Mit Weitsicht

Faktoren wie der individuelle Fahrstil, klimatische Extrembedingungen oder das Höhenprofil einer Straße sowie Funktionalitäten, die den Energieverbrauch steigern, können Einfluss auf die Reichweite eines Elektrofahrzeugs nehmen und diese mindern. Audi bietet passende Lösungen, um diesem Vorgang entgegenzuwirken.

25.09.2018

Die Elektromobilität bereit für die Langstrecke

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs spielt in Bezug auf den Erfolg der Elektromobilität eine wichtige Rolle. Dank der fortwährenden Weiterentwicklung ist die alternative Antriebsform auf der Langstrecke angekommen. Dies stellt unter anderem der Audi e-tron Prototyp unter Beweis und gibt damit einen konkreten Ausblick auf die rein elektrisch angetriebene Zukunft bei Audi: Die Serienversion des Audi e-tron Prototyps kann künftig an Schnellladestationen mit bis zu 150 Kilowatt Ladeleistung Strom „tanken“. Damit ist das Fahrzeug in knapp 30 Minuten einsatzbereit für eine weitere bevorstehende Langstrecken-Etappe. Ziel ist es, diese Ladezeiten in Zukunft noch weiter zu minimieren.
Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Reichweite

Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Reichweite

Welche maximale Reichweite mit einem Elektrofahrzeug bei solch einer Langstrecken-Etappe erreicht werden kann, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ein entscheidender Indikator ist unter anderem die Dynamik des individuellen Fahrstils. Um den Fahrer optimal zu unterstützen, kann dieser über das Fahrdynamiksystem Audi drive select unterschiedliche vorkonfigurierte Fahrmodi auswählen.

Diese werden künftig bei rein elektrisch angetriebenen Serienmodellen um eine entsprechende Variante ergänzt, die den Fahrer auf Wunsch im Hinblick auf die Maximierung der Reichweite unterstützt. Darüberhinaus sollen zusätzliche Features für mehr Komfort sorgen. Dies betrifft nicht nur die Anzeigesystematik, die dem Fahrer entsprechende Hinweise bei niedrigem Batteriestand geben soll, sondern beispielsweise auch die Navigation, die bei der Routenplanung mit einkalkuliert, wann der nächste Ladepunkt angefahren werden muss und wo sich dieser befindet.
Energie zurückgewinnen dank Rekuperation

Energie zurückgewinnen dank Rekuperation

Der rein elektrische Antrieb bietet jedoch auch eine Möglichkeit, Energie zurückzugewinnen. Während die Bremsenergie bei den meisten herkömmlichen Fahrzeugen über die Bremse fast vollständig in Wärme umgewandelt wird und so nutzlos verpufft, lässt sich bei Elektrofahrzeugen die Richtung der Energieumwandlung umkehren. Beim Beschleunigen wird die E-Maschine mit elektrischer Energie versorgt, um mechanische Energie zu erzeugen. Beim Verzögern dagegen wird sie durch die kinetische Energie des Fahrzeugs mechanisch angetrieben und gewinnt damit elektrische Energie zurück, die in den Energiespeicher des Fahrzeugs eingespeist und anschließend wieder für den Antrieb genutzt werden kann. Dies nennt man Rekuperation. Die Möglichkeit, Energie zurückzugewinnen, bietet sich nicht nur, sobald der Fuß vom Gas genommen wird, sondern ebenfalls beim Bremsvorgang. Der erste rein elektrisch angetriebene Audi verzögert auch beim Treten des Bremspedals in den meisten Fällen rekuperativ – durch das Brake-by-Wire-Bremssystem werden die Bremsbeläge nicht an die Bremsscheibe angelegt und es wird nur elektrisch gebremst.
Eisige Arbeitsbedingungen

Arbeitswelt 10.07.2018

Eisige Arbeitsbedingungen

Sobald die Temperaturen in den Minusbereich sinken, verwandelt sich Lappland jährlich zum Autotest-Hotspot. In diesem Winter fuhren auf dem Audi Testgelände Prototypen des ersten rein elektrischen Serienmodells der Marke mit den Vier Ringen vor.

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Diese können Sie in Ihren Browsereinstellungen ändern.