Unterwegssein mit den Vorzügen des rein elektrischen Antriebes: Der Audi e-tron Sportback concept zeigt auf der Rundtour durch das Baskenland, wie dies zukünftig in Serie bei Audi aussehen könnte. Auf der Tour vermischen sich Tradition und Moderne.

Von Bilbao über San Sebastián, Biarritz und Pamplona bis nach Vitoria-Gasteiz und schlussendlich wieder zurück zum Ausgangspunkt. Knapp 500 Kilometer. Rein elektrisch angetrieben.

Auf der Rundtour durch das Baskenland mit dem Audi e-tron Sportback concept vermischt sich Tradition mit Moderne. In vielerlei Hinsicht. Die Region an der Grenze zwischen Nordspanien und Südfrankreich zeichnet sich durch Traditionsbewusstsein sowie Abwechslungsreichtum aus. Dazu trägt die Natur einen großen Teil bei. Der Atlantik mit seiner tosenden Brandung, das satte Grün in den hiesigen Naturschutzgebieten und die östlichen Ausläufer des Kantabrischen Gebirges, das unmittelbar in die Pyrenäen übergeht. Sogar eine Wüste, die Bardenas Reales, gibt es in dieser Gegend. Das Klima im Baskenland ist mild, aber durch die Einflüsse des Golfs von Biskaya sowie die angrenzenden Berge wechselhaft. Dichter Nebel am Morgen ist keine Seltenheit. Er sorgt für ein faszinierendes Lichtspiel, sobald die aufgehende Sonne sich allmählich ihren Weg durch die undurchsichtige Wand bahnt. Stück für Stück, bis der Nebel ganz verschwunden ist. Und plötzlich: strahlendblauer Himmel. Selbst im Herbst hat die Sonne noch Kraft. Hitzewellen sind in dieser Region jedoch äußerst selten. Der Regen lässt sich hingegen etwas regelmäßiger blicken. Er gehört zum typischen Klima des Baskenlandes dazu. Ohne ihn wäre das großflächige Grün in dieser Region nicht so satt. Bedingt durch die abwechslungsreiche Landschaft ändern sich immer wieder Fahranforderungen auf der Tour: Auf Küstenstraße folgen Serpentinen. Darauf Strecken durch Täler. Viele kleine Tunnel und Unterführungen inbegriffen. Den richtigen Weg gibt dabei die Navigation des Audi e-tron Sportback concept vor, die auf einem 10 Zoll großen Touchdisplay in OLED-Technologie dargestellt wird.

Prominenter Fahrgast

Model Werner Schreyer, 47, hat den Audi e-tron Sportback concept auf der Rundtour durch das Baskenland begleitet. Der gebürtige Österreicher arbeitete im Verlauf seiner Karriere für alle großen Namen der Branche. Schreyer war zudem der einzige Mann, der es auf das Cover der französischen Vogue geschafft hat. Wenn man ihn fragt, erzählt er gerne einige Geschichten davon, wie es war, mit Fotografen wie beispielsweise Mario Testino oder Richard Avedon zusammenzuarbeiten. Das Modeln spielt weiterhin eine wichtige Rolle in seinem Leben, er widmet sich mittlerweile aber auch der Fotographie und der Kunst. Die ruhige Seite des Baskenlandes weiß er sehr zu schätzen, denn Schreyer zieht sich privat gerne zurück. Der gebürtige Österreicher zeigt sich begeistert vom Audi e-tron Sportback concept: „Ein tolles Fahrzeug. Man spürt sofort die Audi DNA. Das Design und die Technologie sind schon beeindruckend. Außerdem schätze ich es sehr, dass er sich trotz seines kraftvollen Antriebes sehr leise fortbewegt. Diese ruhige Ausstrahlung passt wunderbar zu der unaufgeregten Art des Baskenlandes.“

Zwischen Tradition und Moderne

 

 

Die Natur ist ein stetiger Begleiter auf dieser Tour, wird zwischendurch jedoch von kleinen Dörfern und Städten abgelöst. Das Spiel aus Tradition und Moderne wird besonders im urbanen Raum deutlich. Die größte baskische Stadt mit knapp 350.000 Einwohnern ist Bilbao. Vor 20 Jahren wurde in der Hafenstadt das Guggenheim Museum eröffnet, das internationale Aufmerksamkeit weckte. Der Entwurf des Architekten Frank Owen Gehry brachte einen Wandel des Stadtbildes mit sich.

Die Industrie war nicht länger prägendes Element, sondern es entstanden am Fuße des Flusses Nervión in direkter Nachbarschaft zum Museum weitere moderne Bauten. Hotels, Restaurants, Bars. Diese Entwicklung dehnte sich immer weiter aus. Jährlich kommen rund eine Millionen Besucher, um sich die Ausstellungen im Guggenheim Museum anzuschauen. Kunst hat somit in Bilbao zur wirtschaftlichen Blüte geführt. Der sogenannte Bilbao-Effekt, der weltweit von anderen Städten durch ähnliche Bauprojekte nachgeahmt wird. Aber längst nicht überall im Baskenland geht es so wuselig zu wie in Bilbao. Zwischendurch tauchen immer wieder kleine Örtchen auf. Wie beispielsweise die französischen 1274-Einwohner-Gemeinde Guéthary im Département Pyrénées-Atlantiques. Im Hafen liegen kleine bunte Fischerboote. Der Geruch von Salz liegt in der Luft. Bereits frühmorgens werfen sich die Surfer mit ihren Boards der Brandung des Atlantiks entgegen. Die Spots in dieser Gegend sind bei den Wellenbezwingern bekannt und beliebt. Mit Ausdauer und Geduld paddeln sie immer und immer wieder hinaus. Sie bei einem Zwischenstopp zu beobachten, hat fast eine meditative Wirkung. Das Hang-loose-Prinzip in Perfektion. Es ist schwer, den Blick zu lösen. Gelingt es und die Fahrt kann fortgesetzt werden, dauert es rund eine halbe Stunde, bis die nächste größere Stadt auftaucht: Biarritz. Das altehrwürdige Seebad mit der langgezogenen Promenade und den prunkvollen Belle-Époque-Bauten. Dazwischen moderne Restaurants und Boutiquen. Tosend strömt die Brandung auf den Stadtstrand, der Dunst der Gischt liegt wie ein Schleier darüber. Am Strand herrscht bei schönem Wetter rege Betriebsamkeit. Kaffeetassen klappern in den angrenzenden Cafés. Und trotzdem ist sie da erneut: diese gewisse Entschleunigung. Das Gefühl, nicht in Hektik verfallen zu müssen, sondern den Tag genießen zu können. Untermalt von dem Charme der Architektur zwischen Tradition und Moderne. 

Eine Region für Gourmets

Dieser Eindruck und der Wechsel von kleinen Dörfern zu größeren Städten durchziehen die gesamte Tour. Von Etappe zu Etappe. Dabei bieten sich viele Möglichkeiten, um neben Land und Leuten auch die baskische Küche etwas besser kennen zu lernen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der baskischen Kultur. Fischerei und Landwirtschaft liefern dabei die traditionellen Zutaten. Gespeist wird an großen Tafeln. Genuss und Geselligkeit gehören in Euskadi untrennbar zusammen. Nicht nur im Privaten, sondern auch in der Gastronomie. Die Region ist bekannt für Gaumenfreunden und viele vergebene Michelin-Sterne. Die höchste Dichte herrscht dabei in San Sebastián – mit 16 vergebenen Sternen die kulinarische Hochburg der Region. Kultstatus haben vor allem die altbewährten Dreisternerestaurants Arzak, Akelarre und Martin Berasategui.

Doch auch die neue Generation der Sternköche legt nach und erweitert die traditionellen Rezepte durch innovative Ideen. Zu diesem Reigen gehören unter anderem Andoni Luis Aduriz und Eneko Atxa. Aber nicht nur in den renommierten Restaurants speist es sich vorzüglich, sondern auch in urigen Bars, in denen die Tapas-Kultur gelebt wird. Die baskische Variante nennt sich Pintxos. Fingerfood, auf einem Brotstück serviert, in der Mitte mit einem Zahnstocher fixiert. Kartoffel-Zwiebel-Omelett versus gegrillte Foie gras (Stopfleber). Selbst hier findet man traditionelle Ausführungen ebenso wie Haute-Cuisine-Varianten. Jährlich entbrennt in den Bars und Gaststätten der Dörfer und Städte ein Wettkampf darum, wer die besten Pintxos macht. Den Gästen kommt dieser Wettstreit zugute, denn so entwickeln sich die Kreationen immer weiter – ohne dass dabei die Tradition in Vergessenheit gerät. 

Smarte Reisebegleitung 

Sich an Situationen und Gegebenheiten anpassen, das kann auch PIA besonders gut und innovativ. Der persönliche intelligente Assistent von Audi ist ein weiterer Ausblick auf die Zukunft der Mobilität bei der Marke mit den vier Ringen. Im Audi e-tron Sportback concept ist PIA bereits integriert und meldet sich in bestimmten Situationen zu Wort: „Möchtest du vielleicht Musik hören?“,  „Ich würde dir auf Grund der Verkehrslage eine andere Strecke empfehlen.“ PIA verknüpft Daten innovativ miteinander – Daten aus dem Auto und über den Fahrer, Staumeldungen, Verkehrsprognosen sowie Informationen aus dem Internet. PIA reagiert unter anderem auf Spracheingaben und kommuniziert dank maßgeschneiderter Algorithmen adaptiv mit dem Nutzer. Dabei passt sich der persönliche intelligente Assistent an typische Verhaltensmuster der Passagiere an.

Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur ist eines der Schlüsselthemen beim Vorantreiben der Elektromobilität. Es gibt vielerorts bereits Lademöglichkeiten, dieses Netz soll in den kommenden Jahren jedoch sukzessive ausgebaut werden. Ein gutes Jahr nach der Ankündigung, dass der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche sowie der BMW Group, der Daimler AG und der Ford Motor Company ein Joint Venture zum Aufbau eines High-Power-Ladenetzwerkes an Autobahnen und hochfrequentierten Durchgangsstraßen in Europa plant, nehmen die Pläne Form an: Nach der kartellrechtlichen Freigabe wurde eine entsprechende Firma gegründet und ins Handelsregister eingetragen. IONITY beschäftigt am Standort München rund 50 Mitarbeiter mit dem Ziel, die Langstreckentauglichkeit in diesem Bereich zu erhöhen. Im ersten Schritt sollen 400 Standorte mit Hochleistungsladepunkten ausgestattet werden – basierend auf dem Standard des Combined Charging System (CCS). Mit einer Ladekapazität von bis zu 350 kW beschleunigt sich der Vorgang deutlich. Bereits bestehende Ladesäulen sind schnell gefunden: Fahrzeuge wie der Audi e-tron Sportback concept übernehmen diese Aufgabe und binden entsprechende Ladesäulen in die Routenplanung ein.

Das Konzept der Zukunft

 

 

Es ist eben dieser Wechsel und die Vielfalt, die eine Tour durch das Baskenland so charmant machen. Der Audi e-tron Sportback concept trägt seinen Teil dazu bei, dass das Unterwegssein komfortabel und effizient verläuft. Anders als bei einem Städtetrip muss die Reichweite dabei ausreichen, um längere Distanzen zu absolvieren. Das Fahrzeug beweist auf der Strecke einen langen Atem: Die Reichweite der Design- und Technikstudie beträgt mit 95 Kilowattstunden Energieinhalt der Batterie bis zu 500 Kilometer (NEFZ). Genügend, um auch auf Langstrecke rein elektrisch von A nach B zu gelangen. Die Batterie kann sowohl mittels Schnellladefunktion und 150 kW Leistung per Kabel als auch kabellos über das Audi Wireless Charging System (AWC) geladen werden. Ob über Industriesteckdose, öffentliche Schnellladesäule oder AWC-System – so findet man auch unterwegs immer eine passende Möglichkeit zum Laden. Durch die Beschaffenheit der Landschaft gilt es, sich während der Fahrt auf unterschiedliche Ansprüche einzustellen. Ob mitten im Stadtverkehr, an den Stränden entlang oder über asphaltierte Serpentinen durch das bergige Hinterland – der Audi e-tron Sportback concept passt sich allen Gegebenheiten verlässlich an. 

Besonders in den höheren Lagen mit Steigung und kurvigen Streckenabschnitten kommt der quattro Antrieb zum Tragen. Das Kraftpaket im Coupé-Gewand nutzt für seinen Antrieb eine Konfiguration, die auch in künftigen Serienmodellen von Audi mit vollelektrischem Antrieb zu finden sein wird: Eine E-Maschine an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse treiben alle vier Räder an. Neben der starken Performance liegt das Augenmerk auf maximaler Effizienz. Schon beim Start einer Tour kann der Audi e-tron Sportback concept auf Wunsch des Fahrers eine Antriebsstrategie berechnen, mit der er möglichst wenig Energie verbraucht. Unterwegs kann das Konzeptfahrzeug sogar Energie zurückgewinnen. Denn bis in mittlere Bereiche hinein verzögert er allein mit den E-Maschinen, erst bei starkem Bremsen kommt die hydraulische Anlage zum Einsatz. Den Grad der Rekuperation kann der Fahrer schrittweise einstellen – auf der niedrigsten Stufe unterbleibt die Energierückgewinnung in bestimmten Situationen. Stattdessen segelt das Coupé ohne Verzögerungsmoment durch den entkoppelten Antrieb. Eine der wirksamsten Strategien zur Verbesserung der Reichweite. Beim sportlichen Handling bietet das Konzept der beiden E-Maschinen an der Hinterachse ein Plus: Der Torque Control Manager, der mit der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC) zusammenarbeitet, verteilt die Momente je nach Bedarf aktiv und variabel auf die Räder. Diese Drehmomentsteuerung sorgt für mehr Dynamik und Stabilität. Dank des fast verzögerungsfreien Ansprechens der E-Maschinen erfolgen die Regelungen sehr schnell.

Auf der Straße unterwegs sein. Mit der neuen Generation von Fahrzeugen wie dem Audi e-tron Sportback concept bekommt dieses Gefühl eine innovative Dimension. Addiert mit den Vorzügen des rein elektrischen Antriebes. Ein schöner und spannender Ausblick auf die Zukunft.

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Die Evolution geht weiter

Und auch wenn die 500 Kilometer im Baskenland längst absolviert sind, die Reise des Konzeptfahrzeuges geht weiter: Aus dem Audi e-tron Sportback concept, der im April 2017 auf der Automesse in Schanghai präsentiert wurde, ist nach technischen Erweiterungen der Audi Elaine geworden. Das Update konnte erstmals auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main vom Publikum bestaunt werden. 

Neu gegenüber dem Shanghai-Showcar sind im Audi Elaine zahlreiche Funktionen, mit denen das Konzeptfahrzeug bereits heute neue Horizonte von morgen für das pilotierte Fahren und Assistenzfunktionen erschließt – und die bereits in wenigen Jahren auch in der Serie das Einsatzspektrum von Audi AI erweitern. Die Basis bildet eine deutlich weiter entwickelte zFAS-Steuereinheit, die im Heck installiert ist. Die neue Prozessorgeneration verfügt über größere Rechenleistung und verfeinerter Sensorik mit nochmals mehr Reichweite und Präzision. Dadurch kann der Audi Elaine seinem Eigner beispielsweise einen Autobahnpiloten anbieten – das entlastet den Fahrer auf längeren Distanzen. Der Autobahnpilot ist eine Erweiterung des Staupiloten im neuen Audi A8 und erlaubt das pilotierte Fahren auch bei Geschwindigkeiten oberhalb von 60 km/h und bis zum Tempo von 130 km/h – in den meisten Ländern ohnehin die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Dabei wechselt der Audi Elaine nun auch automatisiert die Spur, kann beispielsweise überholen und anschließend wieder einscheren. Er kann solche Aktionen ohne Zutun der Person hinter dem Lenkrad selbsttätig einleiten, durchführen und beenden. Will der Fahrer jedoch aktiv eingreifen, so ist dies jederzeit und spontan möglich.