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Faszinierende Ausstellungen

Die Dauerausstellung ist das Herz des museum mobile. Von der Eingangsebene 0 bringt Sie der Aufzug als „Zeitmaschine“ zurück in das Jahr 1899 auf Ebene 3, wo der Rundgang beginnt. Die zwei Ebenen der Dauerausstellung, 1899 bis 1945 und 1946 bis 2000, sind jeweils in sieben Abschnitte unterteilt. Jeder Bereich gibt einen Überblick über die einzelne Epoche. Texte und Bilder thematisieren das Verhältnis von Automobil, Technik und Gesellschaft.

Multimediale Inszenierungen und Hands-on-Exponate

Die Exponate sind die Highlights der Dauerausstellung. Über 100 Automobile und Zweiräder illustrieren die Geschichte des Unternehmens. Auf einem Paternoster, der sich permanent durch alle Ebenen des Gebäudes bewegt, präsentieren sich regelmäßig wechselnde automobile Schätze. Große Ereignisse der Geschichte der Vier Ringe, so zum Beispiel die Fusion zur Auto Union 1932, werden in multimedialen Inszenierungen erläutert und machen Sie zum Augenzeugen der Geschichte. Die Technikgalerie mit interaktiven Hands-on-Exponaten gibt darüber hinaus einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung des Automobils.

Vom 28. März bis 24. Juni 2018: Sonderausstellung „Von Null auf 100 – 50 Jahre Audi 100“

Das Audi museum mobile präsentiert mit der neuen Sonderausstellung „Von Null auf 100 – 50 Jahre Audi 100“ einen der spannendsten Momente in der Geschichte der AUDI AG: den Aufstieg des Unternehmens in die gehobene Mittelklasse mit dem Audi 100. Die Besucher erwarten dabei 15 besondere Varianten dieses geschichtsträchtigen Modells, das die Marke vor 50 Jahren erstmals vorgestellt hat.

Fünfmal gewann der Audi 100 das „Goldene Lenkrad“, zweimal den Titel „Auto des Jahres“ und einmal zeichneten die Automobiljournalisten ihn als „World Car of the Year“ aus. Insgesamt 3,2 Millionen verkaufte Einheiten unterstreichen den Erfolg des Modells. Der Premiere des Audi 100 im Jahr  1968 geht eine bewegte Geschichte voraus, denn seine Entwicklung begann im Geheimen.

Mitte der 1960er Jahre hatte die Volkswagen AG die Auto Union GmbH übernommen und dem Unternehmen Neuentwicklungen untersagt. Diese Vorgabe, nur die bestehenden Modelle zu betreuen, ignorierte Ludwig Kraus, damaliger technischer Direktor der Auto Union GmbH. Kraus wollte die 1965 wiederbelebte Marke Audi um ein Mittelklasse-Modell ergänzen. Darin sah er die einzige Überlebenschance für eine eigenständige Auto Union GmbH in einer Zeit, als im Ingolstädter Werk VW Käfer vom Band fuhren. Kraus entwickelte ohne das Wissen von Volkswagen, präsentierte dann die Studie und bekam grünes Licht aus Wolfsburg. Binnen kürzester Zeit waren die Kapazitätsgrenzen in Ingolstadt erreicht, weshalb die Auto Union bereits 1970 die komplette Produktion des Audi 100 ins Werk Neckarsulm verlagerte. Schon von der ersten Serie verkaufte das Unternehmen 800.000 Einheiten.

Ein Auto dieser Modellgeneration ist in der Sonderausstellung „Von Null auf 100“ ebenso zu sehen wie 14 weitere Varianten der verschiedenen Serien, darunter das Audi 100 Cabrio von 1969, der Audi 100 C1 Elektro-PKW aus dem Jahr 1976 oder das Audi Forschungsauto von 1981. Sie beleuchten auch bisher weniger bekannte Facetten des Modells und zeigen wegweisendes Design und technische Innovationen. Highlights des Audi 100 sind der seinerzeit weltbeste Aerodynamik-Wert, die erste vollverzinkte Karosserie bei einer Mittelklasselimousine und der permanente Allradantrieb quattro. Ebenfalls zu sehen ist der Audi Duo, der neben seinem 136 PS-starken Fünfzylinder- noch einen Elektromotor an Bord hatte und als erstes Hybrid-Automobil von Audi gilt. Die Vier Ringe stellten diese Studie auf Basis des Audi 100 im März 1990 beim Genfer Automobilsalon vor. Seit 1995 setzte der Audi A6 die Erfolgsgeschichte des Audi 100 fort. Ein Audi A6 2.8 quattro aus der ersten Serie bildet den Abschluss der neuen Sonderausstellung „Von Null auf 100“.

Le-Mans-Champions im Audi museum mobile

14 Le-Mans-Rennwagen sind die neuen Protagonisten auf dem Paternoster im Audi museum mobile in Ingolstadt. 13 Mal stand die Marke mit den Vier Ringen beim weltweit berühmtesten Langstreckenrennen in Frankreich ganz oben auf dem Treppchen. Die Sonderausstellung ist ab sofort ein Jahr lang im Museum zu sehen.

Mit dem R8R trat Audi im Jahr 1999 erstmals beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an. Als Neuling an der Sarthe setzte die Premiummarke auf einen V8-Biturbo-Motor mit 3,6 Liter Hubraum und kam auf den dritten und vierten Platz. Audi Tradition präsentiert den R8R auf dem Paternoster ebenso wie weitere 13 Le-Mans-Rennwagen der Vier Ringe. Ihre Siegesserie blieb in den Jahren 2000 bis 2014 nahezu ununterbrochen. Lediglich 2003 (die Marke verzichtete auf einen Werkseinsatz) und 2009 (Platz 3) hießen die Gewinner nicht Audi.

Der Paternoster bewegt die Rennboliden durch die vier Ebenen des Audi museum mobile und präsentiert dem Betrachter die Historie der Vier Ringe in Le Mans und die Evolutionsstufen der Sportwagen. Als Meilenstein gilt beispielsweise die FSI-Technologie mit Turboaufladung, die 2001 im Audi R8 erfolgreich zum Einsatz kam. Die Benzin-Direkteinspritzung senkte den Verbrauch und fand kurz darauf Einzug in die Serienmodelle. Im Jahr 2006 war der Audi R10 TDI eine technische Revolution: der erste Le-Mans-Sieger mit Dieselantrieb. Vier Jahre später knackte der Audi R15 TDI den 39 Jahre alten Distanzrekord. Der Bestwert des R15 TDI von 2010 gilt bis heute.

Ebenso im Audi museum mobile zu sehen ist der R18 TDI aus dem Jahr 2011. Das Reglement für diese Saison schrieb vor, den Hubraum von 5,5 auf 3,7 Liter zu verringern. Der geschlossene Sportwagen verbrauchte deutlich weniger als sein Vorgänger und passierte dank optimierter Aerodynamik als Erster die Ziellinie. Ein Jahr später schickten die Vier Ringe ihren ersten Hybrid-Sportwagen nach Frankreich: den Audi R18 e-tron quattro. Die Ausstellungsmacher zeigen den Champion aus dem Jahr 2012 und seine siegreichen Nachfolger aus den Jahren 2013 und 2014.