Mattias Ekström ist in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft ab sofort der Jäger. Der Schwede belegte beim fünften Saisonlauf in Lydden Hill Rang fünf und büßte damit die Führung in der Gesamtwertung ein.
Alles rausgeholt

Zum 50. Geburtstag des Rallycross auf dem Lydden Hill Race Circuit erlebten Ekström und seine Teamkollegen Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs ein Wochenende mit einigen Hindernissen. „Ich bin gut reingekommen und lag in den Qualifyings hinter den starken Polos konstant auf Rang drei“, sagt Ekström. „Im Halbfinale hat nicht alles zusammengepasst. Daher musste ich im Finale aus der dritten Reihe starten.“

 

Nach einem guten Start warf ein Reifenschaden den Schweden zurück. Am Ende belegte er Rang fünf. „Wir müssen ehrlich sein. Der Sieg war hier nie im Bereich des Möglichen, aber ein Podestplatz. Dafür hätte aber alles perfekt laufen müssen.“ Der Schwede hatte saisonübergreifend 253 Tage an der Spitze gelegen. Ich habe lediglich vier Punkte Rückstand auf Johan Kristoffersson“, sagt Ekström. „Im Rallycross kann es ganz schnell gehen. 30 Punkte sind an einem Wochenende möglich. Wir werden zurückkommen und beim nächsten Lauf in Norwegen voll angreifen.“

Youngster glücklos

Heikkinen qualifizierte sich für das Halbfinale, verpasste als Sechster aber das Finale. Schlechter erging es Nitišs, der als Gesamt-16. vorzeitig ausschied. An den nächsten Lauf in Norwegen hat der Lette aber beste Erinnerungen. In Hell gewann er 2014 als jüngster Fahrer einen WM-Lauf.

Lydden Hill Race Circuit

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:
WRX Lydden Hill