Pokalhelden

1981 begann die Erfolgsgeschichte von Audi Sport. Egal ob Rallyesport, Tourenwagenevents oder Sportwagenrennen – die Fahrzeuge mit den Vier Ringen waren immer erfolgreich. Die dabei gewonnenen Pokale zieren den Empfangsraum des Motorsport-Kompetenzzentrum in Neuburg. 
Monte Carlo 1984

1984 gelingt Audi bei der „Monte“ mit dem quattro A2 ein Dreifachtriumph. Walter Röhrl siegt vor Stig Blomqvist und Hannu Mikkola. Blomqvist krönt sich am Ende der Saison zum Fahrer-Weltmeister, Audi gewinnt die Markenkrone.

Pikes Peak 1987

Audi tritt von 1984 bis 1987 mit verschiedenen Versionen des quattro in Pikes Peak an und gewinnt dreimal. 1987 bleibt Walter Röhrl mit dem Audi Sport quattro S1 als erster Fahrer unter der 11-Minuten-Marke.

DTM 1990

Nach zwei erfolgreichen Jahren in Nordamerika wechselt Audi 1990 in die DTM – und setzt auch dort auf quattro-Antrieb. Hans-Joachim Stuck fährt mit dem bulligen V8 quattro gleich im ersten Jahr zum Titel.

BTCC 1996

1996 ist das erfolgreichste Jahr für Audi in der Super-Tourenwagen-Ära: Gleich sieben Landestitel stehen am Ende zu Buche. Darunter der Triumph von Frank Biela im Audi 80 quattro in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft (BTCC).

24H LE MANS 2000

Audi holt im Jahr 2000 den ersten von bisher 13 Le-Mans-Siegen. Nach vier Stunden liegen gleich drei Audi R8 ganz vorn. Zur Belohnung gibt es unter anderem den Porzellan-Pokal vom Conseil général de la Sarthe.

DTM 2004

Im Jahr 2004 kehrt Audi werkseitig in die DTM zurück – und wie! Fünf Siege in zehn Rennen lautet die Erfolgsbilanz. Mattias Ekström fährt mit dem Audi A4 DTM auf Anhieb zum Titel. Audi sichert sich zudem die Marken-Wertung.

ALMS 2004

Von 2000 bis 2008 dominiert Audi die American Le Mans Serie. Der Liste der Titel ist lang: jeweils neunmal geht die Fahrer-Wertung, die Hersteller-Wertung und die Motoren-Wertung an die Vier Ringe.

12H SEBRING 2006

Audi schreibt mit dem Sieg in Sebring 2006 Motorsportgeschichte. Dindo Capello, Allan McNish und Tom Kristensen fahren im Audi R10 TDI den ersten Sieg eines Diesel-Sportwagens ein.

Petit Le Mans 2008

Das 10-Stunden-Rennen in Road Atlanta ist einer der Höhepunkte der American Le Mans Serie. Mit neun Gesamtsiegen ist Audi die erfolgreichste Marke und bleibt von 2000 bis 2008 ungeschlagen.

24h Le Mans 2012

Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer gelingt im Audi R18 e-tron quattro der erste Sieg eines Hybridsportwagens an der Sarthe. Am Ende der Saison gewinnt das Trio auch die Fahrerwertung, Audi die Marken-WM.

24h Le Mans 2014 

2014 feiert Audi den 13. Sieg bei den 24 Stunden Le Mans und den dritten Sieg in Folge für den Audi R18 e-tron quattro. Das Siegertrio Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer erringt den letzten Sieg für Audi vor dem Rückzug der Marke aus dem Prototypen-Rennsport Ende 2016.

FIA WEC 2016

Abschied mit Nummer 107: In Bahrain beendet das Audi Sport Team Joest die Saison 2016 in der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft mit einem Doppelsieg des Audi R18. Es ist der 107. Sieg mit einem Sportprototypen in 18 Jahren für Audi. Audi richtet seine Motorsport-Strategie neu aus. Die Marke beendet mit Ablauf der Saison 2016 ihr Engagement in der FIA WEC.

Formel E 2016/2017 

Audi engagiert sich in der Saison 2016/2017 stärker in der Formel E und erringt die Fahrer-Weltmeisterschaft. Lucas di Grassi krönt sich beim Saisonfinale in Montreal (Kanada) zum Champion.

DTM 2017 

Der Rookie wird zum Champion: René Rast erringt den DTM-Fahrertitel im Jahr 2017. Auch der Teamtitel geht an das Audi Sport Team Rosberg. Audi vervollständigt die starke Saison außerdem mit dem Gewinn des Markentitels.