EKS Audi Sport erlebte beim dritten Lauf der World RX in Belgien turbulente Rennen mit Höhen und Tiefen. Mattias Ekström, der auf dem anspruchsvollen Circuit Jules Tacheny mit dem 580 PS-starken Audi S1 EKS RX quattro die Zwischenwertung nach dem Qualifying angeführt hatte, verfehlte mit Platz vier im Finale knapp das Podium. Teamkollege Andreas Bakkerud erreichte mit seiner kämpferischen Leistung ebenfalls die Endrunde und wurde Sechster.
 
23 wichtige Punkte

„Mettet war nicht wunderbar, aber ganz gut. Ich habe 23 wichtige Punkte mitgenommen, nur Sébastien Loeb hat hier mehr Zähler geholt. Wir sind mit unserer Pace auf der Strecke zufrieden, müssen jedoch bis zum nächsten Rennen in Silverstone unsere Starts verbessern“, fasste Mattias Ekström den Einsatz in Belgien zusammen.

 

Einzug ins Finale

Bereits in den vier Qualifying-Rennen erlebten die Audi Piloten „Ups und Downs“. Noch im ersten Lauf verlor Mattias Ekström Zeit bei einer Kollision mit Sébastien Loeb. Danach trumpfte er auf, gewann Q2 und Q4 und sicherte sich den Gesamtsieg in der Qualifikation vor Sébastien Loeb im Peugeot. Im ersten Halbfinale fand sich Ekström nach einem mäßig guten Start im Getümmel wieder, schaffte aber mit Rang drei den Einzug ins Finale. Dort startete er aus der letzten Reihe, machte eine Position gut und beendete das Rennen auf Rang vier. „Es hat mit dem Audi S1 EKS RX quattro super Spaß gemacht zu fahren“, so Ekström. „In Silverstone wollen wir im Kampf ums Podium zurückschlagen.“

Zwei Joker-Runden
für Bakkerud

Andreas Bakkerud eroberte nach schwierigen Qualifying-Sessions ebenfalls einen Platz im Halbfinale. Wegen eines Frühstarts musste der Norweger zweimal die Joker-Runde absolvieren, profitierte aber von den Duellen der Konkurrenten und sicherte sich mit einer starken kämpferischen Leistung als Zweiter einen Platz im Finale der sechs besten Fahrer, das er als letzter beendete. „Dies war eines der härtesten Rennwochenenden meiner Karriere. Ich konnte nicht die Leistungen abrufen, die ich mir vorgenommen hatte. Aber ich bin stolz auf meinen Kampfgeist und Durchhaltewillen“, sagte Bakkerud. „Zum Schluss habe ich alles nochmal auf eine Karte gesetzt, bekam aber im Getümmel der ersten Kurve einen Schubser und touchierte daraufhin einen Reifenstapel.“

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