Audi quattro - mehr als eine Technologie


Bedingungslos

Es heißt, es gäbe kein schlechtes Wetter - nur die falsche Kleidung. Und genauso gibt es für Autofahrer praktisch keine schlechten Bedingungen. Solange quattro an Bord ist.

Heute schauen wir nicht mehr aus dem Fenster, um zu wissen, wie das Wetter ist. Statistisch gesehen geht unser Blick eher auf das Smartphone. Regenradar, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Satellitenfilme: Die gelieferten Informationen werden immer komplexer. Glaubt man den Experten, sind die im Handy vorinstallierten Apps dabei meist weniger genau. Da empfiehlt es sich, eine der über 500 verfügbaren Wetter-Apps auszuprobieren.

Audi Magazin Spotify-Playlist quattro
Bedingungslos
  • Marvin Gaye – Sunny
  • Angie Stone – Snowflakes
  • Coldcut – Autumn Leaves
  • Red Hot Chili Peppers – Snow (Hey Oh)
  • The Supremes – Bad Weather (Single Version)
  • Robin Schulz feat. Akon – Heatwave
  • Madonna – Frozen
  • Oran Juice Jones – The Rain
  • The Lovin’ Spoonful – Summer in the City (Remastered)
  • Flight Facilities feat. Reggie Watts – Sunshine
  • Kavinsky – Blizzard
  • Nina Simone – Here Comes the Sun (Remastered)
  • Flash and the Pan – Walking in the Rain
  • Klangkarussell feat. Will Heard – Sonnentanz (Sun Don’t Shine)
  • America – A Horse With No Name
  • Anoraak – Long Hot Summer Night
  • Eurythmics – Here Comes The Rain Again (Remastered Version)
  • DJ Zky & Fritz Kalkbrenner – Stormy Weather (Original Mix)
  • Jamiroquai – Canned Heat
  • Nathalie Saba – Snow
  • Martha Reeves & The Vandellas – Heatwave

 

 

Mit diesem Link gelangen Sie zur Spotify-Playlist. Um sie zu nutzen, müssen Sie sich zunächst kostenlos ein Userprofil anlegen. Aber das lohnt sich – im Audi Magazin finden Sie immer wieder neue Playlists für Spotify.

Es gibt wenig, über das man sich leidenschaftlicher ärgern kann als über das Wetter.

Und es gibt wenig, über das jedermann so ausgiebig diskutieren kann. Das Wetter ändert unser Gemüt, unsere Laune. Zum Guten wie zum Schlechten. Und nicht selten durchkreuzt es unsere Pläne, macht Reisen zum Abenteuer.

 

Wettervorhersagen sind eine Wissenschaft für sich. Allein der Deutsche Wetterdienst (DWD) erhält Daten von 11.000 Stationen, 1.400 Wetterballons, zahllosen Bojen, Satelliten, Schiffen und Flugzeugen. Pro Tag laufen so im Zentralrechner des DWD 20 Millionen Informationen zusammen. Denn für eine grobe Wetterkarte von Deutschland braucht man Daten der gesamten Nordhalbkugel. 24-Stunden-Prognosen haben heute eine Genauigkeit von rund 90 Prozent.

Nimmt man allen Regen, der im Laufe eines Jahres weltweit fällt, zusammen, so kommt man im Durchschnitt auf rund 500.000 Kubikkilometer Wasser. Das sind 500 Billiarden Liter – ausgeschrieben eine Fünf mit 17 Nullen. Selbstverständlich gibt es Orte mit mehr, manche mit weniger Niederschlag. Der Mount Waialeale auf der Hawaii-Insel Kauai zum Beispiel wird praktisch permanent bewässert, gilt als das nasseste Fleckchen Erde überhaupt. Der Ort mit dem wenigsten Regen, sozusagen das Yang zum hawaiianischen Yin, liegt im Übrigen nicht in einer Wüste, wie man fast automatisch antworten möchte. Die trockensten Flecken der Erde findet man tatsächlich in der Antarktis. Wegen ihrer besonderen geografischen und topografischen Gegebenheiten sind einige der sogenannten Trockentäler seit Millionen Jahren eisfrei. Dort fällt weder Schnee noch Hagel oder sonstiger Niederschlag. Dafür wird die Szenerie von eisigen Winden mit Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h und Temperaturen unter minus 50 Grad Celsius bestimmt. Nicht viel weniger extrem geht es in der chilenischen Atacamawüste zu – auch dort soll auf einige Gebiete seit Menschengedenken kein Wasser gefallen sein, im Schnitt liegt die Regenmenge bei 0,1 Millimeter pro Jahr. In Deutschland sind es 750 Liter pro Quadratmeter.

Bis zu 29 km/h schnell fällt ein Regentropfen, wenn er denn fällt. Oft ziehen Wolken über das Land, ohne dass es einen Niederschlag gibt. Immerhin 40.000 Kubikkilometer Wasser ziehen statistisch gesehen in Form von Wolken pro Jahr über die Erde – ohne Niederschlag. Wenn es denn regnet und die Tropfen zum Beispiel auf kalte Straßen treffen, gefriert das Wasser zu Eis. Das passiert zu Beginn des Winters erst, wenn die Temperaturen längere Zeit deutlich unter null Grad liegen, da die Straßen meist noch nicht kalt genug sind, im tiefen Winter kann dafür die Temperatur auch deutlich über null Grad liegen. Eine Schneeflocke sinkt übrigens mit gerade einmal 4 km/h zu Boden. Im Durchschnitt.

 

Ein Blizzard entsteht im meteorologischen Winter – wie der Name verrät – „blitzartig“. Er entwickelt sich dann, wenn über Land kalte Polarluft nach Süden dringt und auf warme, feuchte Luftmassen trifft. Blizzards treten vor allem in Kanada und im Nordosten der USA auf, da hier keine schützenden Gebirge in Ost-West-Richtung zwischen den Wetterextremen verlaufen. Dort, wo die Luftmassen aufeinanderprallen, sind extreme Schneefälle, eisige Winde und Eisregen die Folgen.

Das alles lässt sich statistisch ableiten.

Berechnen, prognostizieren. Aber Regen, Schnee oder Trockenheit funktionieren so statistisch dann doch nicht. Das Wetter ist launisch, voller Variablen und Zufälle. Zwar geben wir uns immer mehr Mühe, sammeln immer mehr Daten, werden darin immer besser: Der Weg von Regentänzen zu Wettersatelliten war lang. Heute sagen uns Wetter-Apps in unseren Smartphones zu jeder Zeit und an jedem Ort, wie das Wetter ist, war und sein wird. Wir haben Wetterballons, Radar, Computer, Erfahrungswerte. Und doch bleiben Wettervorhersagen zu einem gewissen Teil immer noch Glückssache. Blizzards, die Schneestürme Nordamerikas, treten plötzlich und nicht selten mit kurzer Vorwarnzeit auf. Gewitter, oft von kräftigen, wolkenbruchartigen Regen- oder Hagelschauern begleitet, entstehen oft spontan mit wenigen Stunden Vorwarnzeit.

 

Als man noch nicht auf moderne Technik zurückgreifen konnte, war das Wetter Teil des Glaubens. Beschwörung, Tanz, Gebete sollten in trockenen Gebieten Regen herbeirufen oder woanders die Sonne scheinen lassen. Ob Adad in Mesopotamien oder Chaac, der Gott des Regens, des Donners und der Fruchtbarkeit der Maya: Regengötter nahmen einen zentralen Platz in den Kulturen unserer Vergangenheit ein.

Für solche Fälle ist es gut zu wissen:

Selbst der kleinste Audi lässt sich dank Allradtechnologie ein Stück weit gegen die Unbilden des Wetters wappnen. Denn den quattro Antrieb gibt es für alle Modelle mit den Vier Ringen – vom Audi S1 bis zum Audi A8, vom Audi Q3 bis zum Audi Q7, vom Audi TT bis zur sportlichen Speerspitze, dem Audi R8 V10 plus. 6.000 Mal pro Minute überprüft und berechnet quattro alle relevanten physikalischen Fahrparameter, verarbeitet dabei Informationen von 121 Steuergeräten. Innerhalb von 0,01 Sekunden reguliert er die Kräfteverteilung an die vier Räder. Zwischen den Achsen und, wenn mit dem Audi Sportdifferenzial ausgerüstet, auch zwischen den Rädern der Hinterachse. Mit dem Audi e-tron quattro concept, unlängst auf der IAA in Frankfurt nahe an der Serienreife präsentiert, treibt Audi auch die Idee des e-tron quattro voran, wodurch die Vorteile des quattro Antriebs mit den Potenzialen der Elektromobilität zusammengeführt werden können.

Sämtliche Fahrzeuge verbindet eine Technologie, die auch unter schwierigen Bedingungen ein hohes Maß an Agilität, Dynamik, Sicherheit und Traktion vermittelt: ob auf Schotterpisten in der Toskana, auf verschneiten Alpenpässen, bei Sturzregen auf der Autobahn oder auf städtischem Kopfsteinpflaster. Wie gesagt: bedingungslos.


Patrick Morda (Text), Anke Luckmann (Fotos)

Mehr Infos:

Seit 35 Jahren treibt Audi die quattro Technologie voran. Mit über sieben Millionen produzierten Modellen mit quattro Technologie ist Audi der erfolgreichste Premium-Hersteller von Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb weltweit. Mit dem Audi lunar quattro vielleicht schon bald auch auf dem Mond.

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