Podest verpasst, trotzdem ganz oben. Mattias Ekström bringt vom vierten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft zum ersten Mal in diesem Jahr keinen Pokal mit nach Hause. In Mettet sammelte er aber wichtige Punkte für die Gesamtwertung ein.
Ein Auf und Ab


Auf dem Circuit Jules Tacheny schien sich zunächst das Geschehen der vergangenen Läufe zu wiederholen: Ekström und seine Teamkollegen Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs hatten in den ersten Läufen Mühe, das Tempo der Spitze mitzugehen. Nitišs blieb als 13. nach den vier Qualifyingläufen auf der Strecke und verpasste das Halbfinale der besten zwölf. Heikkinen und Ekström machten es als Siebter und Achter besser.

Die Ausgangslagen waren aber alles andere als herausragend. Während Heikkinen in der Vorschlussrunde die Segel streichen musste, qualifizierte sich Ekström als Dritter für sein achtes Finale in Serie. Dort war der amtierende Weltmeister umringt von Landsleuten. Insgesamt vier Schweden und zwei Norweger machten in einem rein skandinavischen Finale den Sieg unter sich aus. „Aus der dritten Reihe habe ich alles versucht, aber hier ist Überholen fast unmöglich. Mehr als Platz vier war nicht drin“, sagt Ekström.

Rekord verpasst

Mit einem Sieg wäre Ekström der erste Fahrer in der Geschichte der Rallycross-WM gewesen, der vier Läufe in Folge gewonnen hätte. „Rekorde interessieren mich nicht, ich bin weiter Gesamtführender, und das ist es, was zählt“, sagt der 38-Jährige.

Circuit Jules Tacheny

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