06.09.2020 Lesezeit: 1 min

DTM: FRIJNS FEIERT ERSTEN SIEG

Einen besseren Moment hätte sich Robin Frijns für seinen ersten Sieg in der DTM nicht aussuchen können: Der niederländische Audi-Pilot triumphierte am Samstag in Assen vor heimischem Publikum. Nach dem Fünffacherfolg am Samstag gelang Audi bei der DTM in Assen mit den Plätzen zwei, drei, vier und fünf auch im Sonntagsrennen ein starkes Ergebnis.

Audi Fahrer mit Schildern

RIESENJUBEL IN ASSEN

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie waren bei einem DTM-Rennen wieder Zuschauer zugelassen. Die Audi Piloten ließen diese schon vor dem Start jubeln, als sie vor der Haupttribüne Schilder mit einer emotionalen Botschaft hochhielten: „DTM fans, welcome back! We have really missed you!“
 

Nach 36 Runden hatten die niederländischen Fans am Samstag erneut Grund zum Jubeln: Lokalmatador Robin Frijns überquerte die Ziellinie nach einem spannenden Duell mit Loïc Duval erstmals in seiner DTM-Karriere als Sieger. „Auf diesen Moment musste ich fast drei Jahre warten“, sagte Frijns. „Ich war oft ganz nah dran, aber irgendetwas kam immer dazwischen. Ich stand in der DTM schon häufig auf dem Podium, aber noch nie ganz oben. Umso schöner ist es, dass es ausgerechnet hier in Assen geklappt hat, wo erstmals wieder Fans dabei sein durften. Es hätte wirklich keinen besseren Ort für meinen ersten DTM-Sieg geben können.“

Robin Frijns auf dem Podium

DUVAL ZWEITER

Erst in Runde 30 gelang es Frijns, den bis dahin führenden Loïc Duval zu überholen. Der Franzose war mit seinem Audi RS 5 DTM auf zunächst feuchter Strecke von der Pole-Position ins Rennen gegangen. „Wenn du so lange führst, willst du das Rennen auch gewinnen“, sagte Duval. „Aber ich hatte mit den Reifen zu kämpfen. Im ersten Stint haben die Vorderreifen abgebaut, im zweiten die Hinterreifen. Mit Push-to-Pass und DRS konnte Robin aufschließen und mich kurz vor Schluss überholen. Ich konnte bis zum Schluss dranbleiben, war aber nie nahe genug, um ohne Risiko zu attackieren.“

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

DOPPELPODIUM FÜR AUDI IM REGEN

Nach dem Fünffacherfolg am Samstag gelang Audi bei der DTM in Assen mit den Plätzen zwei, drei, vier und fünf auch im Sonntagsrennen ein starkes Ergebnis. Robin Frijns und Nico Müller bescherten dem Audi Sport Team Abt Sportsline ein Doppelpodium. Kräftige Regenschauer sorgten am Sonntag für schwierige Bedingungen. Für Robin Frijns gab es die erste Überraschung bereits in der Startaufstellung: Als „Grid-Girl“ stand seine Lebensgefährtin Maike Frik – im Audi Sport Team Abt Sportsline für die Organisation verantwortlich – vor seinem blauen Audi RS 5 DTM. „Das hatte sie mir bereits letztes Jahr für meinen ersten Sieg in der DTM versprochen“, sagte Frijns. „Respekt, dass sie sich nicht nur daran erinnert, sondern es auch bei diesem Wetter durchgezogen hat."

Robin Frijns mit Lebensgefährtin

STARKER FRIJNS

Frijns enttäuschte seine Partnerin anschließend nicht. In Runde elf überholte er den bis dahin Führenden Loïc Duval und setzte sich anschließend immer weiter von seinen Verfolgern ab. Mit fast zehn Sekunden Vorsprung kam der Niederländer zum Reifenwechsel. „Dass ich nach dem Boxenstopp nur noch Zweiter bin und ich plötzlich mit (BMW-Pilot) Sheldon van der Linde kämpfen musste, hat mich doch ziemlich überrascht.“
 

Der Südafrikaner war sehr früh zum Reifenwechsel an die Box gekommen und lag mit dieser Strategie auf der regennassen Strecke genau richtig. Eine Rote Flagge kurz vor Rennende spielte van der Linde zusätzlich in die Karten: Der BMW-Pilot konnte während der Unterbrechung die Reifen wechseln und seine Führung nach dem Neustart verteidigen.
 

„Nach dem Abbruch waren die Bedingungen sehr gefährlich“, sagte Robin Frijns. „Es stand extrem viel Wasser auf der Strecke. Es wäre dumm gewesen, zu viel zu riskieren und den zweiten Platz wegzuwerfen."

MÜLLER BLEIBT TABELLENFÜHRER

Frijns sammelte in Assen die meisten Punkte und hat in der Fahrerwertung nur noch 26 Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen Nico Müller. Der Schweizer erlebte am Sonntag ein Déjà-vu des Vortages. „Nach einem guten Start war ich hinter Loïc und Robin eingeklemmt“, sagte Müller. „Dass ich in der ersten Runde erneut mehrere Plätze verloren habe, war ärgerlich. Durch die schlechte Sicht im Regen war die Aufholjagd sehr schwierig. Trotzdem ist es mir gelungen, mich auf Platz zwei hinter Robin nach vorn zu arbeiten. BMW ist mit dem frühen Boxenstopp für Sheldon ein ziemlich smarter Move gelungen. Die Rote Flagge hat ihnen natürlich zusätzlich geholfen. Der dritte Platz ist ein gutes Ergebnis, aber wir haben hier nicht das Maximum herausgeholt. Der Siegeshunger wird definitiv wieder größer.“

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

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