Electric Wave

Drei Weltklasse-Surferinnen tanzen zur Choreografie eines Musikvideo-Regisseurs auf einer künstlichen Welle in der Nacht. Das Ergebnis: noch nie gesehene Surf-Action.

13.03.2020 Text: Cameron Higgins
Fotos: Todd Glaser Lesezeit: 4 min

Drei Surferinnen in Action

Nach Jahren der Vorbereitung erwacht das Filmprojekt Electric Wave zum Leben: Der futuristische Film, der um Mitternacht rund 160 Kilometer vom Meer entfernt gedreht wird, fühlt sich an wie etwas, das aus der Zukunft in unsere Gegenwart geschickt wurde. Statt wie üblich die natürliche Kraft des Ozeans und der Athleten zu zeigen, dringt Electric Wave zum tieferen Sinn des Surfens vor. Der Film sieht Surfen als das, was es in seinem innersten Kern ist: die Kunst der Bewegung, die Faszination des Flows, die Choreografie von Mensch und Welle.

 

Modernste Technologie sorgt für die perfekte Welle

Dank fortschrittlichster Technologie auf der Surf Ranch von Surflegende Kelly Slater erweitert Electric Wave die Grenzen der ästhetischen Möglichkeiten des Surfsports. Hunderte von Metern hinter den surrenden Kameras, kaum sichtbar in der Dunkelheit, paddeln drei Silhouetten furchtlos den sich aufbauenden Wellenhang an. Die Figuren springen auf ihre Bretter, carven anmutig die Welle hinunter, bis sie schließlich aus der Dunkelheit im Licht auftauchen. Stephanie Gilmore, Coco Ho und Leah Dawson – drei der herausragenden Charaktere dieses Sports – surfen in harmonischer Choreografie auf einer absolut perfekten Welle.

Surfen galt immer als einsames Unterfangen. Electric Wave stellt diese Wahrnehmung auf den Kopf. Der Film interpretiert den Sport erstmals als kollektives Erlebnis. Leah Dawson, weltbekannte Surferin und Aktivistin: „Diese Erfahrung war all das, wovon ich beim Surfen immer geträumt habe: Frauen, die gemeinsam die Wellen genießen, ihr Surf-Know-how nutzen, alles hinter sich lassen und nur den puren Augenblick wahrnehmen. Es war eine wunderbare Erfahrung, dies mit meinen beiden Lieblingssurferinnen zu teilen.“

Stephanie Gilmore, Coco Ho und Leah Dawson mit ihren Surfboards.
Stephanie Gilmore ist siebenmalige Weltmeisterin der World Surf League. Coco Ho, ebenfalls eine Surf-Ikone, ist die Definition eines Wunderkinds: Mit 17 Jahren war Coco die jüngste Frau, die sich jemals für die World Surf League qualifizieren konnte. Leah Dawson ist eine der besten Nicht-Wettkampf-Surferinnen des Sports und Mitbegründerin der Changing Tides Foundation, einer Organisation, die die weibliche Surfkultur fördert und sich für den Zugang zu sauberem Wasser einsetzt. Keine dieser Surferinnen hatte sich bisher in so ein experimentelles Projekt vertieft. Sie wollten sich selbst herausfordern, etwas Außergewöhnliches schaffen.
Surfen besitzt die gleiche Essenz wie Tanzen. Es ist der ekstatische Teil von dir, der lebendig wird.

Leah Dawson

Artifizielles Motiv vom Tanz mit dem Wasser.

Magische Choreografie zum Soundtrack der puren Reinheit

Diese pure Reinheit lieferte den Soundtrack für einen Tanz, wie es ihn zuvor nicht gab. Im elektrischen Schein der Lichter bewegte sich das Trio wie bei einem dahinfließenden Tango die Welle hinunter. Sie sprayten, sie carvten, sie verwoben sich zu einem einzigartigen Ganzen. Dieser Zustand der reinen Synchronität, den Coco Ho als „die Einheit“ bezeichnete, war nicht leicht zu erreichen.

Stephs Plan war, „dem Anführer zu folgen. Wer von uns dreien dem Zaun am nächsten oder am breitesten Face auf der Welle ist, würde den Weg weisen. Wer neben ihr ist, wird ihr folgen, wer hinten ist, wird den beiden anderen folgen. Die Zweite kann überkreuzen, sodass sich Raum für die Dritte öffnet, in den freien Raum zu fließen.“ Sie vermutete vorher: „Es wird einfach sein, uns alle gleichzeitig auf die Welle zu bringen. Aber bis wir uns frei darauf bewegen können, wird es wahrscheinlich einige Stürze geben.“ Steph sollte recht behalten. Aber ein paar vereinzelte Wipeouts konnten die Magie der Nacht nicht beeinträchtigen.

„Dieses Projekt war eine magische Mysterientour. Niemand hat diese Welle jemals zuvor zum Leuchten gebracht. Es war unglaublich, diese drei fantastischen Surferinnen im Licht der Nacht zu sehen“, sagte Daniel Askill, der Regisseur von Electric Wave.

Der Regisseur: Daniel Askill

Der hochgelobte Arthouse-Filmemacher ist bekannt für seine poetischen Musikvideos. Er führte Regie beim Video zu Lady Gagas neuem Song „Stupid Love“, der vollständig auf einem Smartphone gedreht wurde, bei Sias preisgekröntem Musikvideo mit Shia LaBeouf und Maddie sowie bei einer Reihe weiterer avantgardistischer Filmprojekte. Vor Electric Wave war Askill jedoch noch nie im Genre der Surfvideos tätig. Die Vorhersehbarkeit der künstlichen Welle der Surf Ranch ermöglichte es ihm, die Bewegung der Surferinnen auf eine Weise zu choreografieren, die im offenen Meer absolut unmöglich wäre.

Der Körper sieht beim Surfen so natürlich cool aus. Niemand hat das zuvor auf diese ästhetische Weise zeigen können.

Coco Ho

Blick auf den Pool der Surf Ranch von Kelly Slater.

State of the Art: Surf Ranch von Kelly Slater

Die Surf Ranch liegt rund 160 Kilometer vom Pazifik entfernt in Lemoore, Kalifornien. Sie ist der Stoff für utopische Träume – eine Wellenoase mitten in der Wüste und Heimat der besten künstlichen Welle der Welt. Der Pool ist die Realität gewordene Vision des weltberühmten Surfers Kelly Slater und eine einzigartige technische Meisterleistung: 700 Meter lang, 150 Meter breit, gefüllt mit 57 Millionen Litern UV- und chlorbehandeltem Wasser. Das von einem Elektromotor angetriebene Tragflügelgefährt „The Vehicle“ formt mit einer Geschwindigkeit von 32 km/h Wellen unterschiedlichster Größe. Kelly Slaters Surf Ranch zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Strom für den Betrieb der Welle aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Dieser Fokus auf Nachhaltigkeit überzeugt. Daher ist Audi mit dem vollelektrischen Audi e-tron Transportpartner der Surf Ranch.

Making-of: Electric Wave

Elektromobilität 13.03.2020

Making-of: Electric Wave

Drei Surf-Ikonen machen sich gemeinsam mit dem Audi e-tron auf den Weg zur Surf Ranch von Kelly Slater in Kalifornien. Ganze 160 km vom Pazifik entfernt.

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