Ingolstadt

Projekte des Audi Vorstands

2019 ist ein wichtiges Geschäftsjahr für Audi, ein Jahr der Transformation. Mit diesen Projekten treibt der Audi Vorstand den Aufbruch des Unternehmens.

14.03.2019 Fotos: Thomas Dashuber, Matthias Haslauer, Jens Passoth  Talking Business  

Bram Schot

Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG

Bram Schot am Fenster

Audi CEO Bram Schot hat einen Plan für die Vier Ringe.

„Mein Anspruch: Mit Audi neue Maßstäbe setzen. Wir sind aktuell in einer herausfordernden Phase. Es geht um unseren nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, unsere Ertragskraft und um unsere Zukunftsfähigkeit. Deshalb ist 2019 für uns das Jahr des Aufbruchs. Wir Audianer packen an und richten unser Unternehmen und die Marke mit den Vier Ringen neu aus. Dabei handeln wir fokussiert und konsequent. Wir stellen unsere Kostenstrukturen auf den Prüfstand und verbessern diese nachhaltig. Gleichzeitig nutzen wir die Synergien und Skaleneffekte, die der Volkswagen Konzern bietet, zukünftig noch konsequenter. Maßstäbe setzen heißt für mich dabei, der Benchmark zu sein. Unser Geschäftsmodell in China werden wir gemeinsam mit unseren Partnern weiter schärfen. So wollen wir auch zukünftig die führende Rolle im chinesischen Premiumautomobilmarkt innehaben. Dabei nimmt die Bedeutung digitaler Services oder intermodaler Mobilitätskonzepte nicht nur in China mit hoher Geschwindigkeit zu. Wir werden die richtigen Lösungen für unsere Kunden anbieten, weil wir unseren Kunden zuhören und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Um die Zukunft in dieser Weise zu gestalten, werden wir unser Team und unsere Organisation weiterentwickeln. Qualifizierung und Agilität stehen für mich im Fokus genauso wie die konsequente Umsetzung unserer Pläne. Dabei liegt mir eines besonders am Herzen. Ich möchte mit allen Audianern an einem Strang ziehen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, Audi zum Maßstab zu machen. Wir sind Audi.“

Alexander Seitz

Mitglied des Vorstands der AUDI AG

Finanz, China und Recht

CFO Alexander Seitz

CFO Alexander Seitz treibt das Geschäft in China, dem größten Einzelmarkt von Audi, nachdrücklich voran.

„In China wird die Zukunft bereits jetzt Realität. Viele Chinesen begeistern sich für technologische Innovationen. Das Smartphone verstehen sie als transportablen Alleskönner für jegliche Lebensbereiche, natürlich auch rund ums Auto. Es sind nicht zuletzt diese Aufgeschlossenheit und die Anpackermentalität, die China in meinen Augen zum Orientierungsmarkt für die Mobilität der Zukunft machen – und auch Gründe, warum ich die internationale Zusammenarbeit so bereichernd finde. Ich habe jahrelang in China gelebt und gearbeitet. Ich kenne die Rastlosigkeit der Chinesen. Dieses Tempo gehen wir mit. China ist der größte Markt für Audi. Deswegen bringen wir das Chinageschäft schneller voran und zugleich das Produkt noch näher an die Bedürfnisse der Kunden: Zukünftig sollen chinaweit jährlich über eine Million Audi verkauft und das lokale Portfolio zusammen mit dem Partner FAW bis zum Jahr 2022 auf zwölf Modelle erhöht werden. Darüber hinaus bauen wir weitere Kooperationen auf, um das Chinageschäft zu stärken. Das treibt auch den Audi Transformationsplan voran. Mit diesem Maßnahmenprogramm wollen wir von 2018 bis Ende 2022 rund 15 Milliarden Euro freispielen, um unser Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und unsere Rendite abzusichern.“

Wendelin Göbel

Mitglied des Vorstands der AUDI AG

Personal und Organisation

Wendelin Göbel im Gespräch

Bei der Weiterbildungsoffensive setzt Audi auch auf digitale Lernformate. Wendelin Göbel im Gespräch mit Audi Auszubildenden über ihre Erfahrungen mit der Virtual-Reality-Brille.

„Anders zu denken und Neues zu wagen, liegt in unseren Genen. Und dennoch stellt uns der Umbruch in der Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Ich bin überzeugt, dass uns dieser Wandel gelingt, wenn wir uns konsequent auf die Transformation einlassen und sie maßgeblich mitgestalten. Dafür brauchen wir eine veränderte Denkweise und mehr Offenheit für Neues. Im Kern geht es darum, Prozesse kritisch zu hinterfragen und kundenorientierter zu gestalten. Compliance und Integrität stehen im Zentrum unserer Unternehmenskultur. Agile Arbeitsformen öffnen kreative Potenziale. So wird unsere Marke schneller, innovativer und damit wirtschaftlich erfolgreich. In der automobilen Zukunft werden bestimmte Schlüsselkompetenzen durch die fortschreitende Digitalisierung immer wichtiger. Hier haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Expertise unserer Mitarbeiter weiter auszubauen. Denn es sind die Menschen bei Audi mit ihren Ideen und ihrer Leidenschaft, die unseren zukünftigen Erfolg ausmachen. Deshalb setzen wir auf gezielte interne Personalentwicklung und haben unser Weiterbildungsbudget bis 2025 auf rund 500 Millionen Euro aufgestockt. Gemeinsam werden wir den Aufbruch und die notwendigen Veränderungen anpacken – und so neuen Vorsprung schaffen.“

Dr. Bernd Martens

Mitglied des Vorstands der AUDI AG

Beschaffung und IT

Dr. Bernd Martens im Gespräch

Im Austausch mit Lieferanten achtet Dr. Bernd Martens nicht nur auf Qualität und Preis, sondern ebenso auf deren Nachhaltigkeitsstandards.

„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit stehen für Audi nicht im Widerspruch: Damit wir finanziell erfolgreich sind, optimiere ich mit meinem Beschaffungsteam konsequent die Materialkosten. Doch nicht um jeden Preis: Wir bei Audi übernehmen gleichzeitig Verantwortung – für Umwelt und Gesellschaft. Daher haben wir 2017 ein Nachhaltigkeitsrating für Lieferanten eingeführt, das auch einen Vor-Ort-Check beinhaltet. In der ersten Phase standen insbesondere die Lieferanten für den Audi e-tron im Fokus. Denn mit dem Wandel zur Elektrifizierung wird es für uns immer wichtiger, eine nachhaltige Lieferkette sicherzustellen. Ab Herbst 2019 ist das Rating ausschlaggebend bei der Auftragsvergabe an Lieferanten. Damit wird Nachhaltigkeit zu einem ebenso wichtigen Auswahlkriterium wie Kosten, Qualität, technologische Kompetenz und Innovationskraft. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf unseren CO₂-Footprint. Diesen optimieren wir nicht nur in unseren eigenen Werken. Wir wollen zusätzlich die CO₂-Emissionen bei der Produktion unserer Kaufteile verringern. Dazu haben wir mit unseren Lieferanten ein Programm gestartet und arbeiten gemeinsam mit ihnen an einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft.“

Hans-Joachim Rothenpieler

Mitglied des Vorstands der AUDI AG

Technische Entwicklung

Hans-Joachim Rothenpieler und Designchef Marc Lichte im Gespräch

Mobilitätserlebnis geht über das Auto hinaus: Hans-Joachim Rothenpieler (r.) und Designchef Marc Lichte im Gespräch über das Zukunftskonzept Audi Aicon.

„Audi steht für Vorsprung durch Technik. Wir definieren diesen Vorsprung neu, indem wir das Auto als zentrales Element in einem vernetzten Ökosystem weiterentwickeln und vom Kunden her in Mobilitätserlebnissen denken. Dafür werden wir die Technische Entwicklung neu ausrichten. Mir ist dabei aus meiner langjährigen Erfahrung im Volkswagen Konzern wichtig: Konsequente Prozessdisziplin und operative Exzellenz haben den gleichen Stellenwert wie die Innovationskraft, die Audi immer ausgezeichnet hat. 14 Milliarden Euro investieren wir bis Ende 2023 in Elektromobilität, digitale Angebote und autonomes Fahren. Die Technische Entwicklung verfolgt dabei ein klares, technologisches Zielbild für die nächsten Jahre. Wir verschaffen unseren Kunden einen neuen Freiraum in der Mobilität, der Innenraum ermöglicht einzigartige Erlebniswelten. Ein wichtiger Stellhebel dabei ist das autonome Fahren. Ich möchte und werde mit meiner Mannschaft in dieser turbulenten Phase des technologischen Wandels nicht nur Schritt halten, sondern wieder das Tempo vorgeben. Denn Vorsprung durch Technik muss täglich neu bewiesen werden. Das ist unser, das ist mein Anspruch.“

Peter Kössler

Mitglied des Vorstands der AUDI AG

Produktion und Logistik

Peter Kössler im Gespräch

Dank Digital Device alles auf einen Blick: Peter Kössler und eine Mitarbeiterin im Produktionsbereich des Audi Werks Ingolstadt.

„Die Audi Standorte fit für die Zukunft machen – das ist unsere gemeinsame Aufgabe in der Produktionsmannschaft. Dafür haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt: Beispielsweise wollen wir bis 2025 die Produktivität in unseren Werken durchschnittlich um 30 Prozent steigern. Einen Beitrag dazu leisten innovative Technologien, mit denen wir schon heute unsere Fertigungsprozesse effizienter ausrichten, Schnittstellen optimal miteinander vernetzen und die Fabrik damit intelligenter machen. Ein Beispiel ist die elektronische Qualitätsprüfung. Sie bildet die Fertigung digital ab und stellt die Hochwertigkeit unserer Fahrzeuge sicher. Diese Prozessoptimierung unterstützt die Mannschaft und steigert nachhaltig die Effizienz: Dank mobiler Endgeräte gewinnen die Mitarbeiter mehr Zeit pro Auto. Und auch die Umwelt wird entlastet: Jährlich fallen etwa zehn Millionen Blätter weniger an, das sind fast 83.000 Kilogramm Papier. Dies verdeutlicht, wie wichtig uns bei Audi der achtsame Umgang mit wertvollen Ressourcen ist. So produziert unser Standort in Mexiko den Audi Q5 vollständig abwasserfrei. Und wir arbeiten weiterhin intensiv an der Verbesserung der CO₂-Bilanz aller unserer Fertigungsstandorte. Audi Brussels ist hier Vorreiter: Das Werk produziert seit 2018 den ersten vollelektrischen Audi vollständig CO₂-neutral. Auf lange Sicht wollen wir an jedem Standort vollständig CO₂-neutral produzieren. Jeder dieser Meilensteine macht mich stolz und lässt mich optimistisch in die Zukunft schauen. Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen, um die Audi Produktion bestmöglich für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen.“

Hildegard Wortmann

Vorstand

Hildegard Wortmann

Seit 1.7.2019 ist Hildegard Wortmann Mitglied des Vorstands der AUDI AG für den Bereich Marketing und Vertrieb.

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