20.09.2020 Lesezeit: 1 min

DTM: TITEL IM EILTEMPO

Mit einem Dreifacherfolg auf dem Nürburgring hat sich Audi schon sechs Rennen vor Saisonende die DTM-Herstellermeisterschaft gesichert. Auch der Teamtitel ist der Marke mit den Vier Ringen in der letzten DTM-Saison mit Class-1-Rennwagen nicht mehr zu nehmen.

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

„ROBIN GOOD“ SIEGT ERNEUT

Zweiter Sieg in Folge: Robin Frijns gewann nach seinem Erfolg auf dem Grand-Prix-Kurs auch das erste der beiden DTM-Rennen auf dem Sprintkurs des Nürburgrings. Dem „Fliegenden Holländer“ gelang ein in der DTM extrem seltener Start-Ziel-Sieg, obwohl sein Vorsprung gleich dreimal durch das Safety-Car zunichte gemacht wurde. „Das war ziemlich nervenaufreibend“, sagte Frijns nach seinem knappen Sieg. „Jedes Mal, wenn ich mir etwas Vorsprung herausgefahren hatte, kam das Safety-Car. Als René in den letzten Runden direkt hinter mir lag und permanent Push-to-Pass und DRS nutzen konnte, wusste ich, dass ich mir nicht den kleinsten Fehler leisten durfte.“

 

René Rast hatte sich am Vormittag mit einer eindrucksvollen Runde die Pole-Position gesichert. „Der Start war entscheidend“, bestätige der zweimalige DTM-Champion. „Am Freitag hatten wir im ersten freien Training ein technisches Problem und auch nach dem zweiten Training konnte ich keinen Start üben. Das war mein erster echter Start – und der war nicht gut.“ Rast fiel im Rennen zeitweise auf den dritten Platz zurück, holte sich Platz zwei beim letzten Restart aber wieder zurück und machte in der Schlussphase Jagd auf den Spitzenreiter. „Ich wollte Robin erst in der letzten Runde überholen, aber vielleicht habe ich etwas zu spät attackiert“, sagte Rast. Sein langsamer Start hatte indirekt Auswirkungen auf Tabellenführer Nico Müller. „Ich hing hinter René fest, der kaum Grip zu haben schien, deshalb haben mich in den ersten Kurven zwei BMW überholt“, sagte der Schweizer. Nach dem ersten Restart kam es für ihn noch dicker: „Ich war zwischen zwei Autos eingequetscht, wurde von hinten getroffen und umgedreht.“ Vom letzten Platz kämpfte sich Müller mit einem frühen Boxenstopp und der mit Abstand schnellsten Rennrunde noch auf Platz fünf nach vorn.

Robin Frijns

FRIJNS AUF POLE

Das zwölfte Saisonrennen am Sonntag stand ganz im Zeichen der drei Titelaspiranten Nico Müller, Robin Frijns und René Rast. Im Qualifying gelang Frijns eine perfekte Runde. Im Rennen konnte sich der Sieger des Samstagsrennens allerdings nur sechs Runden lang vor seinem Teamkollegen Nico Müller halten. „Nico war einfach etwas schneller, es hätte keinen Sinn gemacht, mich gegen ihn zu wehren. Manchmal ist es cleverer, einen zweiten Platz nach Hause zu bringen. Mehr war heute für mich nicht möglich.“

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

ÜBERLEGENER SIEG FÜR MÜLLER

Nico Müller machte am Start einen Platz gut und nutzte in Runde sieben DRS und Push-to-Pass, um seinen Teamkollegen zu überholen. Anschließend setzte er sich an der Spitze immer weiter ab. Im Ziel hatte der Schweizer 11,790 Sekunden Vorsprung auf Robin Frijns und 19,526 Sekunden auf René Rast.

 

„Der Sieg  war sehr wichtig“, sagte Müller nach seinem fünften Saisonsieg. „An den letzten beiden Renntagen hatte ich viel Pech. Auf diese Art und Weise zurückzuschlagen fühlt sich gut an. Besonders freut es mich für das ganze Team, das bis in die frühen Morgenstunden gearbeitet hat, um mir wieder ein perfektes Auto hinzustellen.“

Nico Müller und Robin Frijns mit Pokalen

„STARKE AUDI LEISTUNG“

Vor den letzten sechs Rennen in Zolder und Hockenheim führt Nico Müller die Fahrermeisterschaft mit 242 Punkten vor Robin Frijns (224) und René Rast (195) an. In der Teamwertung liegt das Audi Sport Team Abt Sportsline klar auf Platz eins. Bei den Herstellern steht es zwischen Audi und BMW 827:356 nach Punkten und 10:2 nach Siegen.

 

„Wir haben wieder eine insgesamt sehr starke Audi Leistung gesehen“, sagte Audi Motorsportchef Dieter Gass. „Nico hatte in den letzten beiden Rennen etwas Pech. Dass er sich so zurückgemeldet hat, ist fantastisch und freut mich für ihn. Toll ist auch, dass wir schon so früh zwei der drei Meistertitel sicher haben. Wir sind angetreten, im letzten Jahr mit dem Audi RS 5 DTM noch einmal alles zu geben. Die Ergebnisse sprechen für sich. Das ist ‚Vorsprung durch Technik‘ pur.“

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NÜRBURGRING

Nico Müller
Audi RS 5 DTM in der Boxengasse
Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

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