11.10.2020 Lesezeit: 1 min

DTM: MEISTER-TRIPLE PERFEKT

Das Meister-Triple ist perfekt: Mit zwei Siegen im belgischen Zolder hat sich Audi in der DTM nach der Hersteller- und der Teammeisterschaft auch vorzeitig den Fahrertitel gesichert. Am Samstag standen jene drei Fahrer auf dem Podium, die den Titel bei den noch verbleibenden Rennen unter sich ausmachen werden: René Rast, Robin Frijns und Nico Müller. Titelverteidiger René Rast gewann in Zolder nach seinem überlegenen Sieg am Samstag auch das Sonntagsrennen und hat nur noch zehn Punkte Rückstand auf Tabellenführer Nico Müller. Das Audi Sport Team Abt Sportsline sicherte sich trotzdem vorzeitig die Teammeisterschaft.

René Rast auf dem Podium

STARKER RAST

Im Qualifying zum ersten Rennen verdrängte der zweimalige DTM-Champion René Rast BMW-Pilot Timo Glock in letzter Sekunde von Startplatz eins. Zum 20. Mal in Folge startete ein Audi RS 5 DTM vom besten Startplatz. Obwohl er auf der noch feuchten Seite der Rennstrecke starten musste, übernahm Rast im Rennen sofort die Führung und fuhr anschließend einen überlegenen Start-Ziel-Sieg heraus, den er auch noch mit der schnellsten Runde krönte.
 

Auf dem Weg zu seinem vierten Saisonsieg am Sonntag zeigte Rast Nervenstärke und hatte auch das nötige Quäntchen Glück. Vor dem Rennen schlugen wegen einer Verpuffung plötzlich Flammen aus dem Motorraum seines Audi RS 5 DTM. Rast konnte trotzdem am Rennen teilnehmen und legte aus der zweiten Startreihe einen Blitzstart hin: Noch vor der ersten Kurve hatte er die beiden vor ihm gestarteten BMW überholt. Die Entscheidung seines Teams, Rast in Runde zwölf zum Reifenwechsel an die Box zu holen, erwies sich als goldrichtig: Nur eine Runde später kam das Safety-Car auf die Strecke. Damit waren all jene Fahrer chancenlos, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Box gewesen waren – darunter auch der Meisterschaftsführende Nico Müller. „Das war ein verrücktes Rennen, in dem viele Dinge passiert sind“, sagte Rast. „Ich habe immer gesagt, dass ein oder zwei Rennen alles entscheiden und sich die Dinge ganz schnell wieder drehen können. Man hat heute gesehen, was alles passieren kann.“

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

FRIJNS IM PECH

Fast schon kurios ist, dass das Safety-Car ausgerechnet durch einen von Rasts beiden Titelrivalen verursacht wurde. Robin Frijns, Zweitplatzierter im Samstagsrennen, hatte sich in der Anfangsphase vom achten Startplatz auf Rang drei nach vorn gekämpft, als er nach seinem Reifenwechsel in der Boxenausfahrt auf eine feuchte Stelle kam und gegen die Leitplanken prallte. „Das war ganz alleine mein Fehler, der mir für mich, vor allem aber auch für mein Team sehr leidtut“, sagte Frijns. „Der Ausfall tut weh, aber noch werden über 100 Punkte vergeben – es ist weiter alles möglich.“

Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

ENTTÄUSCHTER NICO MÜLLER

Das Safety-Car brachte auch Nico Müller, der am Samstag Rang drei belegt hatte, um wertvolle Punkte. „René und Mike (Rockenfeller) haben die Boxentafel bekommen, noch ehe Gelbe Flaggen draußen waren“, sagte Müller nach seinem enttäuschenden neunten Platz. „Die beiden hatten das Glück, noch vor dem Safety-Car zu stoppen. Leider haben dieses Mal nicht alle im Feld die Chance bekommen, ihren Boxenstopp zu absolvieren, ehe das Safety-Car auf die Strecke geschickt wird. Das hat mich heute mindestens 13 Punkte gekostet und kann die Meisterschaft entscheiden.“

Dieter Gass

„UNGLAUBLICHE SAISON“

Für Audi ist es der zwölfte Fahrertitel in der DTM und das vierte Titel-Triple nach 2004, 2017 und 2019. „So früh in der Saison alle drei Meistertitel in der Tasche zu haben, ist außergewöhnlich“, sagte Audi Motorsportchef Dieter Gass. „Ich glaube nicht, dass es das in der DTM überhaupt schon einmal gegeben hat. Es zeigt, wie unglaublich die Saison 2020 für Audi ist.“

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Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke
Robin Frijns und René Rast im Parc fermé
Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke

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