Während in Europa der Winter Einzug gehalten hat, reiste der Tross der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft in die südliche Hemisphäre – zum Saisonfinale auf neuem Terrain. Kapstadt, Südafrika. Ein magischer Ort und die perfekte Location für den letzten Lauf 2017.

Kapstadt, auch bekannt unter dem Spitznamen „Mutterstadt“, weil die Metropole die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war, bot die Kulisse für eine Premiere. Zum ersten Mal fand ein Lauf der Rallycross-WM auf dem afrikanischen Kontinent statt. Über 27.000 Zuschauer wurden auf dem Killarney International Raceway im Verlauf des Wochenendes gezählt. Sie kamen, um die besten Rallycross-Piloten der Welt zu sehen.

Darunter auch Mattias Ekström. Der Weltmeister von 2016 kam zum ersten Mal überhaupt nach Südafrika, hatte vor dem Rennwochenende aber keine Zeit, um die Schönheiten des Landes zu begutachten. Sein Augenmerk lag vielmehr auf dem Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft. Sein Gegner? Kein Geringerer als sein langjähriger Rivale Petter Solberg. Am Endes eines packenden Wochenendes strahlte Ekström mit der afrikanischen Sonne um die Wette. Der Schwede setzte sich im Schlussspurt gegen Solberg durch.

Ganz oben

Die Abenteuer beschränkten sich aber nicht nur auf die Rennstrecke. Kapstadt ist bei Touristen auf der ganzen Welt beliebt. Aus guten Gründen. Eine der Hauptattraktionen ist eine Naturerscheinung, die auch viele, viele Kilometer außerhalb von Kapstadt gut sichtbar ist: der Tafelberg. Eines der sieben Weltwunder der Natur. Egal, ob man per Seilbahn fährt oder hochwandert, die Aussicht ist einzigartig. Die Möglichkeit, Kapstadt von oben zu sehen, ließen sich auch die EKS-Fahrer Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs nicht entgehen und besuchten die außergewöhnliche Attraktion mit zahlreichen World-RX-Fahrern.

Strandjungs

In Kapstadt verschmelzen aber auch die West- und Ostküste der Regenbogennation Südafrika. Nordwestlich geht es weiter nach Namibia, während im Osten die berühmte „Garden Route“ wartet. Vor allem die perfekten Strände locken an den Ozean. Die EKS-Teammitglieder nutzten die Chance, sich selbst ein Bild zu machen. Und nach dem Event fanden einige sogar die Zeit, in die kalten Fluten zu springen und ihre Qualitäten auf dem Surfbrett unter Beweis zu stellen.

Berühmte Gäste

Am Rennwochenende machten sich auch zwei einheimische Motorsporthelden, die im Audi unterwegs sind, auf den Weg nach Killarney: der diesjährige Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, Kelvin van der Linde, und sein Bruder Sheldon, Sieger der GTD-Klasse beim Petit Le Mans 2017. 

Spannend wurde es für die Fans auch in der Fan Area, in der Audi Südafrika einige der Audi Sport-Modelle ausstellte – darunter auch den neuen Audi RS 5 Coupé, die Straßenversion von Ekströms Red Bull RS 5 DTM.

Heimwärts

Als der Champagner langsam zu trocknen begann, ging auch das erste Südafrika-Abenteuer für EKS und die Rallycross-WM zu Ende. Die drei Audi S1 EKS RX quattro wurden für die Rückreise seetauglich in Containern verstaut, und das Team machte sich bereit für den Weg zurück nach Europa. 


... Nicht nur Ekström versprach wiederzukommen. Südafrika bietet einfach zu viele Möglichkeiten für weitere Abenteuer.