Der Audi R8 LMS, die Teams und die Fahrer von Audi Sport customer racing waren gut auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring vorbereitet. Trotzdem lag die beste Mannschaft nur auf Rang sechs.
Extreme
Bedingungen

Bei der 46. Ausgabe des Langstreckenrennens zeigte sich die Eifel von ihrer unerbittlichen Seite. Wetterkapriolen mit Regen und Nebel sorgten dreieinhalb Stunden vor Schluss für eine Rennunterbrechung. Ein Opfer der schwierigen Bedingungen war Kelvin van der Linde. Der Vorjahressieger lag auf Platz drei, als er am Sonntagmorgen die Leitplanken touchierte. Bei den Reparaturen verlor das Audi Sport Team Land drei Runden, fiel auf die achte Position zurück und kämpfte sich anschließend wieder auf Rang sechs vor. Die Arbeit im Cockpit teilten sich die Brüder Kelvin und Sheldon van der Linde mit Christopher Mies und René Rast. Direkt dahinter folgte das Audi Sport Team Phoenix mit Christopher Haase/Nico Müller/Frank Stippler/Frédéric Vervisch.

Podium in der Klasse

Starke Leistungen zeigten die Kundenteams in den weiteren Klassen. Phoenix Racing führte mit dem Audi R8 LMS GT4 die Klasse SP 8 bis zu einem Defekt nach zehn Rennstunden an. Das Team Prosport-Performance GmbH kämpfte bis zum Ausfall um den Sieg in der TCR-Kategorie. Das Team Bonk Motorsport, das einen weiteren Audi RS 3 LMS einsetzte, stand mit Platz drei in dieser Wertung wie bereits im Vorjahr auf dem Podium.

Das Rennen in Zahlen

Im Rückspiegel:
24h Nürburgring