Audi e-tron Vision Gran Turismo

Mit der rein elektrischen Studie „Audi e-tron Vision Gran Turismo“ macht Audi Elektromobilität jetzt auf eine besondere Art erlebbar: Ursprünglich exklusiv für virtuelle Rennen auf der PlayStation 4 entwickelt, macht Audi den neuen Rennwagen bei der Formel E zur Realität.

Aus der PlayStation auf die Rennstrecke

„E-Mobilität gewinnt rasant an Bedeutung“, sagt Peter Mertens, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG. „Deshalb ist Audi 2017 als erster deutscher Hersteller werkseitig in die Formel E eingestiegen. In unserem Entwicklungslabor Motorsport bauen wir unsere Kompetenzen bei E-Mobilität kontinuierlich aus und sammeln wertvolle Erfahrungen, auch unter Extrembedingungen. Mit dem Audi e-tron Vision Gran Turismo Renntaxi machen wir Elektromobilität für unsere Kunden und Gäste im Rahmen der Formel-E-Rennen erlebbar – mitten in den Metropolen dieser Welt.“
Dieses Einzelstück haben die Mitarbeiter im Audi Vorseriencenter in nur elf Monaten entwickelt und gefertigt. Vorbild war der Audi e-tron Vision Gran Turismo aus dem PlayStation-Spiel „Gran Turismo“. Das millionenfach verkaufte Spiel „Gran Turismo“ besitzt bei Spielern auf der ganzen Welt längst Kultstatus.

Seit knapp 20 Jahren arbeitet Audi mit Sony und Polyphony Digital – den Schöpfern von „Gran Turismo“ – zusammen. Audi Designer haben den Audi e-tron Vision Gran Turismo für den Wettbewerb „Vision Gran Turismo“ entworfen, der zum 15-jährigen Jubiläum des populären Spiels auf den Markt kam. Zahlreiche Automobilhersteller haben dafür virtuelle Rennautos entwickelt.

Amtriebsstrang

3

Elektromotoren

Leistung

600

kW

Beschleunigung

2,5

Sekunden

von 0 auf 100 km/h

Voll funktionsfähig

Viele dieser Studien wurden anschließend auch im Maßstab 1:1 gebaut und auf Messen präsentiert. Der Audi e-tron Vision Gran Turismo ist jedoch das erste Concept Car dieser Reihe, das voll funktionsfähig auf realen Rennstrecken zum Einsatz kommt. „Darauf sind wir besonders stolz“, sagt Audi Chefdesigner Marc Lichte. „Obwohl man bei dem Entwurf eines virtuellen Autos viel mehr Freiheiten hat und Dinge konzipieren kann, die in der Realität nur schwer umsetzbar sind, wollten wir dennoch kein rein fiktives Konzept auf die Räder stellen. Unser Ziel war ein voll funktionsfähiges Auto. Der Audi e-tron Vision Gran Turismo zeigt, dass Elektromobilität bei Audi sehr emotional ist. In diesem Auto stecken zahlreiche Elemente unserer neuen Designsprache, zum Beispiel der invertierte Singleframe in Wagenfarbe, der typisch für unsere neuen e-tron-Modelle sein wird.“
Gene aus dem Rennsport

Gene aus dem Rennsport

Bewusst greift der Audi auch Designelemente und die Farbgebung des legendären Audi 90 quattro IMSA GTO auf, mit dem das Unternehmen 1989 in der nordamerikanischen IMSA-GTO-Rennserie mit Fahrern wie Hans-Joachim Stuck, Walter Röhrl, Hurley Haywood und Scott Goodyear Motorsportfans begeisterte. Das Auto war mit seiner Kombination aus konsequentem Leichtbau und quattro-Antrieb gepaart mit einem leistungsstarken Fünfzylinder-Turbomotor damals seiner Zeit weit voraus.

Als Sportwagen entwickelt

Der Audi e-tron Vision Gran Turismo verfügt ebenfalls über einen permanenten Allradantrieb, den rein elektrischen Allradantrieb e-tron quattro mit variabler Kraftverteilung. Drei je 200 kW starke Elektromotoren treiben die Studie an: zwei E-Motoren bewegen die Hinterachse, der dritte die Vorderachse. Dabei kommen einzelne Komponenten aus dem zukünftigen Audi e-tron zum Einsatz. Die Systemleistung beträgt 600 kW (815 PS). Bei einem Leergewicht von 1.450 Kilogramm verfügt der Elektro-Rennwagen über ein Leistungsgewicht von 1,78 Kilogramm pro PS bei einer idealen Gewichtsverteilung von 50:50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Der Audi e-tron Vision Gran Turismo beschleunigt von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,5 Sekunden.
Renntaxi bei der Formel E 2018

Renntaxi bei der Formel E 2018

Das futuristische Renntaxi kam 2018 bei allen europäischen Formel-E-Rennen und bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen zum Einsatz. Am Steuer saßen die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey aus der Schweiz und Le-Mans-Sieger Dindo Capello aus Italien.

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