmte Métro. 16 Linien transportieren täglich mehr als fünf Millionen Menschen zwischen rund 300 Stationen hin und her.