#MissiontotheMoon - Mit quattro zur erfolgreichen Mondmission

The next level of quattro

Sonne, Nässe, Sturm und Schnee – seit 35 Jahren macht Audi quattro alle Bedingungen zu perfekten Bedingungen. Jetzt soll quattro auch dem Rover der Part-Time Scientists zu einer erfolgreichen Mission auf dem Mond verhelfen.
Nach 384.400 Kilometern Flug durchs Orbit setzt der Audi lunar quattro sicher auf dem Mond auf.

„Die ersten Versionen unseres Asimov-Rovers haben sich bei Fahrversuchen in der Vulkan-Kraterlandschaft auf Teneriffa sehr gut bewährt“, so Karsten Becker von den Part-Time-Scientists.

 

Wie ein ferngesteuertes Auto manövrierte Karsten den Rover dabei über das Vulkangestein, immer in Sichtweite zum Gefährt. Bei der Fahrt auf dem Mond wird Karsten jedoch nicht neben dem Rover stehen. Er steuert den Audi lunar quattro von der Erde aus – mit einer Zeitverzögerung von drei Sekunden. Die Strecke, die der Rover in dieser Zeit zurücklegt, ist zwar vorberechnet – dennoch fährt der Rover sie quasi blind.

Der Audi quattro Antriebsstrang erkennt Schlupf an einer Achse und verteilt das Drehmoment an die Achse, die mehr Drehmoment auf dem Untergrund sicherstellt.

Ein kleiner Krater, ein etwas zu großer Felsbrocken – jedes unerwartete Hindernis könnte den Rover stoppen.

Aktuell wird jedes der vier Räder des Rovers mit einem eigenen Motor angetrieben und lässt sich um 360 Grad drehen. Stößt er zum Beispiel vorn rechts an einem Stein an, kann das Rad vorn rechts um jeden beliebigen Winkel gedreht werden und der Rover kann so schräg, seitlich oder rückwärts an dem Hindernis vorbeifahren.

 

Was aber geschieht an einer Steigung? Der Sand des Mondgesteins, das Mondregolith, ist viele Tausend Mal feiner als Quarzsand. Sich auf diesem Mondstaub fortzubewegen, ist eine riesige Herausforderung für ein Fahrzeug. Sammelt sich viel Mondregolith an einer Stelle der Mondlandschaft, ist das für ein sich drehendes Rad ähnlich wie in einem Loch zu versinken, das mit Treibsand gefüllt ist.

 

Bei Fahrversuchen im Neigungsprüfstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bewältigte der Rover der Part-Time-Scientists eine Steigung von neun Grad auf losem Lavagestein. Dann jedoch begannen die Räder, sich einzubuddeln. Sie drehten durch, hatten keinen Grip mehr im Sand, sanken ein.

 

Denn alle vier Räder werden mit gleicher Kraft angesteuert. Zurzeit erfolgt keine Erkennung, ob an einem der vier Räder Schlupf auftritt, was zu Traktionsnachteilen, durchdrehenden Rädern und im Grenzfall eben auch zum Eingraben eines oder mehrerer Räder führen kann.

Michael Schöffmann: Leiter Getriebeentwicklung Audi und Koordinator der Entwicklung mit den Part-Time-Scientists.

Doch genau dieses Manko des Rovers beseitigt der Audi quattro Antrieb. Denn der Audi quattro Antriebsstrang erkennt Schlupf an einer Achse und verteilt das Drehmoment an die Achse, die mehr Drehmoment auf dem Untergrund sicherstellt.

 

Daher arbeiten Audi Ingenieure mit den Wissenschaftlern der Part-Time Scientists an der Optimierung des Rover-Antriebs hin zu einer intelligenten Allradverteilung für den Audi lunar quattro.

 

Denn bevor der Rover sich auf einem fernen Planeten aus einer festgefahrenen Situation befreien muss, gilt es natürlich, diese besser gleich zu vermeiden. Das bedeutet: Erkundet der Rover ein Gelände mit Steigung und kommt ein Rad von der Traktion im Mondstaub an seine Grenze, erkennt ein Sensor den drohenden Traktionsverlust. Eine Software reguliert den Antrieb weg von dem Rad, das den Grip verliert, hin zu den Rädern der Achse, die stabilen Vortrieb liefert.

 

So bleibt der Rover in Fahrt und Karsten Becker kann den Audi lunar quattro wieder in sichereres Gelände steuern. Worst Case abgewendet. Mission gesichert.

 

Michael Schöffmann, Leiter Getriebeentwicklung Audi und Koordinator der Entwicklung mit den Part-Time-Scientists: „Der Audi quattro Antrieb ist robust, verzögerungsfrei und absolut verlässlich. Der permanente Allradantrieb wird situationsgerecht auf alle vier Räder verteilt, so dass nie ein Rad Schlupf hat.“


Das gilt seit 35 Jahren für Automobile auf der Erde – und ab jetzt auch für Fahrzeuge auf dem Mond.

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