Mattias Ekström hat in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft einen weiteren Podestplatz haarscharf verpasst. Beim sechsten Saisonlauf in Hell schrammte der amtierende Weltmeister um 0,4 Sekunden an Rang drei vorbei.
quattro-Wetter

Auf der Berg-und-Tal-Bahn in Norwegen erwischte Ekström einen Start nach Maß. Bei Dauerregen kam der Schwede mit seinem Audi S1 EKS RX quattro auf der rutschigen Strecke am besten zurecht und führte das Gesamtklassement nach dem ersten Tag an. „Ich war ein bisschen überrascht, dass wir im Nassen so schnell waren, aber das war halt quattro-Wetter“, scherzte Ekström nach dem Finale. „Bei trockenen Bedingungen am Sonntag hatten wir wieder einmal Probleme, das Tempo der Konkurrenz mitzugehen. Im Finale haben wir gleich am Start den entscheidenden Boden verloren. Das war unser eigener Fehler und der hat letztendlich den Podestplatz gekostet.“ Ekström verlässt Norwegen zwar ohne Pokal, hat mit 23 Punkten aber immerhin wichtige Zähler für die Gesamtwertung gesammelt. Nach sechs von zwölf Läufen liegt der Weltmeister acht Punkte hinter dem führenden VW-Piloten Johan Kristoffersson.

Premiere und Frust

Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs erreichten ebenfalls die Halbfinal-Läufe. Zum ersten Mal in der Geschichte traten damit alle drei Audi S1 EKS RX quattro in einem Halbfinale zusammen an. Als Fünfter und Sechster schieden die beiden EKS-Piloten allerdings aus und waren entsprechend frustriert.

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