Weltpremiere beim Audi Cup 2017! In der Allianz Arena sind die Fans nicht nur in Sachen Fußball auf ihre Kosten gekommen. Im ersten virtuellen Rennen in einem Fußballstadion konnten sie sich auch mit Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström messen.

Ekström hatte im Vorfeld des Audi Cup mit seinem 560 PS starken Audi S1 EKS RX quattro auf einer realen Rennstrecke eine Richtzeit vorgelegt. Im Anschluss wurde der Kurs digitalisiert. Dank Virtual Reality war es den Teilnehmern dann möglich, auf dem Rasen der Allianz Arena gegen Ekström anzutreten. 

Der Audi #SuperQ feierte 2015 seine Premiere und war in den ersten drei Jahren ein Winterevent. Im Rahmen des Audi FIS Skiweltcup und der FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften versuchten sich die weltbesten Skirennfahrer und Sportler aus anderen Disziplinen am Steuer des Rallycross-Boliden von Ekström – auf Schnee und Eis, versteht sich. 


Unter den klangvollen Namen der #SuperQ-Teilnehmer finden sich unter anderem der sechsmalige Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher (Österreich), Slalom-Ass Felix Neureuther (Deutschland), die amtierende Gesamtsiegerin im Slalom-Weltcup, Tina Weirather (Liechtenstein), oder auch Ducati-MotoGP-Star Andrea Dovizioso (Italien) und Endurofahrer Tadeusz Blazusiak (Polen). 

„Unser Traum war es schon immer, den #SuperQ auch im Sommer stattfinden zu lassen“, sagt Ekström. So entstand die Idee, den Audi Cup als Plattform zu nutzen. „70.000 Zuschauer, eine sensationelle Arena und einige der besten Fußballer der Welt, mehr kann man sich kaum wünschen“, frohlockte Ekström schon im Vorfeld des Events, bei dem die Spitzenteams FC Bayern München, FC Liverpool, Atlético Madrid und SSC Neapel um den Sieg kämpften.


Und der Schwede sollte recht behalten. Ausnahmslos mit einem breiten Grinsen verließen die Teilnehmer den Simulator, in dem sie ihre virtuelle Runde mitten in der Allianz Arena gedreht hatten. 

Einer der Ersten, der das virtuelle Fahrgefühl erleben durfte, war Audi-Legende Dindo Capello. „Überragend“, jubelte der dreimalige Sieger der 24 Stunden von Le Mans, nachdem er die Virtual-Reality-Brille abgesetzt hatte und wieder ins reale Leben eingetaucht war. „Das Fahrerlebnis ist wirklich sehr realistisch, damit habe ich in dieser Form nicht gerechnet“, fasste Capello zusammen.