Grenzenlose E-Mobilität: im Audi e-tron durch Europa

Der Audi e-tron ist zu einer neuen Challenge angetreten: Er hat innerhalb von 24 Stunden zehn Länder durchquert. Wie langes Reisen mit dem Audi e-tron in der Praxis funktioniert und warum Elektromobilität made by Audi den Langstreckentest meistert.

26.08.2019 Lesezeit: 4 min

Das Display hinter dem Lenkrad zeigt eine verbleibende Reichweite von 70 Kilometern an. Langsam wäre eine Tankstelle gut. Besser gesagt eine Ladestation, denn Johannes Eckstein ist mit dem Audi e-tron unterwegs. Von Amsterdam an den Bleder See in Slowenien. Und das zusammen mit 9 Journalisten, die den e-tron vor eine neue Challenge stellen: Zehn Länder in 24 Stunden durchqueren und dabei entspannt reisen – ganz ohne Ladestress und Angst vorm Liegebleiben. Doch jetzt ist die e-tron-Kolonne im belgischen Hinterland. Also wie findet man hier die nächste Ladesäule? Und das rechtzeitig?

E-tron-Experte Eckstein bleibt entspannt. Er ist schon mit zwei kleinen Kindern auf dem Rücksitz quer durch Deutschland zu einer Familienfeier gefahren – und vertraut dem Elektroauto auch auf der Langstrecke durch Europa. Dazu trägt auch dessen Reichweite von mehr als 400 Kilometer nach WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure = weltweit vereinheitlichtes Testverfahren) bei.

Rechtzeitig die richtige Ladestation finden

Die Route der e-tron extreme-Tour inklusive aller Ladestationen ist bereits im Voraus geplant. Mit dem e-tron Routenplaner in der myAudi-App oder der Stationskarte auf der Homepage des Audi e-tron Charging Service ist das schnell erledigt. Letztere war Grundlage für die Auswahl der Routenabschnitte und der sieben Ladestopps auf dem Weg. „Wir haben hierbei bewusst die Distanzen etwas größer gewählt, um den Nutzen einer effizienten Fahrweise zu demonstrieren“, sagt Eckstein. Denn der Fahrer eines Elektroautos kann durch eine bewusste Fahrweise mit situativ angepasster Geschwindigkeit möglicherweise schneller zum Ziel kommen als der Schnellfahrer, weil er durch den geringen Verbrauch wertvolle Ladezeit einspart.

Doch auch wenn der Fahrer des e-tron die Route im Voraus nicht geplant hat: Wenn er die Anzeige im Audi virtual cockpit berücksichtigt, wird er nicht mit leerer Batterie am Straßenrand stranden. Denn das Audi virtual cockpit informiert ständig über den aktuellen Ladezustand. Und per Touch oder Sprachsteuerung leitet es zur nächstgelegenen Schnellladestation.

Wie das Schnellladen funktioniert und welcher Stecker passt

Der CCS2-Stecker passt in Europa in jedem Fall.

Johannes Eckstein

Eckstein wirft einen Blick auf das Audi virtual cockpit und weiß, wo in wenigen Kilometern die nächste Schnellladestation wartet. Er biegt zur Schnellladestation von IONITY ab. Ihm folgen die beiden Elektroautos, die ihn auf der Tour durch Europa begleiten. Umgangssprachlich werden Ladestationen häufig als Elektrotankstellen oder Stromtankstellen bezeichnet. Dabei hat der Vorgang mit dem Betanken eines Verbrenners wenig gemein:

Die Schnellladestation entsperrt Eckstein mit einer klassischen RFID-Karte. "Ich könnte zur Authentifizierung auch den QR-Code mit meinem Handy scannen", erklärt er und deutet auf einen entsprechenden Aufkleber. "In Europa ist das CCS2 genannte Ladestecksystem Standard", erklärt Eckstein, während er das Ladekabel mit der Ladesäule verbindet. CCS2 steht für Combined Charging System und wird von einem Großteil der Automobilhersteller genutzt. Lediglich in China, den USA und Japan gibt es einen anderen Stecker-Standard.

Energie fließt in die Batterie des Elektroautos. Dank einer starken Ladeleistung von bis zu 150 kW verkürzt sich die Standzeit an den Stromtankstellen deutlich. Die Displays auf den High-Power-Charging-Ladesäulen und im Audi Virtual Cockpit geben transparent Aufschluss darüber, mit welcher Leistung gerade geladen wird, wie viele Kilowattstunden bereits vor Ort nachgeladen wurden und wie voll die Batterie gerade ist.

Das macht die Schnellladestation besonders

Eckstein verdeutlicht die Power der Schnellladestation mit der eines Hochdruckreinigers: „Bei einer Standard-Ladesäule fließt der Strom dagegen eher mit der Kraft eines normalen Wasserhahns“. Da das Elektroauto die Ladeleistung bedarfsgerecht regelt, wird eine Überlastung der Batterie vermieden. Die Schnellladestation selbst ist mit gekühlten Ladekabeln für die hohe Leistung gewappnet.

Nach einer halben Stunde ist die nahezu leere Batterie des Audi e-tron auf 80 Prozent SOC (State of Charge=Ladezustand) gefüllt; in weniger als 50 Minuten ist sie komplett geladen. Diese Ladekurve bietet vor allem auf der Langstrecke einen großen Vorteil: Das Elektroauto ist schnell wieder bereit für die nächste Etappe. Dazu trägt die hohe Kapazität, die Batteriesteuerung und das intelligente Thermomanagement der integrierten Batterie bei. Der Audi e-tron und Mitfahrer Eckstein sind bereit für die nächste Langstrecken-Etappe.

So funktioniert der e-tron Charging Service

Der Audi e-tron Charging Service verbindet Reichweite mit Einfachheit: Mit nur einem Vertrag und einer Karte erhält der Kunde Zugriff auf derzeit mehr als 107.000 Ladepunkten in ganz Europa. Hierbei kann der Fahrer bei Vertragsabschluss zwischen verschiedenen Tarifen – je nach seinem bevorzugten Ladeverhalten – wählen.  Authentifizierung an der Säule funktioniert per RFID-Karte oder über die myAudi-App. Die gebündelte Abrechnung aller Ladevorgänge erfolgt automatisch am Ende des Monats. Über das myAudi Portal kann der Kunde jederzeit seine Ladevorgänge und die aktuellen Abrechnungen einsehen sowie seinen Vertrag verwalten.

 

Die e-tron extreme Tour durch Europa in Zahlen:

Die e-tron extreme Tour durch Europa in Zahlen:

1.695 km

Gesamtlänge der Strecke

Mehr als

107.000

Ladepunkte mit dem e-tron Charging Service

7

Ladestopps von den Niederlanden nach Slowenien

Fazit nach 1.695 Kilometern mit dem Audi e-tron durch Europa

Als Johannes Eckstein nach dem Laden wieder ins Auto steigt, freut er sich schon auf die Berge. „Die Alpen mit ihren engen, steilen Passstraßen und das fantastische Rekuperieren im e-tron bei der Passabfahrt sind meine Highlights der Route.“ Von den Tiefebenen in den Niederlanden führte die Route über den Rheingraben in die Alpen bis ins Pokljuka-Hochplateau in Slowenien.

Nach fast 1.700 Kilometern und sieben Mal entspannt Nachladen ist es soweit: der Audi e-tron hat den Langstrecken-Test gemeistert. Und Eckstein ist am Bleder See in Slowenien angekommen.

Der e-tron-Experte ist sich nach der Tour sicher, dass Elektroautos bald ganz selbstverständlich für Reisen innerhalb Europas genutzt werden. „Derzeit entstehen jeden Monat eine Handvoll neuer Ladeterminals von IONITY in Europa“, sagt Eckstein und ergänzt: „Was heute noch ein wenig wie ein Abenteuer anmutet wird in ein bis zwei Jahren selbstverständlich geworden sein.“

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