Aufregend, waghalsig und intensiv: ein Roadtrip der besonderen Art.


#quattroroadtrip - The road to Alaska

Drei Skifahrer auf ihrem Weg ins Freeride-Mekka Haines, Alaska.


"The road to Haines"

Haines in Alaska gilt als das Freeride-Mekka für Ski-Profis aus aller Welt. Allein schon die Lage, eingeschlossen zwischen dem Pazifik im Osten und der Arktis im Norden, machen die 2.400 Einwohner zählende Stadt besonders: sie sorgt dafür, dass sich arktische Tundra und ausgedehnte Regenwälder abwechseln. Einsamkeit und unberührte Hänge sind garantiert. Und darum geht es den Freeride-Skifahrern: Nicht die sicheren Pfade sollen befolgt, sondern fremdes Terrain soll entdeckt werden. Im Wettkampf ist der Weg hinab kein streng vorgegebener Parcours. Es geht darum die bestmögliche Route für sich zu wählen. Und genau diese Kombination aus spektakulärer Szenerie, der Nähe zu unberührter Natur und der Suche nach der extremsten und schnellsten Line ist es, was Freerider wie Sam Smoothy, Jérémie Heitz und Willie Lindberg an ihrem Sport so begeistert.

Nächstes Ziel: Alaska

So, wie die drei Freerider am Berg ihre individuellen Wege suchen, entschieden sie sich auch für den Weg zum nächsten Berg für eine besondere Lösung. Anstatt mit dem Flugzeug zu reisen, hieß es drei Wochen Roadtrip, über 5.000 Kilometer und so ziemlich alle Sorten von Straßen und Extreme die man sich vorstellen kann. Mittel der Wahl, der allradgetrieben Audi Q5. Der Lohn der Reise? Ein Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit unterlegt mit Eindrücken links und rechts der Straße, die keiner der drei so schnell vergessen wird.

„Der Merriam-Webster definiert den Betriff Roadtrip wie folgt: „Eine lange Fahrt einer Sportmannschaft zu einem oder mehreren Auswärtsspielen in einem Auto, Kleinbus oder anderem Fahrzeug“. Das ist zwar völlig richtig, vermittelt jedoch nicht den geringsten Eindruck von der emotionalen Achterbahn, die einen erwartet, wenn man seine vertraute Umgebung hinter sich lässt und sich auf den Weg in die Wildnis begibt.

Doch wer, wenn nicht einer der Athleten selbst, kann die eingefangenen Emotionen vor Ort am besten zum Ausdruck bringen?

So Sam Smoothy:

"Auf der Suche nach Abenteuern, die man sich noch nicht einmal vorstellen kann, bis man mitten drin ist. Und immer mit sich selbst konfrontiert, mit dem, was im Herzen des Reisenden schlummert und plötzlich ans Tageslicht kommt. Und dafür muss man manchmal nur als Telefon gehen.”

 

"… Unser Plan war einfach. Sich nach Norden durchschlagen, Tiefschneefahren und Haines in Alaska, das Freeride-Eldorado am Ende der Welt, entdecken. Und dann noch beim ersten Wettbewerb der Freeride World Tour in Alaska überhaupt mitmachen."

 

"Von den Mini-Spinelines bleibt nach unseren Slashs, Spins und Flips am Ende des Nachmittags kaum etwas übrig. Endlich finden wir genau das, was man auf diesem heiligen Powder-Highway erwartet.“

 


Susanne Nuber & Patrick Morda (Text),  Richard Walch (Fotos)

 

Empfehlungen der Redaktion