14.11.2018

FORMEL E: DANIEL ABT TESTET AUDI E-TRON IN NAMIBIA

Wie viel Fahrspaß bietet der erste rein elektrisch angetriebene Audi einem professionellen Rennfahrer? Wie erlebt ein Vollblut-Racer in der Praxis die innovative Technik und die zukunftsorientierte Dynamik der Marke mit den Vier Ringen? Antworten von Formel-E-Pilot Daniel Abt. Der Bayer aus Kempten im Allgäu in der vergangenen Saison zweimal Rennsieger und mit Audi Sport ABT Schaeffler Gewinner der Teammeisterschaft, hat den frisch präsentierten Audi e-tron in Namibia getestet.
Nach dem Test des neuen Audi e-tron hat sich Daniel Abt auf die im Dezember beginnende Saison 2018/2019 der Formel E vorbereitet. In Valencia trainierte der Deutsche mit seinem neuen Rennwagen, dem Audi e-tron FE05.

COOLES PRACHTSTÜCK

Mit den tollsten Fahrzeugen von Audi ist Daniel Abt groß geworden. Das erste Treffen mit dem neuen Audi e-tron wird aber selbst für solch einen Experten zu etwas Besonderem. „Was für ein cooles Prachtstück, dieser erste rein elektrische Audi! Und welch perfekte Bedingungen hier in Namibia bei meinem ersten Test des Audi e-tron.“ In den fast 40 Grad heißen Salzwüsten und Savannen im Südwesten Afrikas fährt der Formel-E-Werksfahrer von Audi das erste rein elektrische Serienmodell der Marke mit den Vier Ringen.

 

Im Fokus dabei: die hervorragend agile Fahrdynamik, die kraftvolle Traktion und die souveräne Spurstabilität, die dieser allradgetriebene Oberklasse-SUV bietet. Beim Einsteigen begeistert Daniel Abt die Optik seines Testobjekts: „Nur weil es rein elektrisch fährt, wurde dieses Auto nicht künstlich auf futuristisch getrimmt. Echt klasse, der neue Audi e-tron ist einfach schön modern!“

HIGHTECH-COCKPIT

HIGHTECH-COCKPIT

„Wie zu hause! Du hast hier nicht das Gefühl, in einem Spaceshuttle zu sitzen.“ So reagiert Daniel Abt nach dem Platznehmen auf dem Fahrersitz. Raumangebot und Materialen entsprechen rundum dem, was typisch ist für ein Oberklasse-Automobil der Marke Audi. Serienmäßig ausgestattet ist das Cockpit des Audi e-tron mit dem Infotainmentsystem MMI Navigation plus samt LTE Advanced und WLAN-Hotspot.


Standardmäßig ist auch die umfassende Internet-Vernetzung: e-tron-Routenplaner (zeigt passende Strecken samt Aufladepunkten), automatisierte Abrechnung an Ladesäulen, Fernsteuerung per Smartphone. „Echt cool sind auch die Sitznähte, die wie elektrische Leiterbahnen wirken“, betont Daniel Abt seine Liebe zum optischen Detail.

KAMERA STATT SPIEGEL

Dem geschulten Auge des Rennprofis fällt beim Cockpit-Check besonders das virtuelle Rückspiegel-System auf: „Auf die beiden Bildschirme in den Vordertüren zu schauen, worauf die beiden Außenkameras die Sicht nach hinten übertragen, ist gewöhnungsbedürftig.“ Auf der Teststrecke des ausgetrockneten Salzsees von Bitterwasser war das kein Problem. Dort musste der Formel-E-Pilot nicht wie auf der Rennpiste auf Gegner achten und auch nicht wie im Straßenverkehr auf andere Verkehrsteilnehmer.
LAUTLOS DURCHSTARTEN

LAUTLOS DURCHSTARTEN

Ohne lautes Motorengeräusch losfahren, für Daniel Abt ist das Berufsalltag. Seit 2014 hat er alle bisherigen 45 Rennen der rein elektrischen Rennserie Formel E bestritten. „Es ist echt Wahnsinn, wie dieser E-SUV durchstartet“, sagt Abt. „Der Vortrieb kommt beim Druck aufs Fahrpedal dermaßen direkt und mit solcher Power, das ist supercool.“ Für den agilen Charakter des 2,5 Tonnen wiegenden Audi e-tron sorgen vor allem seine beiden E-Maschinen. Die eine ist an der Vorderachse, die andere an der Hinterachse platziert. Zusammen leisten sie bis zu 300 kW (408 PS). Sie beschleunigen das Fahrzeug in 6,6 Sekunden von null auf 100 km/h und auf 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.
FORTSCHRITT DURCH E-QUATTRO

FORTSCHRITT DURCH E-QUATTRO

Im Audi e-tron arbeitet serienmäßig ein elektrischer Allradantrieb, die neue Generation des vor fast 40 Jahren von Audi entwickelten quattro-Konzepts. Es regelt permanent und voll variabel die ideale Verteilung der Antriebsmomente zwischen beiden Achsen. Um den höchsten Wirkungsgrad zu erzielen, nutzt der Elektro-SUV hauptsächlich seine hintere E-Maschine.

 

Bei Bedarf werden die Vortriebskräfte vorausschauend auf die Vorderachse verschoben – noch bevor bei Glätte oder bei schneller Kurvenfahrt Schlupf, Unter- oder Übersteuern auftreten. Der Fortschritt durch e-quattro überzeugt Werksfahrer Daniel Abt: „Weil alles elektronisch gesteuert und geregelt ist, reagiert dieser neue Allradantrieb von Audi noch schneller, noch präziser als seine Vorgänger, die ja alle auch schon hervorragend waren.“

DRIFTEN NACH WAHL

DRIFTEN NACH WAHL

„Den Audi e-tron kannst du über seine verschiedenen intelligenten Assistenzsysteme ganz nach deinem Fahr-Geschmack anpassen. Das finde ich mega“, sagt Daniel Abt. Bei seinem Test in Namibia wählte der Formel-E-Racer zum Beispiel die Fahrprogramme so: ESC (electronic stability control) auf „sport“ und drive select (Fahrdynamiksystem) auf „auto“.

 

Damit passiert bei zu schneller Kurvenfahrt dies: Die Bodenhaftung geht erst an der Vorder-, dann an der Hinterachse verloren. Die Front schiebt geradeaus und das Heck drängt nach außen aus der Spur. Die elektronische Stabilitätskontrolle greift über Antrieb und Fahrwerk ein, verschiebt blitzartig die Antriebsmomente zu den kurvenäußeren Rädern und Richtung Vorderachse. Bringt so durch das fein justierte Zusammenspiel der beiden Elektromotoren und mittels der exakt passenden Bremseingriffe der elektronischen Sperren die verloren gegangene Traktion zurück und den Audi e-tron wieder auf stabilen Kurs.

 

„Das Auto versteht und erkennt kritische Fahrsituationen und korrigiert sie selbst“, erklärt Daniel Abt. Wird das ESC im Audi e-tron ausgeschaltet, verlangen kritische Kurvensituationen das versierte Fahrkönnen eines Lenkradkönners, um sie zu meistern.

VOLL ELEKTRISIERT

„Ein absolut innovatives Elektroauto mit dem modernsten quattro-Antrieb, ein rundum komfortabler, dynamischer und sicherer Oberklasse-SUV, der sich einfach mega anfühlt.“ Daniel Abt ist nach seinem Test in Namibia total überzeugt vom neuen Audi e-tron. Augenzwinkernd beendet der Formel-E-Werkspilot aus dem Team Audi Sport ABT Schaeffler sein Fazit: „Den Audi e-tron kann ich mir ganz klar als meinen neuen Dienstwagen vorstellen.“

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