Aus und vorbei, schon bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Audi und EKS mussten beim siebten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 in Höljes bereits vor dem Halbfinale die Segel streichen – zum ersten Mal seit 792 Tagen.
Aus beim Heimspiel

Mit großen Ambitionen waren Audi und EKS in das „Magic Weekend“ in Höljes gestartet. Auch ohne Mattias Ekström, der auf dem Norisring im DTM-Einsatz war, sollte an die Erfolge von 2014 und 2015 angeknüpft werden, als der schwedische Lokalmatador jeweils den Siegerpokal mit nach Hause nahm. Doch ausgerechnet beim EKS-Heimspiel verpassten alle drei Fahrer das Halbfinale. Bereits in den Trainingssitzungen zeigte sich, dass die nötige Pace fehlte.

 

Am Samstag lag Reinis Nitišs als bester EKS-Pilot nur auf Rang zwölf und hätte sich damit am Sonntag gerade noch für das Halbfinale der zwölf schnellsten Piloten qualifiziert. Im letzten Qualifying brach bei dem Letten nach dem Sprung die Aufhängung und die Hoffnungen auf den Einzug in die Vorschlussrunde waren dahin – Rang 18.

Kein Wunschergebnis

Es war Toomas Heikkinen vorbehalten, das Wochenende als bestplatzierter EKS-Fahrer zu beenden. Platz 14 war allerdings kein Wunschergebnis. Gleiches gilt für Ekströms Ersatz P-G Andersson. Zwar beeindruckte der Schwede die Zuschauer mit tollkühnen Drifts, für das Halbfinale reichte das aber nicht.

Höljes Motorstadion

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World RX Höljes