Mal gewinnt man, mal verliert man. Eine Woche nach dem umjubelten Titelgewinn von Lucas di Grassi in der Formel E in Montreal, schickten sich Audi und EKS an, Kanada auch in der Rallycross-Weltmeisterschaft zu rocken – dieses Mal ohne Erfolg.
Heikkinen mit Rekord

In Trois-Rivières war Mattias Ekström bis zum Halbfinale auf Kurs: Rang drei nach dem Qualifying und Startreihe eins im Halbfinale neben seinem alten Rivalen Petter Solberg. Zu einem Duell der einzigen Rallycross-Weltmeister in der Geschichte sollte es aber gar nicht kommen. Ekström fiel gleich nach dem Start mit Kupplungsproblemen zurück und musste zwei Runden vor Schluss aufgeben. „Ein gutes Wochenende, bis zum Halbfinale“, bilanzierte Ekström knapp.

Teamkollege Toomas Heikkinen machte es zunächst besser. Der Finne erreichte nach Rang zwei im Halbfinale zum vierten Mal das Finale in Kanada – Rekord! Ein schleichender Plattfuß ließ die Träume von seinem ersten Podestplatz in dieser Saison aber jäh zerplatzen. Am Ende reichte es nur für Rang fünf. Dennoch überwog das Positive: „Das Auto lief super und wir arbeiten definitiv in die richtige Richtung.“

Blick geht nach vorn

Für Reinis Nitišs war nach dem Qualifying Schluss. Probleme mit der Kardanwelle warfen den dritten EKS-Piloten zurück. Die Aufholjagd war erfolglos – Rang 16. „In Frankreich geht es bei null los und ich werde beweisen, dass ich es besser kann“, gab sich der Lette kämpferisch.

Circuit Trois-Rivières

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:World RX Trois-Rivières