Beim neunten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft in Lohéac wurde einiges geboten. 75.000 Zuschauer sahen packende Rennen. Mittendrin waren auch Audi und EKS – allen voran Weltmeister Mattias Ekström. Der Schwede fuhr im Finale auf Rang drei.
Matsch pur

Nach heftigen Regenfällen am Sonntag wurden die Final-Rennen in der Bretagne zu einem Matschfestival mit vielen Überholmanövern. „Samstag Sonne und Sonntag eher Schwimmen und Schlittern, ein abwechslungsreiches Wochenende“, sagte Ekström schmunzelnd. „Mit meinem dritten Platz bin ich grundsätzlich zufrieden. Aber ich ärgere mich auch ein bisschen, weil wir nicht weit weg waren von der Spitze.“ Reinis Nitišs und Toomas Heikkinen hatten weniger Grund zu lachen. Zwar erreichten beide erneut die Halbfinal-Läufe der zwölf schnellsten Fahrer, zogen dort aber den Kürzeren. Nitišs musste sein letztes Rennen nach einem Kontakt mit Konkurrent Andreas Bakkerud im Blindflug bestreiten – seine Scheibenwischer hatten den Dienst quittiert. Heikkinen verpasste nach einer Kollision mit Ken Block das Finale nur knapp. Zuvor hatte der Finne mit seiner Pace zu kämpfen. Der Ausritt ins Kiesbett beendete dann alle Träume vom Weiterkommen.

Debüt ohne Fortune 

Einen beachtlichen Einstand feierte Nico Müller. Der Schweizer fuhr bei seinem Rallycross-Debüt von Beginn an schnelle Rundenzeiten, verpasste nach zwei unverschuldeten Kollisionen als Gesamt-17. allerdings das Halbfinale. Am 16. und 17. September findet in Riga der zehnte von zwölf WM-Läufen statt.

Circuit de Lohéac

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:
World RX Lohéac