In der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft wird spektakulärer Motorsport geboten. Die Geschicke von Mattias Ekström und seinem Team EKS verfolgen nicht nur viele Fans, sondern auch Prominente und Rennfahrer aus anderen Serien. 

Röhrl begeistert

Wenn Mattias Ekström und seine Teamkollegen mit den 560 PS starken Boliden um die Rallycross-Strecken fliegen, wird jeder – wirklich jeder – in den Bann gezogen. Die Rennen sind actionreich und bieten mit den kurzen Läufen von vier bis sechs Runden Spannung fast im Minutentakt. Von der brachialen Kraft des Audi S1 EKS RX quattro haben sich schon einige Größen des Motorsports selbst überzeugt, darunter auch Walter Röhrl. Zusammen mit Ekström testete die Rallye-Ikone das Rallycross-Supercar auf dem Estering in Buxtehude bei Hamburg und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Das Auto fährt sich unglaublich leicht und macht so viel Spaß. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es ist, damit in einem Rennen gegen vier oder fünf Konkurrenten anzutreten“, sagte der zweimalige Rallye-Weltmeister.

Blomqvist voll des Lobes

Ähnlich überschwänglich äußerte sich eine weitere Legende: Stig Blomqvist. Der Schwede durfte den Audi S1 EKS RX quattro auf der schwedischen Traditionsstrecke in Strängnäs testen und war bereits nach wenigen Runden beinahe sprachlos. „Das ist natürlich kein Vergleich zu meinem Audi Sport quattro, mit dem ich 1984 den Weltmeistertitel errungen habe“, sagt der heute 71-Jährige. „Sicherlich war das Auto damals brachialer in seiner ganzen Art und Weise, aber es ist schon wahnsinnig beeindruckend, den Audi S1 EKS RX quattro zu fahren. Alles ist so direkt und das Auto macht immer das, was man von ihm will. Da möchte man gar nicht aussteigen.“

Weltmeister unter sich

Nach seinem Titelgewinn 2016 lud Ekström einen anderen Champion zur Fahrt in seinem Rallycross-Boliden ein. Sébastien Ogier kam der Aufforderung seines Freundes gern nach und fuhr auf der Audi Testfläche am Münchner Flughafen einige schnelle Runden. Im Anschluss an das spontan einberufene Treffen zeigte sich der Franzose begeistert. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Ogier, der im vergangenen Jahr seinen vierten Gesamtsieg in Folge in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft WRC feierte.

MotoGP-Star zu Gast

Doch nicht nur Rallye-Stars übernahmen das Steuer von Ekströms Auto, mit dem er 2016 Weltmeister wurde. MotoGP-Star Andrea Dovizioso tauschte im Rahmen des Rallycross-WM-Laufes auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya seine Ducati-Maschine gegen den Platz im Audi S1 EKS RX quattro. Der Wechsel von zwei auf vier Räder fiel dem Italiener sichtlich leicht. Bereits nach kurzer Zeit fuhr er beachtliche Rundenzeiten, die ihm anerkennende Blicke einbrachten und ihm selbst ein Lächeln ins Gesicht zauberten. 

Gleiches gilt für Trial- und Endurofahrer Tadeusz „Taddy“ Błażusiak. Der Pole schnupperte ebenfalls in Barcelona Rallycross-Luft und durfte beim SuperQ 2016 selbst Fahrpraxis sammeln.

GT-Experte in Belgien

Diese Erfahrung ist Christopher Mies bislang verwehrt geblieben. Mit dem Rallycross-Virus ist der GT-Fahrer, der jüngst mit Connor De Phillippi und Sheldon van der Linde im Audi R8 LMS die GTD-Klasse des Petit Le Mans gewann, aber dennoch infiziert. Spätestens seit seinem Besuch des WM-Laufs im belgischen Mettet brennt der Deutsche auf einen Ausflug in die Serie mit den kürzesten Rennen aller Motorsportserien. Normalerweise gar nicht das Metier des Langstreckenexperten, der 2015 unter anderem das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und den Titel in der Australischen GT-Meisterschaft gewonnen hat.

Hamburg im Sturm erobert

Im Vorfeld des WM-Laufes auf dem Estering 2016 kam Mattias Ekström für einen Medientag nach Hamburg und begeisterte nicht nur unzählige Schaulustige in der norddeutschen Metropole. Der Hamburger Sänger und Schauspieler Lotto King Karl durfte auf dem Beifahrersitz des Audi S1 EKS RX quattro Platz nehmen und drehte zusammen mit dem Schweden einige Runden. Und ja: Auch der Stadionsprecher des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zeigte sich begeistert von der Kraft des Autos. Von 0 auf 100 km/h lässt sich der Wagen in 2,4 Sekunden beschleunigen – so schnell wie ein Formel-1-Rennwagen – und ein weiterer Wert, der nicht nur Prominente ungläubig mit dem Kopf schütteln lässt.