Erfolgreicher Markt für den Audi R8 LMS 

Zehn Automobilhersteller waren 2017 in der GT3-Kategorie gemeldet, darunter zwei Audi R8 LMS in der Pro-Klasse für Profifahrer mit den besten Chancen auf den Gesamtsieg. Die 12 Stunden Bathurst waren gleichzeitig Auftakt der Intercontinental GT Challenge. Hier gewann Audi im Vorjahr die Hersteller- und Fahrerwertung.

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 feierte Audi Sport customer racing in Australien viele Erfolge. Beim australischen Langstrecken-Klassiker 200 Meilen westlich von Sydney waren sieben Audi im GT3-Starterfeld gemeldet, was einem Anteil von über 20 Prozent entspricht.

Podium in der Klasse

Auch auf der anspruchsvollen Naturrennstrecke wusste der Audi R8 LMS als ideales Auto für Kundenteams zu überzeugen. Trotz hoher Leistungsdichte gelang es den Amateurpiloten, das Tempo mitzugehen. Am Ende bejubelten die beiden Fahrertrios Daniel Gaunt/Matt Halliday/Ash Samadi (NZ/NZ/AUS) und Marc Cini/Dean Fiore/Lee Holdsworth (AUS/AUS/AUS) die Positionen zwei und drei. Vorjahresklassensieger GT Motorsport führte bis zur Rennmitte, musste aber aufgeben.

Auf der anderen Seite des Indischen Ozeans errang Mohammed Bin Saud Al Saud bei der Saudi-Arabischen GT-Meisterschaft ebenfalls einen Podestplatz. Beim vierten Rennwochenende in Riad belegte er Platz zwei. Auf der Südhalbkugel musste sich AC Racing bei den 6 Stunden von Peru knapp geschlagen geben. Auf der Rennstrecke vor den Toren der Hauptstadt Lima erreichten die Vorjahressieger in einem Audi R8 LMS ultra Rang drei. Im gleichen Modell errang das K&K Racing Team beim vierten Lauf zur NGK Racing Series in Dubai einen Sieg und einen Podestplatz.