Die Macht der Vorstellungskraft

Individuelle Vorstellungskraft als Basis von kollektivem Erfolg. Position für Position Spieler, die ihre Vorstellung von Performance anbieten. In der Schaltzentrale ein Manager, der seiner eigenen Vorstellung vom Bayern-Fußball mit der Auswahl dieser Spieler gerecht werden will. Am Anfang eine Mannschaft voll positiver Gedanken. Am Ende sechs Titel. Eigentlich unvorstellbar. Aber das war ein vollelektrischer Gran Turismo bis vor Kurzem auch noch. Was steckt also dahinter?

03.03.2021 Lesezeit: 4 min

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Große Erfolge sind das Ergebnis starker Leistungen. Um sich für diese vorzubereiten, ist Training unerlässlich. Allerdings passiert dieses Training nicht nur auf dem Platz. Die Sportpsychologie als Teil der modernen Trainingslehre postuliert, dass gerade im Hochleistungsbereich die mentale Vorbereitung und die Einstellung auf „das Spiel“ mindestens genauso wichtig sind. Körperliche Übungen erlauben es, auf höchstem Niveau mitzuspielen. Die Barriere zur spielerischen Außergewöhnlichkeit wird im Kopf durchbrochen. Kritische Spielsituationen werden antizipiert, vor dem geistigen Auge simuliert. Theoretische Lösungen werden erdacht und mit dem eigenen Körpergefühl in Einklang gebracht, praktisch im kommenden Training geprobt und – sobald die Situation passt – im Spiel zu 100 Prozent umgesetzt.

“Du gewinnst keine Titel, indem du dir vorstellst, Titel gewinnen zu wollen. Titel gewinnst du, wenn du weißt, dass du ready bist für ein Match, weil du dich in Gedanken und im Training auf alles vorbereitet hast, um ein Match entscheidend beeinflussen zu können.”

― Oliver Kahn, Mitglied des Vorstands der FC Bayern München AG

In deinem Kopfkino bist du der Star

Der Spieler macht sich zum Star in seinem eigenen Kopfkino. Gesteht sich zu, in kritischen Momenten Großes zu zeigen, und entwickelt die Zuversicht, für die eigene Position Probleme zu lösen. Zwischen Außenspieler und Chef der Außenbahn, zwischen Standardprogramm und kreativer Finesse – dazwischen liegt ab einem bestimmten spielerischen Niveau vor allem eines: Der Mut, den eigenen Impulsen zu vertrauen.

Hartes Training und körperlich anstrengende Arbeit sind unabdingbar. Aber dazwischen gibt es auch immer wieder Entspannungsphasen, in denen man sich sammeln und Szenarien im eigenen Kopf entwickeln und durchspielen kann. Manche Spieler machen das in der Kabine, ganz in sich versunken, wie Robert Lewandowski. Anderen fällt es leichter, bei einfachen Waldläufen oder im Auslaufen nach dem Training Gedanken mit positiver Wirkung fürs nächste Match zu sammeln, wie Manuel Neuer. Es geht darum, sich die bessere Lösung für bestimmte Situationen auf dem Platz zurechtzulegen, diese zu durchdringen, die dazugehörigen Bewegungsmuster in sich zu spüren und abzuspeichern, um ein weiteres spielrelevantes Werkzeug für das nächste Match im Arsenal zu haben.

“Einen Ball findet man immer, ein Spielfeld auch. Und in einer Partie zählt weder Herkunft noch Bildung oder Besitz. Es zählt allein Talent, die Fähigkeit zur Imagination und zur Kreativität. Ich denke, das ist die Essenz unserer Kultur. Fußball macht uns freier als alles andere.”

― Sócrates, brasilianischer Nationalspieler und Fußballphilosoph

Vorstellungskraft ist kreative Grundlagenausdauer

Durch die Kraft positiver Gedanken entsteht auf dem Platz das, was wir als Kreativität wahrnehmen. Sich als Offensivspieler in der letzten Abwehrreihe des Gegners Richtung Tor festlaufen? Muss ja nicht sein. Besser mit dem Ball am Fuß ein Stück zurückziehen. In Richtung Mitte des Platzes, bis die gegnerischen defensiven Mittelfeldspieler anfangen, Zugriff zu suchen. Unsicherheit beim Gegner erzeugen. Tempoverschleppung. Den Ball gegen die Laufrichtung von links nach rechts legen, von rechts zurückprallen lassen und dann direkt Abschluss? Yes! Linker Fuß, innenseitiger Vollspann. Nicht ganz leicht. Aber so kann’s gehen. Yeah, läuft genau so! Also gleich noch mal das Ganze. Im Kopf durchgespielt, in Gedanken schon tausendmal auf dem Platz. Bis der Rest dann auch da steht.

© Imago

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Königsklasse. Halbfinale gegen Lyon. Ein grandioses 1:0. Serge Gnabry. Der Chef der Außenbahn. Genau so ist es gelaufen. Zumindest was das für alle Offensichtliche angeht. Ein Traumtor in Lissabon, das man sich so ein paar Sekunden davor noch nicht vorstellen konnte. Aus dem Nichts. Serge Gnabry hat es geschossen. Zwischen zwei gegnerischen Ketten gegen sechs Mann spielend. Wie, wann und wo er es sich erdacht hat, das weiß nur er. Fakt ist: Gnabry war ready, um genau dieses Meisterstück zu kreieren. Oder eben aufzukochen, wie der Chef selbst im Torjubel zeigt.

„Das ist dann einfach individuelle Klasse.“ Ein Statement, das man häufig von Trainern hört. Gerade wenn sie über die Aufstellung von Weltklassemannschaften entscheiden, so wie Hansi Flick. Als Trainer und Dirigent des Orchesters muss er eine große Vision des Spiels entwerfen. Auch diese entspringt zuerst seiner reinen Vorstellungskraft. Eine Symphonie aus Rhythmus, Taktgebern, spielerischer Harmonie und Solisten für die entscheidenden Momente. Taktische Geschlossenheit, Kommunikation in der Organisation zwischen Offensive und Defensive, Spielkultur zwischen Kurzpass und Konterfußball und dazu immer wieder Geistesblitze, die anspruchsvolle Situationen in Torjubel auflösen. Die Handschrift des Trainers als Ausdruck seiner Vorstellungskraft. Die Mannschaftszusammenstellung als Spiegel dafür, welche Spieler ihre persönliche Vorstellungskraft zum Wohle der Mannschaft nutzen. „Unterschiedsspieler“ eben, die dem System FC Bayern Varianten anbieten, die Flexibilität bringen, ohne die Geschlossenheit und die verbindende Spielidee zu gefährden. Gewinnen zu wollen, das muss man sich nicht vorstellen. Das ist eine alles bestimmende Mentalität. Aber eben genau auf Basis dieser Mentalität mit positiver Vorstellungskraft an das Spiel heranzutreten und in seine persönlich bedeutsamen und mit Kreativität zu belebenden Details heranzugehen. Das ist der Schlüssel zum Sieg.

“Die Fähigkeit eine Materie bis in ihre Details zu durchdringen, sie situativ im Kopf weiterzuentwickeln und auf dem Feld zu verfeinern, das ist kreatives Handeln. Wenn die Akteure es schaffen, das Vorstellbare in Körpergefühl zu wandeln und auf den Platz zu bringen, dann wird aus Potenzial Wirklichkeit.”

― Christian Luthardt, Sportpsychologe des FC Bayern Campus

Wir sind gerne Nerds, um erfolgreich zu sein.

Bei aller Athletik und Coolness – es braucht echte „Fußballnerds“, die für sich neue Angebote an das Spiel erdenken, im Kopf entwerfen und auf dem Platz trainieren. Und es braucht einen Trainer, der aus all diesen individuellen Angeboten ein Stück „Zukunft“ formt. Die Chance darin? Sechs Titel nicht als ein erreichtes Ziel zu sehen und dann vor der Frage „was nun?“ zu stehen. Sondern eben sechs Titel als Ergebnis von „wir können uns Fußball vorstellen“ zu begreifen – einem Denken, das viel kennt, nur eben kein Ende, weil es sich immer wieder neue Herausforderungen sucht.

Was das alles mit Audi zu tun hat? Audi liebt Fußball. Die Art von progressivem Denken, die Audi und den FC Bayern verbindet, wird jeden Tag bei der Entwicklung neuer Modelle gelebt. Mobilität ist das Thema, dem Audi als Mannschaft seine ganze Vorstellungskraft widmet. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter für sich in seinem Bereich, Abteilung für Abteilung, verbunden in unserem Vereinswappen – den vier Ringen. Audis Sextuple heißt Audi RS e-tron GT. Mit geballter Vorstellungskraft hat Audi diese erste vollelektrische Spitzensportler-Symphonie auf die Straße gebracht. Ein großer Erfolg, aber sicher nicht das Ende der Reise. Die Macher sind in Gedanken schon wieder bei den Details, die zu kreativen Lösungen werden, aus denen sich der nächste große Coup entwickelt. Die Zukunft beginnt jeden Tag aufs Neue in unseren Köpfen, durch unsere Vorstellungskraft.

Future is an Attitude.

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